Privat Dozent Dr. med. Thomas Butz wird gemeinsam mit seiner Kollegin Frau Dr. Jutta Roth Fragen zum Thema „Wie schütze ich mich vor einem plötzlichen Herztod?“ beantworten. (Foto: KKO)
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Oberhausen. Jedes Jahr erleiden rund 65.000 Menschen eine lebensbedrohliche Herzrhythmusstörung, die unbehandelt in wenigen Minuten zum Tod führt. Doch kommt der Herztod wirklich so plötzlich? Im Rahmen der Herzwochen 2019 findet am 30. Oktober eine Telefonaktion statt, in der zwei Experten Fragen zum Thema „Bedrohliche Herzrhythmusstörungen: Wie schütze ich mich vor dem plötzlichen Herztod?“ beantworten. Unter der Telefonnummer 0208 8590-58/-59 stehen Dr. Thomas Butz, Chefarzt der Klinik für Kardiologie des Katholischen Klinikums Oberhausen und Dr. Jutta Roth, niedergelassene Kardiologin der Praxis Roth/Franzen in Sterkrade, Rede und Antwort, um über Ursachen, Risikofaktoren, Vorboten und Therapiemöglichkeiten aufzuklären.

Was bringt das Herz aus dem Takt? Häufigster Auslöser ist ein Kammerflimmern. Das Herz hört auf zu schlagen, nach wenigen Sekunden bricht der Betroffene zusammen, nach zwei bis drei Minuten setzt die Atmung aus. Verantwortlich ist in dreiviertel aller Fälle die koronare Herzkrankheit – verursacht durch Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Genetik und einen ungesunden Lebensstil. Ebenfalls mitverantwortlich sind Herzklappenerkrankungen und angeborene Herzfehler.

Doch der plötzliche Herztod ist kein unausweichliches Ereignis, wenn zum einen Herzkrankheiten frühzeitig erkannt und behandelt werden, zum anderen den Menschen das Wissen an die Hand gegeben wird, um sich vor der Gefahr zu schützen, Warnsignale zu erkennen und im Ernstfall richtig zu handeln.

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