(Foto: privat)
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Oberhausen. Am 12. September lud der Lichtburg-Filmpalast die Kommission „Oberhausen Barrierefrei“ zu einer Begehung ein. Da das Kino bereits seit 1931 seinen Zuschauern ein vielseitiges Filmprogramm bietet, ist aufgrund baulicher Gegebenheiten keine ganzheitliche Barrierefreiheit möglich. Mit viel Herz und Engagement arbeitet Petra Rockenfeller, Kinobetreiberin des Lichtburg-Filmpalastes, mit ihrem Team dennoch daran, jedem Menschen den Kinobesuch zu ermöglichen. Zusammen mit der Kommission wurden nun unter anderem Ideen entwickelt, wie der Internetauftritt über das Thema Barrierefreiheit im Kino informieren kann.

Haben auch Sie Interesse bei der ehrenamtlichen Arbeit der Kommission „Oberhausen Barrierefrei“ mit zumachen oder möchten Sie für ihre Lokalität wertvolle Tipps zur Barrierefreiheit erhalten? Dann melden Sie sich gerne bei dem Bereich Chancengleichheit der Stadt Oberhausen, Svenja Limp, telefonisch unter 0208 825-9378, oder per E-Mail: Inklusion@oberhausen.de.

Hintergrund: Die Kommission „Oberhausen Barrierefrei“ wurde 2011 gegründet und besteht derzeit aus 14 Mitgliedern mit und ohne Behinderung, die sich für den Abbau von Barrieren einsetzen. Bei den Begehungen geht es insbesondere darum, dass das Bewusstsein für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen gefördert und Empfehlungen zur Barrierefreiheit ausgesprochen werden. Diese Tipps und Denkanstöße haben in der Vergangenheit zum Beispiel das RWO-Stadion, die König-Pilsener Arena und auch die Stadtverwaltung Oberhausen im Rahmen von Neu- und Umbauten oder der Sterkrader Fronleichnamskirmes genutzt.

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