Sie werben für mehr Sicherheit im Straßenverkehr durch den kostenlosen Licht-Test (v.r.): Grevenbroichs Bürgermeister Klaus Krützen, Autohaus-Inhaber Heinz Breuer, Ralf Schumacher (Kfz-Innung) und Klaus Koralewski (Kreishandwerkerschaft Niederrhein) (Foto: Kreishandwerkerschaft)
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Rhein-Kreis Neuss/Grevenbroich. Kfz-Innung lädt zum kostenlosen Licht-Test für mehr Sicherheit

„Sei kein Blender“ – unter diesem Motto ruft die Kfz-Innung Rhein-Kreis Neuss zur Teilnahme am kostenlosen Licht-Test auf. Bis Ende Oktober können Autofahrer die Beleuchtung ihres Wagens in einem der rund 160 Innungs-Fachbetriebe im Kreisgebiet überprüfen lassen.

Grevenbroichs Bürgermeister Klaus Krützen ging mit gutem Beispiel voran: Er ließ die Beleuchtung seines Dienstwagens im Autohaus Heinrich Breuer checken. „Die dunkle Jahreszeit beginnt – da ist es enorm wichtig, dass Autofahrer sehen und gesehen werden. Sicherheit geht vor. Deshalb unterstütze ich die Aktion der Kfz-Innung und lege den Licht-Test jedem Autofahrer ans Herz.“

Wie wichtig das ist, zeigen die Ergebnisse des Licht-Tests aus dem vergangenen Jahr: Jedes dritte überprüfte Fahrzeug in NRW war mit mangelhafter Beleuchtungsanlage unterwegs. Mal waren die Hauptscheinwerfer defekt, mal waren die Scheinwerfer zu hoch oder zu tief eingestellt, mal war die Heckbeleuchtung nicht in Ordnung. „Wer im Straßenverkehr blendet oder einäugig fährt, gefährdet sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer“, sagt Johannes Brester, Obermeister der Kfz-Innung Rhein-Kreis Neuss. Im letzten Quartal des Jahres nehme die Anzahl die Unfälle erfahrungsgemäß zu, berichtet er.

Der Licht-Test dauert nur wenige Minuten. Nach Terminvereinbarung prüfen die Experten in den Meisterbetrieben der Innung acht Bestandteile der Fahrzeugbeleuchtung auf Funktion und richtige Einstellung, erklärt Ralf Schumacher, Vorstandsmitglied der Kfz-Innung. „Häufig sind die Fehler schnell und kostenlos behoben.“ Kosten kommen nur dann auf den Fahrzeughalter zu, wenn Ersatzteile eingebaut oder umfangreiche Einstellarbeiten vorgenommen werden müssen. Nach bestandener Prüfung erhält das Fahrzeug eine Licht-Test-Plakette.

Auch nach dem Licht-Test sollten Autofahrer auf die Beleuchtungsanlage ihrer Fahrzeuge achten, rät Johannes Brester. Verschmutzte Scheinwerfer schlucken viel Licht – sie sollten regelmäßig gesäubert werden. Beschlag an den Scheiben verschwindet mit einem Antibeschlagtuch. Ganz wichtig sei zudem ein Rundgang ums Auto bei eingeschalteter Warnblinkanlage und Beleuchtung. Wer dabei feststellt, dass eine Glühlampe defekt ist, sollte sie austauschen.

Den Licht-Test gibt es seit über 60 Jahren, er ist Deutschlands größte und älteste Verkehrssicherheitsaktion. Darauf weist Klaus Koralewski, stv. Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Niederrhein, hin. Das Deutsche Kfz-Gewerbe organisiert die Aktion für die Verkehrssicherheit gemeinsam mit der Verkehrswacht unter der Schirmherrschaft von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer. Wer am Licht-Test teilnimmt und drei Fragen richtig beantwortet, kann einen Mitsubishi Outlander Plug-in Hybrid gewinnen.

Kompetente Ansprechpartner für das Licht am Auto gibt es unter www.kfz-meister-finden.de, weitere Informationen unter www.licht-test.de.

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