v.l. Hermann Weßlau, Dr. Wolfgang Hönemann und Harald Molder (Foto: privat)
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Duisburg. Für ihr besonderes kulturelles und bürgerschaftliches Engagement für die Stadt Duisburg, wurden heute im Mercatorzimmer des Duisburger Rathauses, Harald Molder Vorsitzender der Zeitzeugenbörse Duisburg e. V., Hermann Weßlau und die Fördergesellschaft Museum der Deutschen Binnenschifffahrt e. V., vertreten durch Dr. Wolfgang Hönemann, von Kulturdezernent Thomas Krützberg mit der Mercator-Ehrennadel ausgezeichnet.

Mit der Mercator-Ehrennadel zeichnet die Stadt Duisburg regelmäßig besonderes bürgerschaftliches Engagement aus.

Harald Molder ist Vorsitzender der Zeitzeugenbörse Duisburg e. V., welche 2007 ins Leben gerufen wurde. Bereits seit 1975 beschäftigt er sich mit der Stadtgeschichtsforschung und veröffentlichte zahlreiche historische Bildbände.

Er ist außerdem Mitglied der Prinzengarde und Vorsitzender und Gründungsmitglied im „Freundeskreis Deutschland – Nordamerika von 1979“.

Hermann Weßlau führt seit 2010 den Verband Duisburger Bürgervereine, in dem sich insgesamt rund 9.000 Mitglieder in 20 verschiedenen Vereinen im Duisburger Stadtgebiet engagieren. In dieser Funktion verleiht er außerdem jährlich die Ehrenwappen der Bürgervereine. Darüber hinaus ist er Schiedsmann in Neudorf für das Landgericht Duisburg.

Die Fördergesellschaft Museum der Deutschen Binnenschifffahrt e. V. existiert seit 1977. Das damalige Ziel, die Gründung eines bedeutenden Schifffahrtsmuseums, konnte bereits zwei Jahre später mit der Gründung des Museums der Deutschen Binnenschifffahrt in Duisburg-Ruhrort realisiert werden. Seitdem unterstützt der Verein das Museum sowohl in finanzieller, als auch in ideeller Hinsicht in bedeutendem Maße. In der 40-jährigen Vereinsgeschichte ist es gelungen, weit über 50 Prozent der heutigen Exponate des Museums, zu beschaffen, darunter das Modell des Seitenraddampfers „Kaiserin Auguste Victoria“ und das Modell der „Westmark“.

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