MSV-Präsident Ingo Wald und der neue MSV-Geschäftsführer Michael Klatt (Foto: MSV Duisburg)

Duisburg. Michael Klatt wird neuer Geschäftsführer der MSV Duisburg GmbH & Co. KGaA. Der 51-Jährige startet am 1. Januar 2020 bei den Zebras.

„Naturgemäß gab es viele Interessenten. Mit Michael Klatt hat sich aber sehr schnell eine Persönlichkeit heraus kristallisiert, die in die funktionierende Struktur beim MSV passt. Er wird mit seiner Erfahrung natürlich neue Akzente gerade in der Prozessoptimierung setzen, aber auch auf Bewährtes aufbauen“, begrüßt Ingo Wald den Winter-Neuzugang.

Der MSV-Vorstandsvorsitzende betont: „Mit der jetzt durch den DFB ohne weitere Auflagen bestätigten Nachlizenzierung haben wir erneut bewiesen, dass wir mit unseren Mitarbeitern auf allen Ebenen gut aufgestellt sind. Und auch in der Vorbereitung auf die Lizenzierung für die neue Saison – in welcher Liga auch immer – sind wir schon sehr weit. Michael Klatt kommt in ein funktionierendes Team und nicht als Feuerwehrmann!“

Der 51-Jährige wechselte nach verantwortlichen Management-Tätigkeiten für renommierte Industrie-Unternehmen 2016 als Vorstand für Finanzen und Operatives zum 1. FC Kaiserslautern, wurde im Frühjahr 2018 zum Vorstandsvorsitzenden der „Roten Teufel“ bestellt und im Herbst des gleichen Jahres Geschäftsführer der neue gegründeten 1. FC Kaiserslautern Management GmbH.

„Diese absolute Fokussierung und Ruhe, mit der beim MSV gearbeitet wird, auch in harten Zeiten, und dieses Vertrauen und diese Leidenschaft, mit der die Fans und die Menschen diesen Verein leben, hat mich begeistert“, verdeutlicht Klatt. „Deshalb freue ich mich sehr, Teil des MSV-Teams zu werden und die Ärmel für diesen Traditionsclub hochzukrempeln.“

Der neue MSV-Geschäftsführer folgt auf den im Sommer ausgeschiedenen Peter Mohnhaupt. Interims-Geschäftsführer Dirk Broska wird künftig in Sachen MSV wieder seine Tätigkeit im Aufsichtsrat der MSV Duisburg GmbH & Co. KGaA aufnehmen, die in seiner MSV-Geschäftsführer-Funktion ruhte, und natürlich als Geschäftsführer der Stadionprojektgesellschaft weiter wie bislang für die Belange der schauinsland-reisen-arena tätig sein.

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