'So jung kommen wir nicht mehr zusammen' mit v.l.n.r. Maren Linke und Yasmin Glymph (Foto: Dennis Palmen)

Neuss. Premiere am 24. Januar 2020

„So jung kommen wir nicht mehr zusammen“ ist die fünfte Produktion des Jugendensembles des Kulturforums Alte Post. Das Theaterstück mit Tanzelementen handelt von einer dystopischen Gesellschaft. Über 500 Jahre entfernt in der Zukunft werden Schönheit und Jugend als höchstes Gut angesehen. Durch den medizinischen Fortschritt sind die Menschen fast unsterblich geworden. Um der Überbevölkerung entgegen zu wirken, werden alle Personen hingerichtet, die älter als 21 Jahre aussehen oder nicht den ästhetischen Idealen entsprechen. Der 21. Geburtstag der Prinzessin Invana und ihre feierliche Enthüllung vor dem Volk stehen bevor. Ob die zukünftige Herrscherin des Königreiches die strengen Erwartungen ihrer Untertanen erfüllen wird?

Neun junge Darstellerinnen zwischen 13 und 18 Jahren agieren auf der Bühne und haben die Texte und Choreographien mit entwickelt. Außerdem gibt es Filmeinspielungen, an denen junge Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund mitgewirkt haben.

Fünf der neun Mitspielerinnen gehören bereits seit Gründung 2016 zum Ensemble. Einige werden nach dem Abitur Neuss verlassen und blicken damit ihrer letzten Produktion entgegen. Der vieldeutige Titel „So jung kommen wir nicht mehr zusammen“ ist also durchaus auch auf die Zusammensetzung der Gruppe anwendbar. Geleitet wird das Jugendensemble seit Anbeginn von Choreographin Stefanie Lenz und Kulturmanager und Regisseur Dennis Palmen. Kooperationspartner sind die Interkulturellen Projekthelden e.V., gefördert wird das Projekt durch die Landesarbeitsgemeinschaft Kulturpädagogische Dienste/Jugendkunstschulen NRW e.V.

Die Spielerinnen: Rosalia Franke, Yasmin Glymph, Lea-Marie Krause, Johanna König, Aleyna Korkmaz, Maren Linke, Emma Metzke, Mia Palomino und Sina Rohde. Die Filmaufnahmen hat Jo Alexander Berg gefertigt. Um die Technik kümmert sich Tobias Steinfort.

Die Premiere am Freitag, 24. Januar 2020, 20 Uhr, sowie die Aufführung am Sonntag, 26. Januar 2020, 16 Uhr, laufen im Rahmen des „open house“ in der Alten Post. Der Eintritt ist frei.
Kartenvorbestellungen sind zwingend erforderlich unter 02131/904122 oder per Mail an info@altepost.de. Auf diesem Weg kann man auch Karten für die beiden weiteren Aufführungen reservieren, die am Mittwoch (29.) und Freitag (31. Januar) jeweils um 20 Uhr stattfinden. Dann kostet der Eintritt acht Euro, für Schülerinnen und Schüler der Alten Post fünf Euro.

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