v.l. Caritas-Direktor Michael Kreuzfeld, Ursula Scholz, Anneli Wörner und Christel Bennewa (alle Caritas-Gruppe Herz-Jesu Sterkrade), Weihbischof Ludger Schepers (Foto: privat)

Oberhausen. Pionier in Sachen gelebter Nächstenliebe – das ist die Caritas-Gruppe der Gemeinde Herz-Jesu Sterkrade, die jetzt ihr 110-jähriges Jubiläum feiert. Damit ist sie 16 Jahre älter als der Caritasverband Oberhausen.

Am Sonntag, dem 1. Dezember 2019, wurde dieses Jubiläum in einem Gottesdienst mit Weihbischof Ludger Schepers gefeiert. Schepers mahnte, „wach zu sein für die Probleme unserer Zeit. Wenn die Liebe Gottes in unseren Herzen wohnen darf, dann werden wir selber zum Licht und können andere anstecken“. Der Weg der Gerechtigkeit könne durch Taten vorbereitet werden, so der Weihbischof weiter.

Beim anschließenden Adventsfrühstück im Gemeindesaal wies Christel Bennewa, Vorsitzende der Caritasgruppe Herz-Jesu, darauf hin, dass die Aufgaben nicht weniger würden, aber das Ehrenamt sich verändere. „Es fehlen die Idealisten, die sich der Caritas verbunden fühlen“, so Bennewa. Sie dankte allen, die sich engagierten und Ansprechpartner für Menschen in Not seien.

Auch Caritas-Direktor MIchael Kreuzfelder bedankte sich bei den Ehrenamtlichen, “die dahin gehen, wo es oft nicht mehr gemütlich ist“. So würde vielen Menschen geholfen, oftmals still und nicht im Lichte der Öffentlichkeit. Im Grunde sei dies etwas, das alle Christen auszeichnen sollte: Not sehen und handeln.

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