Die Oberärzte Dr. med. Matthias Jörgens und Dr. med. Mara Sturm sowie Hebamme Sahra Sarfalla gratulierten den Eltern Nimet und Lucas Ceren zur Geburt ihrer Tochter Mina (Foto: Florence-Nightingale-Krankenhaus)
Anzeigen

Düsseldorf. Mina Tribukeit wurde am 23. Dezember um 19.44 Uhr im Florence-Nightingale-Krankenaus geboren. Ihre Mutter, Nimet Ceren Tribukeit, ist die 3.000-ste Frau, die in diesem Jahr im Krankenhaus der Kaiserswerther Diakonie ihr Baby zur Welt gebracht hat. Die beiden diensthabenden Oberärzte Dr. med. Matthias Jörgens und Dr. med. Mara Sturm sowie Hebamme Sahra Sarfallah gratulierten der jungen Mutter und Vater Lucas Tribukeit. Die jungen Eltern aus Duisburg freuen sich sehr über den Familienzuwachs.

„Noch nie haben in einem Düsseldorfer Krankenhaus 3.000 Babys das Licht der Welt erblickt! Dass wir nun ein solches Ereignis hier im Florence-Nightingale-Krankenhaus feiern dürfen, erfüllt uns mit Stolz und viel Freude. Die Geburtenzahl in unserer Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe ist seit 10 Jahren kontinuierlich gestiegen. Das zeigt, dass werdende Eltern uns vertrauen und dass unsere familienfreundliche und individuelle Geburtshilfe zahlreich angenommen wird“, erklärt Dr. med. Holger Stiller, Vorstand der Kaiserswerther Diakonie und Krankenhausdirektor.

“Die kontinuierlich gestiegene Nachfrage werdender Eltern nach unserer Geburtshilfe basiert auf unserem hohen fachlichen Standard gemäß der Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, gepaart mit persönlicher Betreuung in sehr angenehmer Atmosphäre. Als Perinatalzentrum Level I mit integrierter Pränataldiagnostik, angeschlossener Kinderklinik mit Neonatologie, Kinderintensivstation und Klinik für Kinderchirurgie bieten wir für Mutter und Kind in jeder Situation die bestmögliche geburtshilfliche und ärztliche Versorgung. Wir unterstützen Frauen darin, ihre Geburt individuell zu erleben. Insbesondere wird auf eine natürliche Geburt auch bei Beckenendlage, Mehrlingen, nach einem und auch nach zwei Kaiserschnitten oder bei anderen Risikogeburten wert gelegt. Sollte ein Kaiserschnitt nötig sein, besprechen wir dies mit der werdenden Mutter eingehend und differenziert“, erläutert Prof. Dr. med. Björn Lampe, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe.

Frauen mit regelhaft verlaufender Schwangerschaft können ihr Baby im Hebammenkreißsaal natürlich und selbstbestimmt zur Welt zu bringen. In diesem Jahr haben schon mehr als 100 Frauen die Möglichkeit genutzt, ihr Kind von Hebammen begleitet zur Welt zu bringen. „Die Entwicklung einer guten Mutter-Kind-Beziehung liegt uns am Herzen. Und so ist unser Krankenhaus seit 2014 als ‚Babyfreundlich‘ nach WHO und UNICEF zertifiziert. Zusätzlich bieten wir zahlreiche Beratungsangebote rund um das Stillen und den engen Bindungsaufbau an, unterstützt durch das Projekt Babylotse an, mit dem wir Eltern in schwierigen Situationen schon frühzeitig unterstützen“, erläutert Patricia Meckenstock, leitende Hebamme im Florence-Nightingale-Krankenhaus.

2014 bezog die Klinik einen modernen Neubau mit sechs Kreißsälen, zwei OP-Sälen ausschließlich für Kaiserschnitte, zwei geräumigen Wehenzimmern und einem separaten Überwachungsraum für Mutter und Kind nach einem Kaiserschnitt. Direkt nebenan, nur durch eine Tür getrennt, befindet sich seit November 2017 die hochmoderne Kinderintensivstation. Die Wand-an-Wand-Lösung spart bei Notfällen kostbare Zeit. Auf der Wöchnerinnenstation haben alle Zimmer ein eigenes Bad mit Dusche/WC sowie Wickelmöglichkeit. Ein Familienzimmer kann auf Wunsch zugebucht werden. Die Geburtsklinik unterstützt das sogenannte 24-Stunden-Rooming-in, bei dem Mutter und Kind 24 Stunden zusammen sein dürfen. Es gibt ein Stillzimmer, sieben Stillberaterinnen betreuen die Mütter. Einmal wöchentlich findet ein „Stillcafé“ zum Erfahrungsaustausch statt.

Beitrag drucken
Anzeigen