SGS Essen 19/68: Hintere Reihe v. l.: Selin Mercan, Edina Habibovic, Jette Ter Horst, Hannah Lenzen, Tracy Boahen, Lisa Schlaghecke, Nursen Yaprak, Patrice Plassmann, Sophie Neugebauer, Chaleen Klöß, Laura Röttgen Mittlere Reihe v. l.: Malte Malinowski (Co-Trainer), Elias Halmans (Physiotherapeut), Carsten Heß (Torwarttrainer), Isa Rosin, Lina Steffens, Maja Hünnemeyer, Barakissa Coulibaly, Jolina Niewiadomski, Stephan Nikoleit (Orga), Kyra Malinowski (Co-Trainerin), Laura Neboli (Trainerin) Vordere Reihe v. l.: Vanessa Kniszewski, Assiza Walther, Jana Barbara, Sabine Reinhold, Joana Gutke, Kimberly Oertgen, Anna Moczarski, Bente Fischer Es fehlen: Elisa Strock, Mathilda Thies (Foto: © Michael Gehrmann)

Essen. Trotz des tollen Wetters und entgegen aller Hoffnungen sah man nach dem Abpfiff vor allem triste Essener Gesichter. Die junge SGS-Mannschaft hatte sich viel gegen die Erste des VfL Bochum vorgenommen und konnte am Ende trotz einer engagierten Leistung nichts Zählbares an der Ardelhütte behalten.

In einem von drückender Hitze geprägtem Regionalliga-Auftakt, mussten beide Mannschaften früh in der ersten Halbzeit gleich doppelt wechseln. Für Essen kam es kurz vor der Pause dann zum Super-Gau: die gerade für Challen Klöß (29.) eingewechselte Anna Moczarski verdrehte sich in einem Zweikampf den Knöchel und musste direkt wieder vom Platz (35.). Trotzdem war es im ersten Durchgang vor allem die Essener Truppe, welche mehr Spielanteile hatte. Bis auf eine Chance von Maja Hünnemeyer (34.) schaffte man es jedoch nicht Druck auf das gegnerische Tor auszuüben.

Die zweite Halbzeit zeigte dann ein anderes Bild. Bochum kam hoch motiviert und energisch aus der Kabine und schaffte es immer wieder gefährlich vor das Essener Tor zu kommen. In der 56. Minute war es schließlich Amelie Follert, die mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze nicht nur ins Tor, sondern auch ins Herz aller SGS Spielerinnen und Unterstützer traf. Zwar wehrte sich die Mannschaft in der Schlussphase und kämpfte um einen Punkt. Ein Tor sollte der in den letzten Minuten starken Hünnemeyer aber auch beim dritten Solo nicht gelingen (85.). Insgesamt war es am Ende eine unglückliche Niederlage. Mangelnde Durchsetzungsfähigkeit im letzten Drittel und fehlende Konzentration beim Abschluss stachen dabei heraus.

Doch schon nächste Woche in Moers sollen die ersten Punkte eingetütet werden. Dafür reist die SGS kommenden Sonntag zum GSV 1910 Moers. Trainerin Laura Neboli erwartet ein erneut schweres Spiel, ist sich jedoch sicher, dass die Mannschaft aufgrund der Derby-Niederlage hoch motiviert in die Trainingswoche starten wird: „Wir werden den Fokus in der kommenden Woche auf Details legen, die wir im Spiel hätten besser machen können. Die Mannschaft wird konzentriert arbeiten und alles daran setzen nächste Woche erfolgreicher zu sein.“

SGS Essen U20: Sabine Reinhold – Sophie Neugebauer, Bente Fischer, Maja Hünnemeyer, Vanessa Kniszewski, Chaleen Klöß (29. Anna Moczarski, 35. Selin Mercan), Nursen Yaprak, Tracy Boahen (42. Lisa Schlaghecke), Jette ter Horst, Hannah Lenzen, Barakissa Coulibaly

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