Markus Helmich (Foto: privat)
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Moers. Der parteilose Marketingberater, dreifache Vater und ehrenamtliche Geschäftsführer des Presseclub Niederrhein, Markus Helmich, wirft seinen Hut in den Kreis der vielen Bürgermeisterkandidaten 2020 und stellt sich der Parteipolitik. „Ich möchte als parteiloser Bürger auf die politischen Grabenkämpfe verzichten und mit pragmatischen Entscheidungen eine Stadt wie Moers nach vorne bringen“, so Markus Helmich.

Kommunalpolitik dürfe nach Helmichs Ansicht kein Machtspiel der Parteien sein. Politik müsse durch verbindliche Entscheidungen für das Gemeinwesen geprägt sein. Ein Bürgermeister herrsche nicht, sondern er diene – er bereitet Entscheidungen des Rates vor, er stößt Diskussionen an und er setzt Beschlüsse um.

Der Bürger muss durch die Politik mitgenommen werden. Stattdessen haben viele das Gefühl, nicht gehört zu werden, erklärt Helmich. Moers ist für ihn eine der attraktivsten und pulsierendsten Städte am Niederrhein. Doch seit einigen Jahren häufen sich die „großen und kleinen Baustellen“ in der Grafenstadt. Statt zeitnahe Lösungen und schnelle Abhilfe zu suchen, lässt die hiesige Politik viele Probleme ungelöst oder man findet keine schnelle Abhilfe, empfindet der zweite parteilose Bewerber für das Bürgermeisteramt.

Das Bild der charmanten und lebenswerten Stadt werde stetig in der Öffentlichkeit ruiniert. „Als ich vor etwa 28 Jahren von Köln nach Moers zog, habe ich eine aufstrebende „Kleinstadt“ am Niederrhein vorgefunden. Die Nachbarn haben auf uns geschaut. Doch jetzt sollte Moers auf seine Nachbarn schauen, viele haben uns abgehängt. Stagnation ist das Schlagwort“, kritisiert Helmich. Lange Verwaltungswege, Ideenlosigkeit in der kommunalen Wirtschaftspolitik sowie etliche ungelöste soziale Themen prägen das derzeitige Miteinander in Moers.

Anstatt Aufbruchstimmung durch die hiesige Politik zu signalisieren, verfalle Moers in eine fatale Lethargie. Vor allem sei die wirtschaftliche Attraktivität der Grafenstadt in Gefahr.

Daher möchte Markus Helmich Themen wie Wirtschafts- und Standortsförderung, Gewerbe- und Grundsteuerreduzierung, Bürokratieabbau, effiziente Verwaltung, Attraktivierung der Steinstrasse, Subventionierung bei Anmietung leerstehender Geschäfte, Ein-Euro-Tickets für Samstage und verkaufsoffene Sonntage, kostenneutralen Klimaschutz und viele mehr angehen.

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