v.l.n.r.: Dr. Martin Hellwig (Institut für Nachhaltigkeitsbildung) und die Nachhaltigkeitsbeauftragten vom Asdonkshof Peter Bollig, Inke Titscher, Cornelia Bothen, Carsten van Onna (Foto: Andreas Witkowski, Asdonkshof)
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Kreis Wesel. Die Kreis Weseler Abfallgesellschaft hat ihre erste Entsprechenserklärung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) des Rates für Nachhaltige Entwicklung veröffentlicht. Damit belegt das in der Daseinsfürsorge tätige Unternehmen formal seinen Anspruch an gesellschaftliche und ökologische Verantwortung für die Menschen am Niederrhein.

„Wir wollen unsere Nachhaltigkeitsaktivitäten für die interessierte Öffentlichkeit transparent und vergleichbar darlegen. Denn für Außenstehende lässt sich oft nur mit hohem Aufwand nachvollziehen, wie nachhaltig ein Unternehmen agiert. Deshalb nutzen wir mit dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex einen weltweit anerkannten Rahmen, um unsere Leistungen in diesem Bereich anschaulich zu vermitteln“ erklärt Peter Bollig, Geschäftsführer der Kreis Weseler Abfallgesellschaft.

Hierzu wurde ein Team aus Mitarbeitern unterschiedlicher Bereiche gebildet, die über mehrere Monate diverse Angaben wie Kennziffern und Indikatoren zu den 20 Kriterien des DNK ermittelt haben. Dabei wurden sie von Dr. Martin Hellwig vom Institut für Nachhaltigkeitsbildung aus Münster beraten. Es zeigte sich, dass bereits bei der Planung des Abfallentsorgungszentrums Asdonkshof signifikante, nachhaltige Aspekte Berücksichtigung fanden. So ist beispielsweise die Kombination aus biologischen, stofflichen und thermischen Behandlungsanlagen am Asdonkshof in Deutschland bis heute einzigartig. Auch nach über 20 Betriebsjahren zählt die Rauchgasreinigung der MVA zu den umweltfreundlichsten und damit saubersten in Europa.

Die DNK-Erklärung des Asdonkshof findet sich unter folgendem Link: https://datenbank2.deutschernachhaltigkeitskodex.de/Profile/CompanyProfile/13603/de/2018/dnk

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