(Foto: privat)

Moers. „Das ist ein absoluter Rekord, so viele Babys in einem Jahr wurden bei uns noch nie geboren“, jubelt Chefarzt Dr. Jens Pagels. Bereits in den letzten beiden Jahren hatten wir mit über 950 Geburten einen regelrechten „Babyboom“ und dieses Jahr zu Weihnachten bereits das 1.000. Baby.

Die kleine Marlene erblickte am 4. Advent das Licht der Welt und ist mit ihren 48 cm und 2.970 g der ganze Stolz ihrer Eltern. „Die Geburt war ein sehr schönes Erlebnis und wir fühlten uns in der Klinik sehr gut aufgehoben“, strahlt der frischgebackene Papa und die Eltern bedankten sich bei dem Team der Geburtshilfe für die Unterstützung bei der Geburt.

Auch Geschäftsführer Ralf H. Nennhaus ist begeistert: „Wir sind sehr stolz, dass so viele Eltern uns in dieser besonderen persönlichen Situation ihr Vertrauen schenken. Das Konzept als babyfreundliche Geburtsklinik wird durch die Eltern gut angenommen. Ich bedanke mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die dazu beigetragen haben, dass wir einen solchen Erfolg zu verzeichnen haben.“

Bereits vor 10 Jahren ist das Krankenhaus von der Weltgesundheitsorganisation als babyfreundliche Klinik ausgezeichnet worden. Die Kriterien der WHO sind streng; bei den erfolgten Re-Zertifizierungen zeigt sich die gute Arbeit des gesamten Teams, ob Schwestern, Ärzte oder Hebammen. Das fängt bei der guten Betreuung durch die Hebammen, der freundlichen Betreuung auf der Station und kompetenten Behandlung und Beratung des Ärzteteams an, bis hin zur liebevollen Versorgung von Mutter und Kind. Auch wenn die junge Mutter mit ihrem Neugeborenen wieder zu Hause ist, geht die Betreuung weiter. In der Elternschule der Klinik werden neben typischer Rückbildungsgymnastik auch PEKIP-Kurse, Fit dank Baby und Babymassage angeboten. Beim Stillen wird die junge Mutter nicht allein gelassen. In der wöchentlich stattfindenden Stillgruppe tauscht man sich untereinander aus, knüpft neue soziale Kontakte und bespricht „Stillprobleme“.

„Werdende Eltern fühlen sich bei uns wohl“, so Stationsleitung Elisabeth Leiße, „das Neugeborene und seine Mutter sind rund um die Uhr zusammen. Diese Zeit ist sehr wichtig für den Beginn des Urvertrauens und die emotionale Bindung zwischen Mutter und Kind.“ Ein Neugeborenenzimmer gibt es schon lange nicht mehr. Natürlich wird keine Mutter alleine gelassen: das Pflegepersonal ist zur Stelle, wenn Hilfe benötigt wird und das Neugeborene sich nicht beruhigen lässt oder das Stillen einfach nicht klappen will. Im Familienzimmer kann auch der junge Vater die ersten Tage seines Nachwuchses miterleben, auch Geschwisterkinder sind hier herzlich willkommen.

„Wir freuen uns über den großen Erfolg unserer Geburtsklinik und danken für das Vertrauen der jungen Eltern in unsere Klinik“, so Chefarzt Dr. Jens Pagels.

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