(Foto: privat)
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Dormagen. Rund 200 Dormagenerinnen und Dormagener gedachten am Donnerstag, 5. März auf dem Rathausplatz der Befreiung Dormagens durch amerikanische Soldaten vor 75 Jahren. „Nach fast zwölf Jahren Nazi-Herrschaft und einem fünfeinhalbjährigen mörderischen Krieg, der alle zuvor erlebten Dimensionen sprengte, wurde mit dem Eintreffen amerikanischer Truppen der Grundstein für die Entwicklung zu einem demokratischen und sozialen Rechtsstaat auch in Dormagen gelegt“, sagte Robert Krumbein, Erster Beigeordneter, in seiner Rede.

Bei der öffentlichen Gedenkfeier legten Soldaten der US-Heeresgarnison Wiesbaden gemeinsam mit Angehörigen der Reservistenkameradschaft Dormagen einen Kranz an der Mahnstätte vor dem Eingang des Historischen Rathauses nieder. Bei der Gedenkfeier spielte Musikschullehrer Emanuel Dähn auf der Trompete die amerikanische und die deutsche Nationalhymne. Zudem gab es Beiträge von Schülerinnen und Schülern. Den Abschluss bildete das gemeinsame ökumenische Totengebet von Pfarrer Frank Picht und Gemeindereferent Martin Brendler – mit Texten einer Liturgie aus Coventry.

Die Ausstellung „75 Jahre Kriegsende in Dormagen“, die im Rahmen der Gedenkveranstaltung ebenfalls eröffnet wurde, ist weiterhin in der Stadtbibliothek zu sehen.

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