Stefan Galke, CDU-Ratsherr (Foto: Manfred Grünwald)
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Krefeld. Die CDU-Ratsfraktion setzt sich für die Einführung von Wasserstoffbussen für Krefeld ein. „Städte wie Wuppertal machen es vor. Für 12 Mio. Euro werden dort 12 Busse angeschafft, die mit Wasserstoff betrieben werden. Wir erarbeiten gerade gute Konzepte, wir müssen aber gleichzeitig auch gute Projekte haben und einfach mal ausprobieren, was und wie es in Zukunft bessergeht“, erklärt Stefan Galke, CDU-Ratsherr und Vorsitzender des Umweltausschusses.

Die CDU-Ratsfraktion hat für den nächsten Bauausschuss, der auch für Mobilität zuständig ist, einen entsprechenden Antrag vorbereitet. „Als Stadt müssen wir dahin kommen, dass wir die konzeptionelle Arbeit mit vernünftigen Projekten verbinden. Die Stadt muss auch mal vorangehen und zeigen, was geht und nicht erst ein Konzept erarbeiten, wie es in 10 oder 20 Jahren aussehen könnte“, so Galke.

Die Stadtwerke Wuppertal betreiben unter dem Projektnamen „H2W“ aktuell die ersten von insgesamt 12 geplanten Busse mit Wasserstoff. Der benötige Treibstoff wird dabei durch die Müllverbrennungsanlage produziert. Das ganze Projekt hat ein Volumen von 12 Mio. Euro, welches vor allem durch Förderprogramme finanziert wird. „Krefeld verschläft leider die Trends, die andere Städte mit vielen Fördermillionen nutzen. Dabei sind wir mit der Erarbeitung eines Klimaschutzkonzeptes und auch eines Mobilitätskonzeptes schon viel weiter als andere Städte. Nur bei konkreten Projekten hinken wir hinterher“, mahnt Galke.

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