Oberbürgermeister Daniel Schranz (4.v.re) mit Vertretern der ausgezeichneten Unternehmen sowie den Jurymitgliedern (Foto: OWT/Emig)
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Oberhausen. Mit dem Siegel „Vorbildlich familienfreundliches Unternehmen 2020“ hat das Oberhausener Bündnis für Familie die Gering Group GmbH und die Rola Security Solutions GmbH ausgezeichnet. Im Rahmen einer Feierstunde im Schloss Oberhausen übergab Oberbürgermeister Daniel Schranz am Dienstag, 14. Januar 2020, die Urkunden an Vertreter der beiden Unternehmen.

„Familienfreundlichkeit gehört mehr und mehr zu den wichtigsten Standortfaktoren einer Kommune – und zwar sowohl für die Bürgerinnen und Bürger als auch für den Wirtschaftsstandort Oberhausen“, erklärte Schranz. Deshalb freue er sich auch sehr, dass dieser Wettbewerb bereits zum 14. Mal stattfinden konnte und viele Unternehmen erkannt hätten, „dass Frauen und Männer gleichzeitig Eltern und gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein können“. Sein Dank galt deshalb auch allen 16 Unternehmen, die sich um die Auszeichnung beworben hatten.

Sieger in der Kategorie „Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten“ wurde die Gehring Group GmbH. Deren Unternehmensschwerpunkt liegt bei der langfristigen Aufbewahrung von Akten und Datenträgern. In ihrer Laudatio hob Bürgermeisterin und Jurorin Elia Albrecht-Mainz einige Punkte der Gehring Group besonders hervor: individuelle Arbeitszeitmodelle, Homeoffice in Buchhaltung und Vertrieb, flexible Arbeitszeit bei Notfällen. Für 2021 plant die Gehring Group gemeinsam mit einem pädagogischen Partner eine eigene bilinguale Kita mit 120 Plätzen. Gehring hat 37 Beschäftigte.

Sieger in der Kategorie „Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten“ wurde die Rola Security Solutions GmbH. Sie bietet IT-Lösungen für Behörden und Unternehmen an, die im Sicherheitsbereich tätig sind. Laudator war hier Diakonie-Geschäftsführer Frank Domeyer als Vertreter der AG Wohlfahrt. Rola bietet seinen rund 250 Beschäftigten beispielsweise bezahlten Sonderurlaub bei Krankheit eines Kindes, individuelle Arbeitszeitmodelle, Sportgruppen innerhalb des Unternehmens und einen Zuschuss zum Fitnessstudiobeitrag. Für einen Betriebskindergarten sucht das Unternehmen noch einen Partner.

Neben einer Urkunde erhielten die ausgezeichneten Betriebe ein hochwertiges Schild  des Bündnisses für Familie mit dem Schriftzug Vorbildlich familienfreundliches Unternehmen 2020 in Oberhausen sowie ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Außerdem können die Gewinnerbetriebe das Logo des Oberhausener Bündnisses für Familie verwenden.

 

Hintergrund: Mit dem Wettbewerb Vorbildlich familienfreundliches Unternehmen 2020 in Oberhausen werden Unternehmen in Oberhausen ausgezeichnet, die für eine bessere Balance von Familie und Arbeitswelt innerhalb ihrer Möglichkeiten Sorge tragen. Ihre Ideen und Konzepte sollen andere Betriebe zur Nachahmung motivieren und ihnen Wege zu gelebter Familienfreundlichkeit aufzeigen. Verantwortlich für die Durchführung des Wettbewerbs ist der Bereich Chancengleichheit der Stadt Oberhausen mit der Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung GmbH (OWT). Kooperationspartner sind die Kreishandwerkerschaft, die IHK, die NRW Regionalagentur MEO e.V., der DGB, Agentur für Arbeit, AG Wohlfahrt, Competentia – Kompetenzzentrum Frau und Beruf und der Unternehmerverband.

 

Der Wettbewerb: Er wurde zum vierzehnten Mal durchgeführt. Die Unternehmen füllten einen Kurzfragebogen aus und wurden anschließend von einem Mitglied der Jury besucht. So wurde ein direkter, persönlicher Kontakt zu den Unternehmen hergestellt und im Gespräch Zusammenhänge und Gegebenheiten deutlich, die über einen Fragebogen nicht ausreichend zu vermitteln sind.

 

Mitglieder der Jury waren:

  • Elia Albrecht-Mainz, Bürgermeisterin
  • Britta Costecki, Stadt Oberhausen, Gleichstellungsbeauftragte
  • René Derksen, Rat der Stadt, SPD Fraktion
  • Frank Domeyer, Diakonisches Werk (als Vertreter der AG Wohlfahrt)
  • Peter Engels, Martin Hinzmann (OWT – mit einer gemeinsamen Stimme)
  • Dieter Hillebrand, Regionsgeschäftsführer MEO des DGB
  • Marion Steinhoff, Agentur für Arbeit
  • Tanja Kappen, IHK zu Essen
  • Ulrike Willing-Spielmann, Rat der Stadt, CDU Fraktion
  • Barbara Yeboah, Kreishandwerkerschaft Mülheim/Oberhausen
  • Heike Zeitel, Unternehmerverband
  • Sandra Spiegel, Competentia – Kompetenzzentrum Frau und Beruf
  • Bodo Kalveram, Regionalagentur MEO
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