Aufbauarbeiten des "Made in Krefeld-Specials" auf dem Weihnachtsmarkt an der Dionysiuskirche (Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken)
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Krefeld. „Made in Krefeld-Special“ im ständigen Wechsel

In wenigen Tagen duftet es wieder nach Glühwein, Bratwurst und Reibekuchen: Der Krefelder Weihnachtsmarkt öffnet am kommenden Donnerstag, 21. November, seine Pforten. Wie in den vergangenen beiden Jahren gibt es auch diesmal einen traditionellen Teil südlich der Dionysiuskirche und auf der Rheinstraße (Crefelder Weihnachtsmarkt) sowie ein „Made in Krefeld“-Special zwischen Volksbank und Kirche. Die offizielle Eröffnung ist am Donnerstag, 21. November, um 17.30 Uhr mit der gleichzeitigen Prämierung der Weihnachtsmarkt-Tasse.

Für den traditionellen Teil zeichnet erneut die Familie Thommessen verantwortlich. „In unseren 30 Holzhütten haben wir wieder viele Stammbeschicker, aber zum Beispiel mit einer Likör-Brennerei auch neue Anbieter. Es gibt das bewährte Konzept mit vielen kulinarischen Leckerbissen wie Reibekuchen und WinzerGlühwein um das Kinderkarussell herum. Dort stehen auch wieder die beliebten Lauben, die man kostenfrei bei uns buchen kann“, schildert Alice Thommessen. Das Weihnachtshaus mit wechselndem Programm, eine soziale Hütte unter der Schirmherrschaft von Andrea Berg und der Mistelzweig-Kussbogen runden das Angebot ab.

Zum dritten Mal gibt es das „Made in Krefeld“-Special. Dazu verwandelt sich der nördliche Dionysiusplatz in einen weihnachtlich-festlichen Stadtgarten. Im warmen Licht verbreiten Himalaya-Birken, Zieräpfel, Schwarzkirschen und roter Hartriegel einen natürlichen Zauber. Speziell für Krefeld entworfene Weihnachtshäuschen mit hellem Holz und warm-roten Applikationen ergänzen den weihnachtlichen Stadtgarten und schaffen ein Stadtidyll. Der mit Rindenmulch ausgelegte und mit Waldmöbeln und Zelten gestaltete Platz gibt Gelegenheit zum Staunen, Entspannen, Innehalten und zum Klönen. „Dieser stilvolle Treffpunkt ist für alle einen Ausflug wert, die in der Vorweihnachtszeit einfach mal herunterkommen möchten ohne auf stimmungsvolle Momente, besondere Geschenkideen, wertige Produkte, leckeres Essen und warme Getränke zu verzichten“, so Claire Neidhardt, stellvertretende Leiterin des Fachbereichs Marketing und Stadtentwicklung.

Verantwortlich sind dafür viele kreativen Menschen, die in den 18 Markthäusern ihre Kreationen und Ideen anbieten. Handwerkliches Geschick, künstlerische Begabung und Sinn für Ästhetik verbinden sich zum Leitmotiv. Neben diesen Grundeigenschaften bringen die in Krefeld oder der Region ansässigen 41 Kreativen mutige Ideen mit, darunter Taschen aus Theaterkulissen, Untersetzer aus flüssigem Stein oder Accessoires aus Fahrradschläuchen. Gefäße aus Kokosnussschalen, Seidenlampions und Bambus-Strohhalme gibt es beim Stand von Makapli, dem mobilen Eine-Welt-Laden von Ann-Katrin Roschek und Florian Ricks. „An unserem Stand ist alles organisch und fair gehandelt, um Familienunternehmen in armen Regionen zu stärken“, schildert die Weltenbummlerin Roschek. Wie im Vorjahr unterstützen die beiden aus dem Erlös das Allkids-Projekt. Zudem gibt es eine besondere Aktion: Kunden können Plastik-Strohhalme abgeben und erhalten dafür einen Rabatt auf die Bambus-Strohhalme. Mit den Plastik-Strohhalmen wird ein Weihnachtsbaum im Foyer der Volksbank geschmückt, der zusammen mit der Caritas als Wunschbaum funktioniert: Krefelder können die Wünsche der drei bis zehn Jahre alten Kinder erfüllen und die Geschenke am Stand des Stadtmarketings abgeben. „Am 19. Dezember um 15 Uhr ist dann die große Bescherung“, so Stefan Rinsch, Vorstandsvorsitzender der Volksbank. Er freut sich wieder auf die heimelige Zeit und die tolle Atmosphäre.

„Budenschwestern“ sind Anette Burbach, Bärbel Frömming und Marion Opitz (Heimatquadrat, Tante B und Wildandchild), die alle berufstätig sind und sich daher einen Stand im Wechsel teilen. Mal gibt es hier mit Fotos bedruckte Quadrate, Näharbeiten oder Kunstwerke. Es ist eine der neun Buden, die im Wechsel betrieben werden – der Markt ändert sich also ständig und wer nur einmal kommt, verpasst einiges. Der Wechsel sorgt für Lebendigkeit und Vielfalt und hält den Spannungsbogen über die gesamte Vorweihnachtszeit aufrecht. Besonders ist auch das kulinarische Angebot: „Faire“ Schokolade, Krefelder Gin, italienische Feinkost und Produkte aus dem Biohofladen sind einige der Gaumenfreuden, die ebenfalls ständig oder im Wechsel angeboten werden.

Neben von Musikern zusammengestellten Playlists als weihnachtliche Begleitmusik wird es von donnerstags bis samstags Live-Auftritte Krefelder Musiker geben. Bands aus der Reihe „music made in Krefeld“ inklusive „Bella“, Gewinnerin des „listen to numbers contests“, sind dabei und bekannte Krefelder Chöre, der Regionalkantor an der Orgel, der Saxophonist oder der Klangkünstler am besonderen Instrument. Am Samstag, 21. Dezember, wird es erstmals ein Weihnachtslieder-Mitsingkonzert geben. Unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Andreas Cavelius sind alle herzlich eingeladen mitzusingen. Alle Termine sind in einer Broschüre zu finden, die auf www.krefeld.de/madeinkrefeldspecial zum Download bereit steht.

Öffnungszeiten „Made in Krefeld-Special“ Sonntags bis mittwochs: 12 bis 20 Uhr Donnerstags: 12 bis 21 Uhr Freitags und samstags: 12 bis 22 Uhr Totensonntag, 24. November: 18 bis 20 Uhr

Öffnungszeiten „Crefelder Weihnachtsmarkt“ Täglich von 11 bis 20 Uhr Freitags, samstags und sonntags: 11 bis 21 Uhr (Glühwein-Ausschank bis 22 Uhr)

Totensonntag, 24. November: 18 bis 21 Uhr

www.crefelder-weihnachtsmarkt.de

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