v.l.n.r.: Christopher Rath, CEO DIGIMONDO, Lars Martin Klieve, Kaufmännischer Vorstand Stadtwerke Essen AG, und Tobias Grau, Leiter Finanzen Stadtwerke Essen AG (Foto: Stadtwerke Essen AG)
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Essen. Stadtwerke Essen erwerben LoRaWAN-Netz von Digimondo und planen Ausbau

Die Stadtwerke Essen haben mit dem IoT-Softwareunternehmen DIGIMONDO den Erwerb des im Stadtgebiet betriebenen LoRaWANNetzes vereinbart. Es wurde 2017 durch DIGIMONDO, die zu den deutschen IoT-Pionieren zählt, errichtet und gehört zu den ersten großstädtischen Infrastrukturen dieser Art. Die Stadtwerke Essen übernehmen die LoRaWAN-Hardware, die sogenannten Gateways, an verschiedenen Standorten im Innenstadtbereich und greifen bei deren Vernetzung weiter auf die bewährte Software von DIGIMONDO zurück. „Mit dem LoRaWAN-Netz wollen wir als Stadtwerke unsere eigene Effizienz weiter verbessern und können einen wichtigen Beitrag zu ´Connected.Essen`, dem Smart City Ansatz unserer Stadt, leisten“, begründet Lars Martin Klieve, Vorstand der Stadtwerke Essen, den Erwerb.

Bei der Übernahme soll es jedoch nicht bleiben. „Wir starten mit Pilotanwendungen für die Stadtwerke Essen, haben aber den bedarfsgerechten Ausbau der Infrastruktur und die Entwicklung möglicher Dienstleistungen fest im Blick“, ergänzt Tobias Grau, Leiter Finanzen der Stadtwerke und maßgeblich für die Digitalisierungsoffensive verantwortlich. DIGIMONDO unterstützt die Stadtwerke Essen in diesen Vorhaben mit ihren IoT-Software-Lösungen niota und firefly.

Für den weiteren Netzausbau sollen Gebäude der Stadtwerke Essen und möglicherweise auch funktechnisch gut gelegene Standorte genutzt werden. Die zentral in Essen gelegene Hauptverwaltung gehört hier zweifelsohne dazu. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit den Stadtwerken Essen ein weiteres deutsches Stadtwerk als Partner gewonnen haben, das unser aufgebautes Netzwerk übernehmen und nutzen kann. Mit unserer Erfahrung aus vielfältigen IoT-Projekten begleiten wir die Stadtwerke Essen bei Pilotprojekten sowie dem Ausbau des LoRaWAN-Geschäfts in Essen“, so DIGIMONDO-CEO Christopher Rath.

Die Stadtwerke Essen verfügen bereits über erste LoRaWANAnwendungserfahrung im Bereich des Mess- und Zählwesens. So wurden in einem Feldversuch einige Gas- und Wasserzähler mit LoRaWANFunkmodulen ausgerüstet. Eine Vielzahl weiterer Sensoren kann über diese erprobte und robuste Technik angebunden werden. Die Bandbreite reicht von Wasserstandsmessungen, Parkplatz- und Raumüberwachung bis hin zur Luftqualitätsanalyse. Ein großer Vorteil ist die Unabhängigkeit vom Strom. Die Sensoren, die die Funksignale versenden, sind meist batteriebetrieben und haben Laufzeiten von bis zu 10 Jahren.

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