(Foto: Zlatan Alihodzic / Stiftung Zollverein)

Essen. 600 Kinder besuchen kostenlos die Zollverein-Eisbahn

Über 600 Jungen und Mädchen aus neun Schulen sind in diesem Jahr in der Vorweihnachtszeit auf die Zollverein-Eisbahn eingeladen. Die Kinder und Jugendlichen können auf der spektakulären Eisbahn vor der Kulisse des UNESCO-Welterbes unter fachlicher Anleitung das Schlittschuhlaufen ausprobieren.

Ermöglicht wird das Projekt, bei dem Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren Spaß an Bewegung vermittelt werden soll, durch die Unterstützung der RAG-Stiftung sowie der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Stiftung Zollverein. In den vergangenen drei Jahren konnten im Rahmen der Aktion bereits rund 2000 Schülerinnen und Schüler an dem Projekt teilnehmen. In der Vorweihnachtszeit öffnet die Eisbahn auch in diesem Jahr für Besucher erst am Nachmittag, sodass die Kinder die rund 1800 Quadratmeter Eis für sich haben. Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Vorstandsmitglied der RAG-Stiftung, und Prof. Heinrich-Theodor Grütter, Mitglied des Vorstandes der Stiftung Zollverein, freuten sich bei einem Besuch über das Gewusel auf dem Eis, als rund 90 Kinder der Peter-Ustinov-Schule aus Essen-Katernberg die imposante Koksofenbatterie entlangschlitterten.

Bärbel Bergerhoff-Wodopia betonte: „Kinder sind von Natur aus neugierig und wollen Neues ausprobieren. Den Kindern aus der Nachbarschaft von Zollverein das Schlittschuhvergnügen kostenlos anzubieten, war uns ein besonderes Anliegen. So können auch Kinder daran teilhaben, die sonst vielleicht nicht die Möglichkeit dazu gehabt hätten. Als einer der größten Bildungsförderer der Region ist es uns sehr wichtig, Teilhabe insbesondere für chancenbenachteiligte Kinder und Jugendliche zu ermöglichen. Beim Schlittschuhfahren können sie neue Fähigkeiten trainieren. Das stärkt auch das Selbstbewusstsein. “

Auch Heinrich-Theodor Grütter zeigte sich beim Ortstermin begeistert, dass die Schülerinnen und Schüler aus der Umgebung nicht nur für Zollverein-Führungen oder einen Museumsbesuch auf das Welterbe kommen, sondern dass sich neben dem Werksschwimmbad im Sommer eben auch die Eisbahn als Publikumsmagnet entwickelt hat. „Menschen kommen von weit her, um auf dieser besonderen Bahn ihre Runden zu drehen, das freut uns sehr. Aber dass die Eisbahn an den Vormittagen in diesen zwei Wochen für die Schülerinnen und Schüler aus der Nachbarschaft da ist, finde ich besonders wichtig.“ Für die teilnehmenden Schulen beinhaltet der Ausflug auf das Welterbe neben kostenfreiem Eintritt, Verpflegung und Transfer die sportpädagogische Anleitung für die ersten Schritte auf dem Eis. „Zollverein ist ein Welterbe für alle, dank der Unterstützung durch die RAG-Stiftung und die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Stiftung Zollverein können wir Kindern aus dem Quartier einen kostenlosen Besuch mit Eisvergnügen ermöglichen“, erklärte Grütter. „Meine Hoffnung ist, dass viele von ihnen wiederkommen, um das Welterbe weiter zu entdecken.“

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