v.l. Wolfgang Latzel, Bianca Grob-Zetzmann und Wolfgang Norf (Foto: Stadt Grevenbroich)

Grevenbroich. Zum Wochenbeginn luden die städtischen Seniorenbeauftragten Bianca Grob-Zetzmann, Wolfgang Latzel und Wolfgang Norf Seniorinnen und Senioren zur Veranstaltung „Kriminalität gegen alte Menschen“ in den Bernadus-Saal ein. Zahlreiche interessierte Teilnehmer folgten der Einladung.

Wer der Meinung ist, das könne ihr oder ihm nicht passieren, erfuhr von Polizeihauptkommissar Jochen Hilgers Anderes. Im Rahmen der Prävention zeigte der Hauptkommissar, wie zum Beispiel der sogenannte „Enkeltrick“ oder Taschendiebstahl funktionieren und wie Frau oder Mann sich davor schützen können. Beim „Enkeltrick“ melden sich Betrüger über das Telefon vorzugsweise bei älteren Personen, deren Nummern über das Telefonbuch einsehbar sind. Unter Vortäuschung falscher Tatsachen geben sich die Trickbetrüger als naher Verwandter aus, um an Bargeld oder Wertgegenstände zu gelangen. Mit hoher Schauspielkunst wird auf die Opfer Druck ausgeübt, wodurch diese gestresst werden, Angstzustände bekommen können und dadurch „kopflos“ handeln. In so einer Situation hilft es nur, den Hörer aufzulegen, rät Polizeihauptkommissar Hilgers oder bei unbekannten Telefonnummern gar nicht erst den Hörer abzunehmen.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch Frau Birgit Steins von der Caritas. Sie stellt das Projekt „Alltagshelfer Grevenbroich“ vor: Die Alltagshelfer bieten Hilfe für den Alltag und unterstützen Menschen, die aus gesundheitlichen oder altersbedingten Gründen bestimmte Alltagssituationen nicht mehr ohne Hilfe bewältigen können. Die städtischen Seniorenbeauftragten standen den Seniorinnen und Senioren mit Rat und Tat vor Ort zur Verfügung und freuten sich über die gute Resonanz.

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