Amalia Glinz kam am 1. Januar um 0.14 Uhr im Florence-Nightingale-Krankenaus zur Welt (Foto: Dr. Carolin Syree)

Düsseldorf. Amalia Glinz wurde am 1. Januar um 0.14 Uhr im Florence-Nightingale-Krankenaus geboren. Damit ist sie das erste Baby, das im neuen Jahr im Krankenhaus der Kaiserswerther Diakonie zur Welt gekommen ist. Die Eltern Sarvenaz Shams Azad und Alexander Glinz freuen sich sehr und wurden von Hebamme Johanna Eltzner und Oberärztin Dr. Carolin Syree beglückwünscht.

So wie Sarvenaz Shams Azad haben sich im vergangenen Jahr 3.054 Frauen dafür entschieden, ihre Babys im Krankenhaus der Kaiserswerther Diakonie zur Welt zu bringen. Insgesamt wurden in der Klinik im Norden Düsseldorfs 3.150 Kinder geboren: darunter sind 85 Zwillingspaare sowie 5 Mal Drillinge.

„Noch nie haben in einem Düsseldorfer Krankenhaus 3.000 Babys das Licht der Welt erblickt! Dass wir ein solches Ereignis hier im Florence-Nightingale-Krankenhaus feiern dürfen, erfüllt uns mit Stolz und viel Freude. Die Geburtenzahl in unserer Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe ist seit zehn Jahren kontinuierlich gestiegen. Das zeigt, dass werdende Eltern uns vertrauen und dass unsere familienfreundliche und individuelle Geburtshilfe zahlreich angenommen wird“, erklärt Dr. med. Holger Stiller, Vorstand der Kaiserswerther Diakonie und Krankenhausdirektor.

“Die kontinuierlich gestiegene Nachfrage werdender Eltern nach unserer Geburtshilfe basiert auf unserem hohen fachlichen Standard gemäß der Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, gepaart mit persönlicher Betreuung in sehr angenehmer Atmosphäre. Als Perinatalzentrum Level I mit integrierter Pränataldiagnostik, angeschlossener Kinderklinik mit Neonatologie, Kinderintensivstation und Klinik für Kinderchirurgie bieten wir für Mutter und Kind in jeder Situation die bestmögliche geburtshilfliche und ärztliche Versorgung. Wir unterstützen Frauen darin, ihre Geburt individuell zu erleben. Insbesondere wird auf eine natürliche Geburt auch bei Beckenendlage, Mehrlingen, nach einem und auch nach zwei Kaiserschnitten oder bei anderen Risikogeburten wert gelegt. Sollte ein Kaiserschnitt nötig sein, besprechen wir dies mit der werdenden Mutter eingehend und differenziert“, erläutert Prof. Dr. med. Björn Lampe, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe.

Frauen mit regelhaft verlaufender Schwangerschaft können ihr Baby im Hebammenkreißsaal natürlich und selbstbestimmt zur Welt zu bringen. „Die Entwicklung einer guten Mutter-Kind-Beziehung liegt uns am Herzen. Und so ist unser Krankenhaus seit 2014 als ‚Babyfreundlich‘ nach WHO und UNICEF zertifiziert. Zusätzlich bieten wir zahlreiche Beratungsangebote rund um das Stillen und den engen Bindungsaufbau an, unterstützt durch das Projekt Babylotse an, mit dem wir Eltern in schwierigen Situationen schon frühzeitig unterstützen“, erläutert Patricia Meckenstock, leitende Hebamme im Florence-Nightingale-Krankenhaus.

2014 bezog die Klinik einen modernen Neubau mit sechs Kreißsälen, zwei OP-Sälen ausschließlich für Kaiserschnitte, zwei geräumigen Wehenzimmern und einem separaten Überwachungsraum für Mutter und Kind nach einem Kaiserschnitt. Direkt nebenan, nur durch eine Tür getrennt, befindet sich seit November 2017 die hochmoderne Kinderintensivstation. Die Wand-an-Wand-Lösung spart bei Notfällen kostbare Zeit. Auf der Wöchnerinnenstation haben alle Zimmer ein eigenes Bad mit Dusche/WC sowie Wickelmöglichkeit. Ein Familienzimmer kann auf Wunsch zugebucht werden. Die Geburtsklinik unterstützt das sogenannte 24-Stunden-Rooming-in, bei dem Mutter und Kind 24 Stunden zusammen sein dürfen. Es gibt ein Stillzimmer, sieben Stillberaterinnen betreuen die Mütter. Einmal wöchentlich findet ein „Stillcafé“ zum Erfahrungsaustausch statt.

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