Die richtige Reanimation will gelernt sein. Hier üben die Juniorstudierenden mit Michael Steck, Fachkrankenpfleger auf der Intensivstation und Basic Life Support Instructor (Foto: Helios)
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Duisburg. Für viele Kinder bestehen die Herbstferien aus langem Ausschlafen und vielen Treffen mit Freunden, fernab von Schule, Lehrern und Lernerei. Doch für 31 Kinder bedeuteten diese Herbstferien, in der Kinder-Uni des Helios Klinikums in Duisburg Krankenhausluft zu schnuppern.

Zwei Tage lang lernten die Juniorstudierenden, im Alter von acht bis zwölf Jahren, viel Wissenswertes rund um die Themen Gesundheit und Notfallsituationen. In Vorlesungen erfuhren sie u.a., wie ein Krankenhaus funktioniert, wie man richtig zankt, was genau Diabetes ist und wie Anästhesisten ihre Patienten in Narkose versetzen.

Außerdem durften Sie hinter die Kulissen blicken, voll ausgestattet mit OP-Kleidung, Haube, Mundschutz und reichlich Desinfektionsmittel in einem Operationssaal die OP-Instrumente ausprobieren. In der Radiologie wurden sie zu kleinen Superhelden und blickten mithilfe von Röntgenstrahlen in das Innere von „Kinder Überraschungseiern“. Doch neben dem Spaß erfuhren die Junioren auch in einem Reanimationskurs, wie sie eine Herzdruck-Massage korrekt durchführen, um in Notfallsituationen helfen zu können.

Zum Abschluss durften die Juniorstudenten ihr wohlverdientes Diplom in Empfang nehmen. Dr. Markus Schmitz, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Anästhesie am Helios Klinikum Duisburg, staunte bei der Übergabe nicht schlecht. Viele der morgens noch kerngesunden Kinder schüttelten ihm mit Gipsverbänden die Hand – im Gipskurs in der Notaufnahme hatten sie sich gerne als Modell zur Verfügung gestellt.

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