Niedrigwasser bei Emmerich am Rhein im Herbst 2018 (Foto: Niederrheinische IHK)
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Duisburg/Kreis Wesel/Kreis Kleve. Statement zum 8-Punkte-Plan zur Sicherstellung kalkulierbarer Transportbedingungen am Rhein

Das extreme Niedrigwasser auf dem Rhein im vergangenen Jahr hatte weitreichende Auswirkungen für die Versorgung der Industrie am Niederrhein. Am Donnerstag, 4. Juli, hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer gemeinsam mit Vertretern der verladenden Wirtschaft einen 8-Punkte-Plan zur Sicherstellung zuverlässig kalkulierbarer Transportbedingungen am Rhein vorgelegt. Dazu Ocke Hamann, Geschäftsführer der Niederrheinischen IHK für den Bereich Standort, Digital, Innovation, Umwelt:

„Das Niedrigwasser des vergangenen Jahres hat gezeigt, wie wichtig die Binnenschifffahrt für die Versorgung von Industrie und Bevölkerung ist. Investitionen und Beschäftigung sind unmittelbar abhängig von der Verlässlichkeit des Rheins als Transportweg. Wir begrüßen daher, dass Bundesverkehrsminister Scheuer einen Maßnahmenplan zum Umgang mit Niedrigwasser-Ereignissen aufgestellt hat. Dem Plan fehlt allerdings ein wichtiger Impuls. Die für den Rhein vorgesehenen Abladeverbesserungen zwischen Duisburg und Dormagen sollten nach unserer Auffassung die gleiche Priorität erhalten, wie die für den Mittelrhein vorgesehenen Maßnahmen. Nur für den Mittelrhein sieht Scheuers 8-Punkte-Plan ein eigenes Maßnahmengesetz vor. Mit Blick auf den enormen Handlungsdruck fordern wir ein solches auch für die Maßnahmen am Niederrhein.“

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