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Rhein-Kreis Neuss. Schwere Sturmwarnung für das Kreisgebiet

Der Deutsche Wetterdienst hat vor einem schweren Sturm gewarnt. Das Sturmfeld eines Orkantiefs vor der Küste Norwegens soll ab Sonntag ganz Deutschland erfassen. In Nordrhein-Westfalen und damit auch im Rhein-Kreis Neuss wird der Höhepunkt zwischen Sonntagabend und Montagmorgen erwartet.

Die Leitstelle des Rhein-Kreises Neuss ist personell auf die drohende Lage mit erhöhtem Einsatzaufkommen eingestellt. Für die Schulen in Trägerschaft des Rhein-Kreises Neuss (Berufsbildungszentren und Förderschulen) gilt, dass die jeweilige Schulleitung je nach Lage entscheidet, ob der Unterricht stattfindet. In jedem Fall ist gewährleistet, dass auch bei Unterrichtsausfall die Schüler, die trotz Sturm zur Schule kommen, betreut und untergebracht werden.

 

Meerbusch: Schulschließungen wegen Orkanwarnung am Montag

Die weiterführenden Schulen im Stadtgebiet bleiben am kommenden Montag, 10. Februar, angesichts der aktuellen Orkanwarnung komplett geschlossen. Stattdessen wird es einen Studientag mit Hausarbeiten geben. Das haben die Schulleiter entschieden.

Die Leiter der Meerbuscher Grundschulen haben sich entschlossen, in den Schulen am Montag Betreuung anzubieten. Der Unterricht fällt aus, alle Eltern sind schriftlich informiert und entscheiden selbst, ob sie ihr Kind bringen oder nicht.

Die städtischen Kitas bleiben geöffnet, um die Betreuung der Kleinkinder sicherzustellen. Die Entscheidung, das Kind in die Kita zu bringen oder nicht, liegt bei den Eltern.

Der städtische Abenteuerspielplatz am Badener Weg bleibt am Montag ebenfalls aus Sicherheitsgründen geschlossen.

 

Dormagen: Eltern können am Montag selbst entscheiden, ob ihr Kind die Schule oder Tageseinrichtung besucht

Sturmtief „Sabine“ wird nach bisherigen Prognosen in der Nacht von Sonntag, 9. Februar, auf Montag, 10. Februar, auch die Stadt Dormagen treffen. Die Feuerwehr und der Bauhof sind bereits in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Wie in der Vergangenheit müssen gegebenenfalls Parks und Friedhöfe gesperrt werden.

Für die Dormagener Schulen und die Kindertageseinrichtungen der Stadt und der Dormagener Sozialdienst gGmbH gilt folgende Regelung: Die Eltern können am Montag selbst entscheiden, ob ihr Kind die Schule beziehungsweise Tageseinrichtung besucht.  Dabei muss das individuelle Risiko der Wege abgewogen werden. Die Schulen und Tageseinrichtungen werden grundsätzlich geöffnet, so dass zumindest eine (Not-)Betreuung gewährleistet ist. Unabhängig davon entscheiden die Schulen in eigener Verantwortung, ob Unterricht stattfindet. Hier erfolgt gegebenenfalls eine unmittelbare Information an die Eltern.

Alle Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, die allgemeinen Verhaltens- und Warnmeldungen zu beachten.

 

Grevenbroich: Schulen bleiben geschlossen

Aufgrund der zu erwartenden Wetterlage (Sturm, Orkanböen) am Sonntag, den 09.2.2020 und Montag, den 10.2.2020 kann die sichere Erreichbarkeit von Schulen nicht garantiert werden. Deshalb hat sich die Stadt Grevenbroich dafür entschieden, am Montag, den 10.02.2020 die Schulen geschlossen zu halten.

Es findet kein Schulunterricht statt. Ebenso besteht nicht die Möglichkeit, an Betreuungsformen der Primarstufe oder der Sekundarstufe teil zu nehmen.

Nach derzeitiger Wetterlage wird am Dienstag, den 11.02.2020 der Schulbetrieb wieder wie gewohnt stattfinden.

 

Jüchener Kitas und Schulen sind geöffnet

Für den kommenden Sonntag und auch Montag sind durch den Deutschen Wetterdienst schwere Sturmböen bzw. orkanartige Böen in Verbindung mit Schauern und Gewittern angesagt.

In Absprache mit den Schulleitungen sind alle Schulen, Grundschulen und weiterführende Schulen, sowie Kindertagesstätten der Stadt Jüchen am Montag, den 10. Februar geöffnet. Die Eltern können jedoch je nach Witterungslage selbst entscheiden, ob sie an diesem Tag ihre Kinder zur Schule bzw. in die Kita schicken. Ggf. müssen Friedhöfe kurzfristig gesperrt werden.

Sollte sich eine drastische Verschlechterung der Wetterlage ergeben, wird die Stadt am Sonntagabend auf ihrer Homepage, bzw. über die digitalen Medien informieren.

Die Feuerwehr und der Baubetriebshof der Stadt werden am Montag die städtischen Liegenschaften auf Schäden kontrollieren.

 

Neuss: Unterrichtsausfall an Schulen wegen Sturmwarnung am Montag, 10. Februar

Wegen der zu erwartenden Wetterlage wird am Montag, 10. Februar 2020, kein Unterricht an den Neusser Schulen stattfinden. Laut Deutschem Wetterdienst muss voraussichtlich ab Sonntag mit schweren Sturmböen und Windgeschwindigkeiten von 70 bis 90 km/h gerechnet werden, teils auch mit orkanartigen Böen um 110 km/h. Auch am Montag können orkanartige Böen nicht ausgeschlossen werden.

Ordnungsdezernent Holger Lachmann und Schuldezernentin Dr. Christiane Zangs haben daher in enger Absprache mit der Feuerwehr, dem Deutschen Wetterdienst und der Bezirksregierung Düsseldorf entschieden, dass unter diesen Umständen keine sichere Erreichbarkeit von Schulen garantiert werden kann.
Es wird am Montag kein Unterricht stattfinden. Für Kinder, die dennoch die Schulen erreichen sollten, ist ein Notdienst in den Schulen eingerichtet.

Bitte beachten Sie, dass am Montag, 10. Februar, auch keine Beförderung der Schülerinnen und Schüler stattfindet. Am Dienstag, 11. Februar 2020, wird voraussichtlich wieder Unterricht stattfinden.

Die Stadt Neuss hat auch die Träger der Kindertagesstätten über diese Vorsichtsmaßnahme informiert. Eltern von Kita-Kindern können sich bei Rückfragen direkt an ihre Einrichtung wenden.

Die Verwaltung warnt außerdem alle Bürgerinnen und Bürger ab Sonntag, 9. Februar, vor dem Betreten der öffentlichen Sportstätten, Parks, Grünanlagen, Friedhöfe und Wälder. Durch die zu erwartenden Windgeschwindigkeiten könnten Äste brechen und unter Umständen auch Bäume umstürzen.

 

Kaarst: Schulen werden wegen Sturmtief geschlossen

Am Montag, 10. Februar 2020, bleiben alle Kaarster Schulen wegen Sturmtief Sabine geschlossen. Diese Entscheidung wurde heute in enger Abstimmung zwischen Schulverwaltung, Schulaufsicht und Feuerwehr getroffen. Die Stadt Kaarst bittet alle Eltern um Verständnis, doch die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler geht vor. „Wir können nach jetzigem Stand auf Grund der angekündigten Wetterlage keinen sicheren Schulweg garantieren. Deshalb haben wir uns frühzeitig für die Schließung der Schulen entschieden, auch um den Eltern minderjähriger Kinder die Möglichkeit zu geben, eine alternative Betreuung sicherzustellen“, sagt Schuldezernent Dr. Sebastian Semmler. Am Dienstag, 11. Februar 2020, werden die Schulen voraussichtlich wieder geöffnet. Die städtischen Kindertagesstätten sind von der Schließung nicht betroffen.

Sollte sich wider Erwarten im Verlauf des Wochenendes eine deutliche Änderung der Wetterlage ergeben, die eine Öffnung der Schulen ermöglicht, wird die Stadt Kaarst darüber informieren. Entsprechende Hinweise wird die Stadt auch auf der Homepage und über Facebook bekannt geben.

 

Rommerskirchen: Sturmwarnung Gemeinde bereitet sich vor

Ab Sonntag ist starker Sturm vorhergesagt. Die Rommerskirchener Feuerwehr ist wie der gemeindeeigene Bauhof schon in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Ggf. müssen – wie bei Stürmen in der Vergangenheit – Parks und Friedhöfe gesperrt werden.

Für die Rommerskirchener Grundschulen wurde folgende Regelung getroffen:
Je nach Wetterlage entscheiden die Eltern am Montag, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken. Die Schulen werden geöffnet, so dass zumindest eine (Not-) Betreuung gewährleistet ist.

Alle Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, die allgemeinen Verhaltens- und Warnmeldungen zu beachten.

 

Westnetz ist auf Sturmtief vorbereitet – Bereitschaftsteams werden vergrößert

Verteilnetzbetreiber Westnetz ist auf das für das Wochenende angekündigte Sturmtief vorbereitet. Hoch Frank verabschiedet sich am Wochenende und kräftige Tiefs können anschließend schweren Sturm bringen. Zwar ist der starke Wind für die Stromleitungen kein Problem, denn auch starke Stürme können diesen normalerweise nichts anhaben. Probleme könnten jedoch Bäume oder Äste bereiten, die bei einem Sturm in die Freileitungen geraten. Bei solchen Ereignissen schalten Sicherheitssysteme die betroffene Leitung ab und es kommt zu einer Versorgungsunterbrechung.

„Bei Ankündigung von Unwettern sind wir sensibilisiert und können nach Bedarf die Bereitschaftsteams vergrößern. So sind wir gut vorbereitet und können bei Versorgungsunterbrechungen eine schnellstmögliche Wiederversorgung gewährleisten“, sagt Thomas Walkiewicz, Leiter des Regionalzentrums Neuss.

Die Netzmonteure aus dem Regionalzentrum Neuss sind in vielen Städten und Gemeinden im Rhein-Kreis Neuss für den sicheren Netzbetrieb verantwortlich.

Ein Stromausfall in der Mittelspannung wird direkt über automatische Meldesysteme in der Netzleitstelle des Unternehmens registriert. Die Westnetz-Mitarbeiter werden von dort sofort informiert und kümmern sich um die Behebung des Schadens. Parallel schalten die Mitarbeiter in der Netzleitstelle auf andere Leitungen um, so dass meist innerhalb von kurzer Zeit die Stromversorgung für die Kunden wiederhergestellt ist.

Bei einer Störung in der Niederspannung ist Westnetz auf Hinweise der Kunden angewiesen. Unter der Störungsnummer 08004112244 oder über www.Störungsauskunft.de kann jeder eine Störung melden.

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