(Foto: privat)

Dinslaken. Am Mittwoch, den 13. November, wurde die Halbzeit der Themenwochen „Zukunft findet Stadt“ zur Entwicklung des Trabrennbahn-Areals eingeläutet. Bei der dritten Veranstaltung „Gemeinschaft Leben“ ging es um die vielfältigen Möglichkeiten des Zusammenlebens. Die Stadt Dinslaken und die Dinslakener Flächenentwicklungsgesellschaft DIN FLEG hatten zu der Veranstaltung eingeladen. Das Resümee des Abends: Generationenübergreifend, inklusiv und barrierearm sollte ein neues Wohnquartier im besten Falle sein.

Den rund 100 interessierten Menschen im Publikum präsentierten die Referenten ihre spannenden Projekte zum gemeinschaftlichen Wohnen. Marianne Lauhof, Vorsitzende des Vereins GeparDIN, stellte das jüngst bezogene sowie erste Mehrgenerationen-Projekt in Dinslaken vor. Volkhard Trust erzählte bildreich über das inklusive und generationenübergreifende Wohnprojekt der Claudius-Höfe in Bochum. Dort leben und arbeiten Menschen mit und ohne Behinderungen in einem vielfach ausgezeichneten Wohnquartier miteinander und gestalten gemeinsam ihren Alltag. Micha Fedrowitz von der WohnBund-Beratung NRW rundete die Impulsvorträge mit einem speziellen Blick auf das Wohnen im Alter in einem neuen Wohnquartier ab.

In der abschließenden Diskussionsrunde wurde deutlich, dass der Wunsch der Gesellschaft nach gemeinschaftlichen und nachbarschaftlichen Wohnformen wächst. Es wurde aber auch klar, dass ein gemeinsames Wohnen nicht immer auf Anhieb funktioniert und dass alle Beteiligten auch bei mancher Durststrecke Durchhaltevermögen beweisen müssen. Im Ergebnis aber ein lohnenswerter Weg, so die einhellige Meinung der Referenten.

In der nächsten Woche freut sich das Planungsteam der Dinslakener Stadtverwaltung und der DIN FLEG darauf, mit allen Interessierten und den Experten über das Thema „grün Denken“ zu sprechen. Die Veranstaltung findet wieder um 19 Uhr im Zieltribünenhaus in der Bärenkampallee 16 (Haupteingang an der Heinrich-Nottebaum-Straße) statt. Dr. Carlo W. Becker vom Landschaftsarchitekturbüro bgmr aus Berlin wird über die Wichtigkeit und Gestaltung von urbanen Freiräumen referieren. Das Thema klimagerechte Quartiersentwicklung beleuchtet Dr. Jan Benden vom Büro Must aus Köln. Auch am kommenden Mittwoch eröffnet Moderator Simon Oerding die Diskussion.

Alle Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, – falls vorhanden – ihr Smartphone mitzubringen, um interaktiv Fragen des Planungsteams zu beantworten und wiederum eigene Fragen zu stellen.

Zur Zukunft des Wohnens auf dem Trabrennbahn-Areal läuft außerdem noch bis zum 29. November eine Online-Umfrage. Diese findet man online unter www.zukunft-trabrennbahn.de. Dort gibt es auch weitere Informationen zum Thema.

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