Freuen sich auf die neuen und attraktiven Unterbringungsmöglichkeiten im St. Elisabeth-Hospital Meerbusch-Lank (v.l.) Pflegedirektor Detlef Prost, Kaufmännischer Geschäftsführer Peter Potysch, Architektin Nina Heeger, Architekt Thorsten König und Dr. Stefan Ewerbeck, Ärztlicher Direktor (Foto: Berangere Beesen)
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Meerbusch. Ambitioniert sind die Pläne, die der Kaufmännische Direktor, Peter Potysch, vorstellte: in rund 15 Monaten soll der Erweiterungsbau des St. Elisabeth-Hospitals Meerbusch-Lank fertig sein. Dann sind zwei neue Stationen mit rund 64 Betten durch Aufstockung um zwei Ebenen auf dem Gebäude der Physiotherapie entstanden. Rund acht Millionen Euro will das Haus in die Verbesserung der Unterbringungs-Qualität investieren.

Die Düsseldorfer Architekten Sander Hofrichter verantworten Planung und Bau. Auch Unternehmen der Region werden in Meerbusch tätig sein, allerdings sind noch nicht alle Gewerke final vergeben.

2.000 Quadratmeter

„Wir wollen mit unserem Bau zusätzliche Unterbringungs-Möglichkeiten für unsere Patienten schaffen. Auch können wir dann die Wünsche nach Einzel- oder Doppelzimmern besser erfüllen“, erläutert Peter Potysch die Ziele. Rund 2.000 Quadratmeter wird der Bau umfassen. Die beiden neuen Stationen bieten Platz für insgesamt 40 Betten für gesetzlich Versicherte und 24 Betten für privat Krankenversicherte.

Die Kosten des Erweiterungsbaus werden aus freien Rücklagen, aus der Landes-Baupauschale und aus Darlehen finanziert werden.

Aufstockung auf bestehendem Gebäude

Die Bauarbeiten haben gerade begonnen, pünktlich zu Weihnachten des nächsten Jahres will man fertig sein. „Es wird einige Einschränkungen während der Bauzeit geben“, zeigt Peter Potysch weiter auf. Denn die Baufahrzeuge benötigen einen Teil der vorhandenen Parkplätze, außerdem werden Patienten und Mitarbeiter hören, wenn gebaut wird. „Da wir aber auf einem bestehenden Gebäude aufstocken und nicht im Haus selbst erweitern, werden die Lärmbelästigungen hoffentlich überschaubar bleiben“, so der Kaufmännische Direktor.

Umzug der Orthopädie

Neben der Verbesserung der Unterbringungs-Qualität wird es nach Fertigstellung des Baus einige Veränderungen geben: so wird die Klinik für Orthopädie in die neue Station umziehen. Auch wird es für privat Krankenversicherte einen eigenen Bereich geben, der von allen Fachabteilungen belegt werden wird.

Durch die Erweiterung wird es zusätzliche Arbeitsplätze im Krankenhaus geben: Mitarbeiter für die Pflege werden dazu kommen. Auch werden weitere Service-Kräfte, die den Patienten für ihre Rückfragen und Anliegen zur Verfügung stehen, gesucht.

Zusätzliche Parkplätze

Auch im Außenbereich wird sich einiges verändern. So werden 30 weitere Parkplätze geschaffen, um den steigenden Patientenzahlen Rechnung zu tragen. Zudem wird die Bepflanzung im Park verändert werden.

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