v.l. Torsten Roß (2. Vorsitzender/Stützpunkttrainer, Emma Schülke (17 J.), Antonia Storm (21 J.), Cordula Meisgen (1. Vorsitzende) (Foto: EVK)
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Krefeld. Sportliches, kulturelles und soziales Engagement zahlt sich aus. Für gleich zwei Krefelder Eiskunstläuferinnen wird der olympische Traum – zwar nicht auf dem Eis – aber ausgewählt für die Teilnahme am Olympischen Jugendcamp Tokio 2020 nun doch wahr.

Unter dem Motto des Jugendcamps „Be United“ und  „Sei dabei und erlebe hautnah die olympischen Spiele 2020 in Tokio“ haben das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW und die Sportjugend im Landessportbund NRW junge engagierte Menschen im Alter von 17 bis 26 Jahre aufgefordert, sich für die Teilnahme am olympischen Jugendcamp 2020 zu bewerben. Die olympische Idee und das verbindende gemeinsam von jungen Menschen aus Deutschland und Japan steht dabei als Idee für die inhaltliche Ausgestaltung des Jugendcamps, welches aus Mitteln des Kinder- und Jugendförderplans des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wird.

Die Bewerber sollten dabei entsprechendes Engagement im sportlichen Ehrenamt (Verein, Stadt-, Kreis-, Sportfachverband) vorweisen können, sportliche Nachweise als NRW Sportler-/in im Leistungssport nachweisen können oder Interesse, Kenntnisse und Erfahrungen im kulturellen und sprachlichen Austausch zeigen können.

Die beiden Eiskunstläuferinnen des Eissport-Vereins Krefeld wussten bei ihrer Bewerbung, unter anderem mit ihrer langjährigen Vereinszugehörigkeit sowie mit ihren zahlreichen sportlichen Erfolge auf Landes- und Bundesebene, zu überzeugen. Beide Sportlerinnen sind zudem über den Sport und über Schule/Studium hinaus gesellschaftlich, sozial und kulturell engagiert. Unter anderem engagierte sich Emma Schülke bereits als Jugendcamp-Betreuerin in Kanada. Die Studentin der Sportwissenschaften, Antonia Storm, absolvierte vor 2 Jahren erfolgreich ihre Ausbildung als Leistungssport-Lizenztrainerin und unterrichtet bereits junge Kinder und Jugendliche im Verein. Der Eissport-Verein Krefeld, vertreten durch Cordula Meisgen (1. Vorsitzende) und Torsten Roß (2. Vorsitzender und Stützpunkttrainer), gratuliert nicht ganz ohne Stolz zu diesem außergewöhnlichen Erfolg zweier Krefelderinnen Eisprinzessinnen, die nicht nur auf, sondern auch außerhalb der Eisfläche, ihr Engagement bislang stets und mit Vorbildcharakter unter Beweis gestellt haben.

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