(Symbolfoto: Christian Voigt/LokalKlick)

Essen. Nach zwei Anrufen an Schulen im Essener Süden heute Morgen (20. Mai), bei denen neben Beleidigungen auch eine Amokdrohung ausgesprochen wurde, ermittelt nun die Polizei. Ebenso Gegenstand der Ermittlungen ist die telefonische Bedrohung gegenüber einem Mitarbeiter des Einkaufzentrums Limbecker Platz.

Gegen kurz nach 7 Uhr erhielt eine Schule an der Bergerhauser Straße einen Anruf einer männlichen Personen, die den Angerufenen mit einer Vielzahl von Beleidigungen titulierte. Gegen 7:30 Uhr rief vermutlich der gleiche Mann eine Schule am Treibweg an, nannte ebenfalls eine Vielzahl von Beleidigungen und erwähnte zudem eine Amoktat. An beiden Schulen erschien die Polizei und nahm die Strafanzeigen auf. Die Schule am Treibweg hat richtig gehandelt und nach dem Drohanruf augenblicklich mit der Räumung der Schule begonnen.

Gegen 13:15 Uhr meldete sich ein männlicher Anrufer bei Mitarbeitern des Einkaufzentrums Limbecker Platz und drohte dort ebenfalls mit einer Straftat. Das Centermanagement kontaktierte augenblicklich die Polizei und begann richtigerweise sofort mit der Räumung des Einkaufzentrums. Nach derzeitigem Ermittlungsstand handelt es sich bei dem Anrufer womöglich um denselben Anrufer, der bereits heute Morgen für zwei große Polizeieinsätze und die Räumung einer Schule sorgte.

Die Polizei nimmt solche Anrufe ernst, es gibt aber aktuell keine konkreten Hinweise auf eine geplante Amoktat. Die Identifizierung des Anschlussinhabers sowie die Suche nach dem Grund des Anrufs sind Gegenstand der weiteren polizeilichen Ermittlungen. (ots)

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