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Mülheim. Zukünftig können Mülheimer Sportvereine auf Antrag einen Zuschuss aus der Sportpauschale des Landes NRW in Höhe von 50% der Anschaffungskosten für die sog. Automatischen Externen Defibrillatoren (AED) zur Lebensrettung erhalten. Diese Zusage machte der Sportdezernent Marc Buchholz aufgrund einer Anfrage der CDU-Fraktion im städtischen Sportausschuss, so der sportpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Werner Oesterwind.
Anlass für die CDU-Fraktion zur grundsätzlichen Klärung der Förderung der Anschaffung von AED für Mülheimer Sportanlagen war ein Einzelantrag des SV Heißen in der Bezirksvertretung 1 (Rechtsruhr Süd).

Der Mülheimer SportService (MSS) hat mitgeteilt, dass in Mülheim an der Ruhr in allen Bädern und in 4 (von 10) Sporthallen Defibrillatoren vorhanden sind, die aus städtischen Mitteln finanziert wurden. In einer ersten Abfrage der 32 Mülheimer Sportvereine (mit langfristig bei der Stadt angemieteten Sportanlagen) wurde von sieben Vereinen gemeldet, dass sie über einen dieser lebensrettenden Defibrillatoren verfügen.

Werner Oesterwind, sportpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Es ist erfreulich, dass trotz der katastrophalen Haushaltslage das städtische Sportdezernat ein Weg gefunden hat, Einzelanträge von Mülheimer Sportvereinen auf hälftige Finanzierung der Anschaffung der AED-Geräte über die jährlichen Sportpauschale-Mittel positiv zu bescheiden. Schließlich sind die AEDs als Unterstützung für die Erste-Helfer bei lebensrettenden Sofortmaßnahmen unumstritten.“

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