Bei der Vorstellung des 2. Geschäftsführers Ende Feb 2020: Martin Blasig (l.) und Dr. Nicolas Kämer (Foto: privat)
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Neuss/Grevenbroich/Dormagen. Martin Blasig wird neuer Geschäftsführer des Rheinland Klinikums. Er folgt auf Patricia V. Mebes, die aus persönlichen Gründen auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen ausscheidet. Das teilten am Dienstagabend nach Sitzungen von Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und der Bürgermeister Reiner Breuer mit. Der Aufsichtsrat hatte der Gesellschafterversammlung einstimmig die Anstellung Blasigs als Geschäftsführer empfohlen. Mit Dr. Nicolas Krämer bildet er die Doppelspitze des Krankenhausverbundes.

Bürgermeister Reiner Breuer und Landrat Hans-Jürgen Petrauschke zeigten sich nach Ende der Sitzungen erfreut über das Ergebnis. „Die Geschäftsführung bleibt voll handlungsfähig und wird durch die Bestellung eines fusionserfahrenen Kaufmanns weiter gestärkt. Die erfolgreiche Fusion kann so mit neuem Schwung fortgesetzt werden“, so Petrauschke und Breuer in einer gemeinsamen Stellungnahme.

Martin Blasig ist nicht nur in der Krankenhaus-Thematik zuhause, sondern auch erfahren in der Zusammenführung von Kliniken. Der Diplom-Kaufmann hat als Geschäftsführer der KKRH (Katholische Kliniken Ruhrhalbinsel), dann der Contilia-Gruppe, einen Verbund von Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und weiteren Einrichtungen im Gesundheitssektor im Ruhrgebiet, gesteuert.

Der gebürtige Helmstedter ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. Seit 30 Jahren ist Köln seine Heimatstadt. Er freue sich sehr auf seine neue Aufgabe, bekannte Martin Blasig: „Das Rheinland Klinikum weiterzuentwickeln sehe ich als große Chance! Ich bin sicher, die dazu benötigten Kernkompetenzen mitzubringen.“

Sein Amt im Rheinland Klinikum wird Martin Blasig zum 1. März antreten.

Das Rheinland Klinikum ist im Sommer 2019 durch die Fusion der Rhein-Kreis Neuss Kliniken GmbH und der Städtischen Kliniken Neuss – Lukaskrankenhaus – GmbH entstanden. Es umfasst vier Krankenhäuser in Neuss, Dormagen und Grevenbroich, drei Seniorenheime, elf Kindertageseinrichtungen sowie weitere Tochtergesellschaften.

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