Kimberly Hillen, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin der Helios St. Elisabeth Klinik Oberhausen, absolviert ein Pflege-Studium (Foto: Helios)
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Oberhausen. Kimberly Hillen ist Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin der Helios St. Elisabeth Klinik Oberhausen und absolviert ein Pflege-Studium. Im Interview erklärt sie, wie das zusammenpasst.

 

Kimberly, wie bist du überhaupt zum Pflege-Beruf im dualen Studium gekommen?

Nach der Schule wollte ich in die Pflege – aber nicht unbedingt eine Ausbildung machen. Ein rein theoretisches Studium war mir aber auch zu einseitig. Daher war der duale Weg optimal!

 

Pflege und Studium – das passt für Viele zunächst gar nicht zusammen. Was begeistert dich am dualen Studium am meisten?

Durch die Dualität sieht man den Job mit ganz anderen Augen. Ich liebe die praktische Arbeit mit den Patienten. Gleichzeitig hat man durch das Studium die Möglichkeit, mehr in die Tiefe zu gehen. So sieht man Pflege nicht nur als Beruf, sondern als Profession. Wir lernen verschiedene Pflegetheorien und Pflegemanagementmodelle kennen und können die direkt in der Praxis umsetzen. Für mich die perfekte Kombination.

 

Wie kann man sich das duale Studium vorstellen?

Ich habe ganz normal mit der Ausbildung zur Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflegerin im Helios Bildungszentrum in Duisburg begonnen. Nach einem Jahr und entsprechenden Noten kann man dann das berufsbegleitende Studium an der Fernhochschule ergänzen. Die ersten vier Semester werden während der Ausbildung absolviert, die nächsten vier parallel zum Berufseinstieg.

 

Du bist jetzt mit 24 Jahren mitten im Studium, machst gleichzeitig eine Ausbildung und bist Stationsleitung. Wird das nicht manchmal etwas viel?

Natürlich ist das eine doppelte Belastung. Ich arbeite im normalen Schichtsystem als Vollzeitkraft, muss alle Examensprüfungen der Ausbildung schaffen und habe dazu vier bis sechs Präsenzveranstaltungen plus eine Klausur je Modul im Studium. Zusätzlich bin ich für mein Team verantwortlich. Da muss man sich schon selbst motivieren können und ein gutes Zeitmanagement haben – aber das schafft man, wenn man will. Und es macht mir unglaublich viel Spaß.

 

Was würdest du Interessierten oder sogar dem ein oder anderen Kollegen raten?

Macht es! Die zusätzliche Weiterbildung lohnt sich. Helios gibt uns so die Möglichkeit, jung und erfolgreich zu sein. Diese Chance muss man wahrnehmen. Momentan kann man Pflege allerdings nur an privaten Fachhochschulen studieren – nicht an öffentlichen Universitäten. Da würde ich mir in Zukunft von der Politik mehr Studienmöglichkeiten in Deutschland wünschen.

Wer sich für den Pflege-Beruf oder ein -Studium interessiert, kann sich unter www.wichtigster-job.de/oberhausen informieren.

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