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Rhein-Ruhr. Update Donnerstag, 12.03.2020:

Acht neue Corona-Infektionen in Düsseldorf – 821 Anruferinnen und Anrufer beim Informationstelefon

Düsseldorf. Acht weitere Düsseldorferinnen und Düsseldorfer haben sich mit dem Coronavirus (COVID-19) infiziert. Im Einzelnen handelt es sich dabei um folgende Personenkreise:

Vier Personen gehören zu einer Urlaubergruppe, die vom 29. bis 7. März in in Tirol, Österreich, war. Diese Gruppe hatte folgende enge Kontaktpersonen (Stand 12. März): Zwei weitere Reisegruppenmitglieder, die seit heute in Quarantäne sind. Ein Frau mit Krankheitssymptomen und ihr Baby. Die Frau wird morgen mobil abgestrichen. Ein Mann aus Köln, der gebeten wurde, sich in häusliche Quarantäne zu begeben – formal sind dafür die Gesundheitsbehörden am Wohnort in Köln zuständig. Ein älterer Mann, der am 8. März in einem Krankenhaus Kontakt zu der Gruppe hatte und im Krankenhaus isoliert ist.

Ein weiterer Mann, der bis zum 7. März an einem anderen Ort in Tirol war. Zu dessen engen Kontaktpersonen zählen die Ehefrau und die Großmutter (zeigt Symptome, wird abgestrichen). Zwei Kinder mit Kontakt ausschließlich zur Großmutter bleiben bis zum Vorliegen des Laborergebnisses der Großmutter zu Hause.

Ein weiterer Mitarbeiter der Provinzial Versicherung wurde inzwischen positiv getestet. Dank Quarantäne gibt es bei ihm keine Kontaktpersonen.

Eine ältere Frau im Kontext des gemeldeten Falls in einem Krankenhaus wurde zwar positiv getestet, ist aber komplett symptomfrei. Dank Quarantäne hat sie keine Kontaktpersonen.

Ein Reiserückkehrer aus dem Iran, hat sich wegen Krankheitssymptomen selbst in häusliche Quarantäne begeben. Daher gibt es keine Kontaktpersonen innerhalb Düsseldorfs.

Macht zusammen genommen acht weitere mit dem Coronavirus infizierte Menschen und sieben weitere Kontaktpersonen, die im Düsseldorfer Stadtgebiet unter Quarantäne stehen. Bei sechs weiteren wird noch abgeklärt, ob sie sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben. Mit dem Ergebnis ist frühestens morgen, Freitag, 13. März, zu rechnen. Damit sind nun insgesamt 15 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt gibt es in der Landeshauptstadt 122 Kontaktpersonen, die unter Quarantäne stehen.

Am Dienstag, 10. März, erhielten insgesamt 821 Anruferinnen und Anrufer beim Informationstelefon unter 0211-8996090 Auskünfte zum Coronavirus. 22 Termine für einen Rachenabstrich im Diagnostikzentrum und acht mobile Termine wurden für Mittwoch, 11. März, vereinbart.

 

Duisburg ergreift weitere Maßnahmen

Duisburg. Zum Schutz der Duisburger Bevölkerung sowie zur Minimierung des Übertragungs- und Verbreitungsrisikos werden alle städtischen Veranstaltungen mit mehr als 200 Teilnehmer/innen abgesagt. Veranstaltungen unter 200 Teilnehmer/innen werden nach den Kriterien des Robert-Koch-Institutes (RKI) beurteilt und im Einzelfall entschieden.

Nach dem Erlass des Gesundheitsministeriums sind alle Veranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmer/innen abzusagen. Bei einer Teilnehmerzahl von unter 1.000 sind die Veranstalter bzw. die Verantwortlichen verpflichtet, nach den RKI-Kriterien zu verfahren. Dabei sind im Zuge einer Risikoanalyse entsprechende und geeignete Maßnahmen zu entwickeln. Unter Umständen müssen die Zahl und die Identität der Personen festgehalten werden.

Insbesondere bei Veranstaltungen mit medizinischem Personal und bei kritischer Infrastruktur wird ein strenger Maßstab empfohlen. Zur Reduzierung der Ausbreitung des Virus wird privaten Veranstaltern daher empfohlen, sich der städtischen Regelung anzuschließen und Veranstaltungen mit über 200 Teilnehmer/innen ebenfalls abzusagen.

 

Weitere positive Corona-Erkrankung in Essen

Essen. Seit der Nacht von gestern auf heute (12.3.) ist eine weitere positive Erkrankung an dem Coronavirus bekannt.

Ein Reiserückkehrer aus Südtirol wurde aufgrund krankheitsbedingter Symptome beprobt, das Ergebnis des Mannes aus Bredeney ist positiv ausgefallen. Das familiäre Umfeld ist bereits in Quarantäne. Weitere Umfeldanalysen laufen zur Stunde.

 

Coronavirus in Krefeld aktuell: Vier Fälle am 11. März bestätigt – Krefeld eröffnet am 13. März zentrales Diagnosezentrum

Krefeld. In Krefeld wurden dem Fachbereich Gesundheit am 11. März die ersten vier bestätigten Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus angezeigt. Es handelt sich um drei Männer und eine Frau im mittleren Alter, die sich wohl unabhängig voneinander bei Reisen in den Ort Ischgl in Österreich infiziert haben. Sie und ihre direkten Kontaktpersonen sind nun für den Zeitraum von 14 Tagen in häuslicher Isolation. Die Mitarbeiter des Fachbereichs Gesundheit stehen mit ihnen in Kontakt und haben weitere mögliche Kontaktpersonen ermittelt und kontaktiert. Sie versichern, dass für die Krefelder Bevölkerung in Zusammenhang mit diesen Infektionen keinerlei Gefährdung ausgeht. Allen Patienten geht es soweit gut, sie befinden sich nicht in stationärer Behandlung.

Die Stadt Krefeld richtet für Krefelder Bürger und Menschen, die in der Stadt arbeiten, ein zentrales Diagnosezentrum in den Räumen der ehemaligen Kindereinrichtung an der Schwertstraße 80 (Ecke Philadelphiastraße) ein. Es wird montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr besetzt sein, samstags von 8 bis 12 Uhr. Nur nach telefonischer Anmeldung und Abklärung wird gegebenenfalls ein Termin für den erforderlichen Abstrich vergeben. Die Telefonnummer lautet 02151 8619700, per Fax ist die Erreichbarkeit 8619701. E-Mails können an Corona.dz@krefeld.de gerichtet werden. Wer das Diagnosezentrum ohne Termin aufsucht, muss aus organisatorischen Gründen abgewiesen werden. Das Diagnosezentrum wird am kommenden Freitag, 13. März, um 10 Uhr den Betrieb aufnehmen. Patienten erhalten dann zeitnah einen konkreten Termin für den Abstrich.

Die Stadt hat die Ausstattung des Zentrums übernommen, das medizinische Personal wird mit Ausnahme der Ärzte vom Deutschen Roten Kreuz rekrutiert, das als Betreiber des Diagnosezentrums fungiert. Das ärztliche Personal wird von der Ärzteschaft (Niedergelassene Ärzte und Klinikärzte) im Rahmen eines Bereitschaftsplanes bereitgestellt.

Ein Abstrich ist überhaupt nur zielführend, wenn der Betroffene Krankheitssymptome zeigt, weil ansonsten der Nachweis über den Abstrich nicht möglich ist. Das Diagnosezentrum wird alle Personen informieren, bei denen es einen Abstrich vorgenommen hat, wenn der Laborbefund negativ ausfällt. Bis zum Eintreffen dieser Nachricht sind sie aufgefordert, sich in häusliche Isolation zu begeben. Sollte ein Befund positiv ausfallen, wird der Betroffene unmittelbar vom Fachbereich Gesundheit informiert. Dieser übernimmt dann sofort die erforderlichen Schritte, insbesondere zur Ermittlung möglicher Kontaktpersonen.

 

Vorläufige Schulschließungen aufgehoben

Kleve. Das Freiherr-vom-Stein Gymnasium und die Johanna-Sebus-Grundschule blieben am Donnerstag, 12.03.2020, geschlossen.

Es handelte sich um eine Vorsichtsmaßnahme, da sich jeweils ein Kind jeder Schule aufgrund der Infektion eines Angehörigen ebenfalls mit dem Corona-Virus hat infizieren können.

Die Testergebnisse liegen nun vor. Erfreulicherweise fielen die Ergebnisse negativ aus. Keins der beiden Kinder wurde mit dem Virus infiziert.

Beide Schulen nehmen daher am Freitag, 13.03.2020 den Unterricht wieder auf.

Die beiden Kinder verbleiben jedoch mit ihren Angehörigen in häuslicher Isolation.

„Wir sind natürlich erleichtert, dass die Testergebnisse negativ ausgefallen sind, sich die beiden Kinder nicht infiziert haben, der Schulbetrieb wieder aufgenommen werden kann und Normalität zurückkehrt. Wir hoffen, dass die Infektionskette dadurch eingedämmt bleibt. Den Angehörigen der Kinder wünsche ich schnelle Genesung“, reagierte Bürgermeisterin Sonja Northing auf die Ergebnisse.

 

Drei Klassen des Berufskollegs Viersen und DRK-Kita in Elmpt vorübergehend geschlossen – 13 Corona-Infizierte im Kreis Viersen – Die meisten Infizierten wohnen in Kempen und Viersen

Kreis Viersen. Im Kreis Viersen müssen weitere Bildungseinrichtungen vorübergehend geschlossen werden, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Betroffen sind nach dem aktuellen Stand drei Klassen des Berufskollegs Viersen sowie die DRK-Kindertagesstätte im Familienzentrum Abenteuerland in Niederkrüchten-Elmpt. Erwartet wird, dass in absehbarer Zeit noch weitere Einrichtungen geschlossen werden müssen.

Im Kreis Viersen wuchs die Zahl der nachweislich Infizierten am Donnerstagnachmittag auf 13 Personen an. Sieben Personen kamen in den vergangenen 24 Stunden hinzu: eine Frau, Mitte 40, aus Kempen; ein Mann, Anfang 70, aus Kempen; eine weitere Person aus Kempen (Alter und Geschlecht nicht bekannt); ein Mann, Ende 60, aus Viersen; eine Frau, Ende 20, aus Viersen; ein Mann Anfang 70 aus Viersen sowie eine Person aus Willich (Alter und Geschlecht unbekannt).

 

Aktueller Stand der Infektionsfälle mit Coronavirus (Covid-19) im Kreis Wesel

Kreis Wesel. Die Zahl der bestätigten Fälle von labordiagnostisch nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus (Covid-19) im Kreis Wesel liegt aktuell bei 15.

Die Lage stellt sich folgendermaßen dar:

Wohnort Anzahl
Dinslaken 2 (1)
Hamminkeln 4 (1)
Hünxe 1 (1)
Kamp-Lintfort 1 (1)
Moers 5 (4)
Neukirchen-Vluyn 1 (1)
Wesel 1 (1)
GESAMT 15 (10)

Stand: 12.03.2020, 15 Uhr

Die in Klammern gesetzte Zahl ist die aus der letzten Meldung, in diesem Fall der Stand 12.03.2020, 9 Uhr.

Die erforderlichen Maßnahmen wurden seitens des Fachdienstes Gesundheitswesen des Kreises Wesel eingeleitet, insbesondere werden die Kontaktpersonen ermittelt und informiert.

Die Krankheitsverläufe stellen sich bisher weitestgehend als unproblematisch dar.

 

Coronavirus in MG: Statusbericht 12.03.2020 (14 Uhr)

Mönchengladbach. Das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach meldet heute (Stand 12.03.2020/ 14 Uhr) insgesamt 20 Personen, die positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden sind. Das sind 2 mehr als gestern.

Die Zahl der unter Quarantäne stehenden Personen hat sich hingegen seit gestern deutlich reduziert, weil die Quarantänezeit von insgesamt 87 Schülerinnen und Schülern der 3. Klassen, sowie Lehrkräften und Mitarbeitern der Katholischen Grundschule Holt abgelaufen ist.

Die Schule, die Ende Februar vom Gesundheitsamt geschlossen wurde, weil sich eine Lehrkraft mit dem Coronavirus infiziert hatte, kann ihren Betrieb am Montag, 16. März, wieder aufnehmen. Die Befürchtung, dass sich durch den Kontakt zu der Lehrkraft weitere Personen in der Schule angesteckt haben könnten, hat sich nicht bestätigt.

Insgesamt stehen in Mönchengladbach zurzeit 129 Personen unter Quarantäne.

 

Mülheim. Update:

Positiv:  5

4 er Gruppe (gestern bereits gemeldet)
1 x männlich Mitte 50 Rückkehrer aus Südtirol (seit heute)

Quarantäne: 15 insgesamt

5 positive (s.o.)
4 ausstehende Ergebnisse
6 Verdachtspersonen, die von anderen Gesundheitsämtern gemeldet wurden.

 

Corona-Virus: Informationen aus dem Krisenstab

Oberhausen. Nach der zweiten Sitzung des Krisenstabs in Oberhausen, der heute Vormittag stattfand, gibt es folgende Informationen.

Lob vom Krisenstab

Krisenstabsleiter Michael Jehn: „Wir erleben gerade in Oberhausen eine für alle Menschen neue Situation. Ich möchte an dieser Stelle ein großes Lob an die Oberhausener Bürgerinnen und Bürger richten, die in der aktuellen dynamischen Lage größtenteils ruhig und besonnen reagieren.“ Gelobt wurde zudem die Bereitschaft von vielen städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, auch außerhalb der üblichen Arbeitszeiten bis in die Abendstunden und am Wochenende zu arbeiten, um alle Anfragen,  Maßnahmen und Prozesse durchführen zu können. „Die Feuerwehr und das Gesundheitsamt arbeiten am Limit, sind aber nur die Spitze des Eisbergs. Viele Bereiche der Verwaltung arbeiten im Hintergrund praktisch rund um die Uhr, um das bestmögliche für die Stadt und ihre Bürger zu erreichen.“ Ein weiteres Lob richtet der Krisenstabsleiter an die lokalen Medien. „Der Krisenstab möchte den Medienvertreterinnen und -vertretern in unserer Stadt ebenfalls ein Lob aussprechen. Durch ihre ruhige und besonnene Berichterstattung tragen sie aktuell viel dazu bei, dass die Oberhausener Bürgerinnen und Bürger zum einen gut informiert sind, zum anderen aber auch die notwendige Sachlichkeit im Umgang mit dem Virus bewahren.“  Neben den Informationen aus Zeitung und Rundfunk wird weiterhin täglich die Homepage sowie die Facebookseite der Stadt Oberhausen (www.oberhausen.de/corona) mit neuesten Nachrichten aktualisiert.

Aktuelle Fälle (Stand 12. März, 14 Uhr)

Nachwievor gibt es in Oberhausen drei bestätigte Coronavirusfälle. Am gestrigen Mittwoch, 11. März, nahm das eingerichtete Testteam 12 Abstriche vor. Zum Schutz der Personen sieht die Stadt davon ab, nähere Daten oder auch Aufenthaltsorte der Betroffenen bekannt zu geben. Aktuell hat das Test-Team rund 130 Abstriche durchgeführt.

Bürgertelefon

Die Erreichbarkeit der städtischen Hotline 0208 825-7777 ist unter der Woche von 7 bis 20 Uhr und am Wochenende von 8 bis 17 Uhr sichergestellt. Das Bürgertelefon hat sich sehr bewährt. Die nachfolgenden Anruferzahlen beziehen sich ausschließlich auf Fragen rund um das Coronavirus. Eine medizinische Beratung findet hier nicht statt.

Freitag, 6. März:               51 Anrufe

Samstag, 7. März:            12 Anrufe

Sonntag, 8. März:             20 Anrufe

Montag, 9. März:              24 Anrufe

Dienstag, 10. März:          43 Anrufe

Mittwoch, 11. März:          100 Anrufe

Donnerstag, 12. März:      bis 14 Uhr 145 Anrufe

Vorbereitende und präventive Maßnahmen

Der Krisenstab arbeitet nicht nur aktuelle Prozesse ab und optimiert weiter die Zusammenarbeit und Maßnahmen, sondern organisiert alle Möglichkeiten, um die Arbeitsfähigkeit der Stadtverwaltung aufrechtzuerhalten. So wurden bereits aktuell Personaleinsatz, Raumbedarf und technische Ausrüstung angepasst. Im Bedarfsfall wird weiter nachgesteuert. Des Weiteren werden Bereiche wie das Gesundheitsamt personell aufgestockt, um die aufwändige Ermittlung von Kontaktpersonen, die Quarantäneüberprüfung und die medizinischen Auskünfte sicherzustellen. Die Berufsfeuerwehr hat ebenfalls Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Dienst- und Einsatzfähigkeit organisiert und umgesetzt. Auch die Einrichtung von Heimarbeitsplätzen und der Einsatz von mobilen Arbeitsgeräten gehören dazu.

Zudem bittet der Krisenstab die Bürgerinnen und Bürger darum, nur in dringenden Fällen die drei Bezirksbürgerstellen in den Rathäusern aufzusuchen. Durch diese Maßnahme soll der Kontakt und somit die Gefahr einer möglichen Ansteckung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Servicestellen reduziert werden. Es wird empfohlen, genau abzuwägen, ob der persönliche Kontakt erforderlich ist und zu prüfen, ob eine telefonische Auskunft ausreicht oder es zum jeweiligen Anliegen ein Online-Angebot gibt bzw. die Verschiebung des Anliegens möglich ist.

Veranstaltungen

Festgelegt wurde bis Karfreitag (10. April 2020) bislang folgendes:

  • Umgang mit Veranstaltungen über 1000 Personen: Absage
  • Umgang mit Veranstaltungen unter 1000 Personen werden nicht nur an den Fallzahlen, sondern an den Gegebenheiten bewertet. Hier kommt ein Cluster zum Umgang für kleinere Veranstaltungen zum Einsatz sowie die Risikoabwägung nach Richtlinien des RKI. Zudem wird hier Kontakt zum Veranstalter zur Selbsteinschätzung vorgenommen. Tendenz ist hier die Absage nach ausführlicher Abwägung, um die Weiterverbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.
  • Schulveranstaltungen sind bis zu den Osterferien grundsätzlich abgesagt.

 

Aktuell 11 Infektionen mit dem Coronavirus im Rhein-Kreis Neuss

Rhein-Kreis Neuss. Im Rhein-Kreis Neuss ist aktuell bei 11 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Hiervon wohnen 3 in Meerbusch, je 2 in Neuss, Grevenbroich und Jüchen sowie je eine in Korschenbroich und Kaarst. Zudem wurden kreisweit 259 Personen als begründete Verdachtsfälle ebenfalls in Quarantäne gesetzt. Alle wurden auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Am Grevenbroicher Erasmus-Gymnasium wurde je eine Klasse der Stufen 8 und 10 bis zum 17. März vom Unterricht ausgeschlossen, da Schüler der Klassen Kontakt zu Personen hatten, bei denen ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus besteht.

Die Kindertagesstätte Kinderwelt in Neuss-Reuschenberg wurde bis zum 17. März geschlossen, da eine Erzieherin Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatte und grippeähnliche Symptome aufzeigt.

Die Grundschule Korschenbroich-Pesch wurde bis zum 13. März geschlossen, da ein Kind einer mit dem Coronavirus infizierten Person die Schule besucht. Das Kind hat in dieser Woche bereits vorsorglich schon nicht mehr am Unterricht teilgenommen.

Die Grundschule Martinusschule in Neuss-Holzheim wurde bis zum 23. März geschlossen, da eine Lehrerin Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatte.

Momentan ist an folgenden Schulen und Kindertagesstätten aufgrund des Coronavirus eine Schließung oder ein Teilausschluss von Klassen angeordnet. Alle Maßnahmen wurden durch das Kreis-Gesundheitsamt empfohlen und von den jeweiligen Städten angeordnet:

  • Grundschule Martinusschule Neuss-Holzheim: Geschlossen bis zum 23. März
  • -Andreas-Grundschule Neuss-Norf: Geschlossen bis zum 17. März
  • Kindertagesstätte Lessingplatz Neuss-Norf: Geschlossen bis zum 17. März
  • Kindertagesstätte Kinderwelt in Neuss-Reuschenberg: Geschlossen bis zum 17. März
  • Erasmus-Gymnasium Grevenbroich: Ausschluss je einer Klasse der Stufen 8 und 10 bis zum 17. März
  • Pascal-Gymnasium Grevenbroich: Ausschluss der Jahrgangsstufe 11 bis zum 15. März
  • Grundschule Korschenbroich-Pesch: Geschlossen bis zum 13. März
  • Albert-Einstein-Gymnasium Kaarst: Ausschluss der Stufe 9 und der Klasse 8b sowie einzelner Lehrer bis zum 12. März

Den betroffenen Kindern und Erziehern empfiehlt das Kreis-Gesundheitsamt eine gute Handhygiene sowie eine Kontaktreduktion. So soll zum Beispiel auf den Besuch von Veranstaltungen oder die Teilnahme an Sportgruppen oder anderen Aktivitäten verzichtet werden. Es ist dabei nicht notwendig sich nur in der häuslichen Umgebung aufzuhalten.

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine auch am Wochenende besetzte Hotline eingerichtet. Diese ist montags – freitags von 8 – 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 – 18 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

 

 

Am heutigen Donnerstag erhielt die Redaktion schon zahlreiche Meldungen über Absagen von Veranstaltungen, die den Arbeitsrahmen erheblich übersteigen. Da nicht alle Pressemitteilungen veröffentlicht werden können, schauen Sie bitte auf der Homepage des Veranstalters ihres geplanten Veranstaltungsbesuches, ob diese abgesagt wurde. Danke!

Dieser Artikel wird ständig aktualisiert.

Alle Nachrichten zu Corona im Redaktionsbereich von LokalKlick mit dem Stand vom 11.03.2020:

Erste Sitzung des Krisenstabs – Drei bestätigte Fälle in Oberhausen

Oberhausen. In Oberhausen gibt es aktuell (Stand 11. März 2020, 17:30 Uhr) drei bestätigte Verdachtsfälle, die positiv auf CoVid19 getestet worden sind. Neben dem Oberhausener von gestern Abend (Dienstag, 10. März 2020) ist am heutigen Mittwoch eine junge Frau ebenfalls in häusliche Quarantäne gekommen. Beiden Personen geht es bei milder Symptomatik gut. Das städtische Gesundheitsamt steht in regelmäßigem Austausch mit den beiden Personen. Eine dritte Person wurde heute ebenfalls positiv getestet und aufgrund einer Vorerkrankung in einem Oberhausener Krankenhaus aufgenommen. Neben den drei bestätigten Verdachtsfällen sind insgesamt 38 Personen in häuslicher Quarantäne.

Krisenstab: Erste Ergebnisse

Oberbürgermeister Daniel Schranz hat am heutigen Mittwoch den Krisenstab aktiviert und die Leitung dem Beigeordneten Michael Jehn übertragen, der auch schon die Leitung der Koordinierungsgruppe innehatte. Am Nachmittag ist der Krisenstab zu seiner ersten Sitzung zusammengekommen.

Veranstaltungen: Der Krisenstab folgt dem gestrigen Erlass des Gesundheitsministeriums und sagt bis Karfreitag alle Veranstaltungen in Oberhausen mit Besucherzahlen über 1000 Personen ab. Veranstaltungen in der Größenordnung unter 1000 Personen werden von der Stadtverwaltung kritisch und nach den Risikoabwägungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) einzeln bewertet und einer individuellen Betrachtung unterzogen. „Es geht uns in erster Linie um die Gesundheit der Menschen. Aus diesem Grund sagen wir zum einen alle Veranstaltungen über 1000 Personen ab. Zum anderen werden wir bei den Veranstaltungen mit erwarteten Zuschauerzahlen unter 1000 Personen die Veranstalter aktiv ansprechen und kritische Risikobewertungen durchführen, um eine begründete Einzelfallentscheidung treffen zu können“, so der Beigeordnete Michael Jehn. Dieses Verfahren gilt ebenfalls bis Karfreitag.

Bürgertelefon: Der Krisenstab hat beschlossen, die Erreichbarkeiten des zentralen Bürgertelefons (Rufnummer 0208 825-7777) zu erweitern. Bürgerinnen und Bürger können sich ab Morgen (Donnerstag, 12. März) und dann von montags bis freitags von 7 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 8 bis 17 Uhr zum Corona-Virus (SARS-CoV-2) informieren. Die Stadt weist darauf hin, dass hier keine medizinische Beratung erfolgen kann. In begründeten Fällen kann das Service-Team direkt den Kontakt zum Gesundheitsamt herstellen.

 

Aktueller Stand der Erkrankungsfälle mit Coronavirus (Covid-19) im Kreis Wesel

Die Zahl der bestätigten Fälle von Erkrankungen am Coronavirus (Covid-19) im Kreis Wesel ist auf 10 gestiegen.

Die Lage stellt sich folgendermaßen dar:

Wohnort Anzahl
Kamp-Lintfort 1 (1)
Moers 4 (3)
Neukirchen-Vluyn 1 (1)
Dinslaken 1 (1)
Hamminkeln 1 (1)
Wesel 1 (1)
Hünxe 1 (0)
GESAMT 10 (8)

Stand: 11.03.2020, 15 Uhr (Zahlen Stand 9 Uhr)

 

Bis Ende April keine Veranstaltungen im Berufsinformationszentrum Wesel – Agentur für Arbeit Wesel sagt vorsichtshalber anstehende Veranstaltungen im BiZ ab

Alle offenen Sprechstunden und Informationsveranstaltungen im Berufsinformationszentrum in der Reeser Landstr. 61, 46483 Wesel, werden bis Ende April abgesagt. Dadurch sollen mit Rücksicht auf das aktuelle Infektionsgeschehen rund um das Coronavirus größere Ansammlungen von Besuchern vermieden werden.

Morgen (12. März) entfallen daher folgende Veranstaltungen: „Berufe in Uniform – Offene Sprechstunde von Polizei, Bundespolizei, Bundeswehr und Zoll“ (ganztägig) sowie „Fortbildung zum Techniker“ um 16.30 Uhr. Interessierte können sich unter Wesel.BiZ@arbeitsagentur.de informieren, wie sie mit den Institutionen in Kontakt treten können.

Die Arbeitsagentur bittet außerdem Kundinnen und Kunden zu überdenken, ob eine persönliche Vorsprache erforderlich ist, sofern keine Einladung zu einem Termin besteht. Notwendig ist weiterhin die persönliche Arbeitslosmeldung. Fragen können telefonisch montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr über die gebührenfreie Hotline unter 0800 45555 00 (für Arbeitnehmer) und 0800 45555 20 (für Arbeitgeber) geklärt werden. Verschiedene Dienstleistungen stehen zudem online unter www.arbeitsagentur.de/eServices zur Verfügung.

 

Neukirchen-Vluyn sagt Veranstaltungen ab
Erste bestätigte Corona-Infektion in Neukirchen-Vluyn – Veranstaltungen im Mai abgesagt

Neukirchen-Vluyn. Am Nachmittag des heutigen Mittwochs, 11. März 2020, erhielt die Stadtverwaltung durch den Kreis Wesel die Bestätigung der ersten Corona-Infektion in Neukirchen-Vluyn. Stadt und Kreis stehen im engen Austausch zu den für diesen Fall nötigen Maßnahmen, die durch das Kreisgesundheitsamt angeordnet werden. Über die aktuelle Situation informiert die Pressestelle des Kreises Wesel fortlaufend auf ihren Kanälen.
Gestern (10. März 2020) erhielt die Stadtverwaltung den Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales zur Durchführung von Großveranstaltungen. Der Stab für außergewöhnliche Ereignisse hat heute (11.03.2020) die Inhalte beraten. In einem ersten Schritt wurden die betroffenen Veranstaltungen identifiziert. Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 zu erwartenden Teilnehmern/Besuchern werden bis auf Weiteres nicht genehmigt bzw. abgesagt. Ferner wurde auf Basis der dynamischen Entwicklung der Situation sowie der Empfehlung des RKI vom heutigen Tage entschieden, auch kleinere Veranstaltungen in naher Zukunft nicht stattfinden zu lassen.
Zunächst betrifft dies folgende Veranstaltungen:

JSG-Varieté, Schulzentrum, 12. und 13.03.
Ingo Appelt, Kulturhalle, 14.03.
Earth Hour, Trox GmbH, 28.03.
Brandschutztag Löschzug Vluyn, Feuerwehr Vluyn, 01.05.
Vluyner Mai, Ortsteil Vluyn, 02.-03.05.
Heaven and Hill Festival, Halde Norddeutschland, 16.05.

Für alle weiteren Veranstaltungen wird die Stadt auf Basis der Rahmenbedingungen eine individuelle Risikoabwägung vornehmen und zum gegebenen Zeitpunkt über Absage oder Durchführung entscheiden. Die Stadtverwaltung steht parallel im Kontakt zu den jeweiligen Veranstaltern.

 

Absage von Veranstaltungen in Rheinberg

Rheinberg. Der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) der Stadt Rheinberg hat aufgrund des Erlasses zur Durchführung von Großveranstaltungen des Gesundheitsministeriums heute Morgen beschlossen, zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes der Verwaltung und zum Schutz der Besucherinnen und Besucher, alle Veranstaltungen des Kulturbüros in der Stadthalle bis zum 19.04.2020 abzusagen.

Bürgermeister Frank Tatzel gibt dazu folgende Stellungnahme ab:

„Wir werden uns an den Erlass zur Durchführung von Großveranstaltungen halten. Das ist Fürsorge und Vorbeugung einer Infektion mit dem Corona-Virus. Es wird zur Absage von Veranstaltungen kommen. Die dadurch zu erreichende Verzögerung des Eintritts von weiteren Infektionen, ist dringend erforderlich, um das Gesundheitswesen nicht zu überlasten. Wir stehen in Kontakt zu Organisatoren und Veranstaltern.“

Betroffen von dieser Regelung sind folgende Veranstaltungen:

  • 03.2020 (Musicals in Concert)
  • 03.2020 (Kabarett Martina Brandl)
  • 03.2020 (Dieses bescheuerte Herz)
  • 04.2020 (Conni – Das Schulmusical)
  • 04.2020 (Brandheiß – gelöscht wird später)

Die Informations-Veranstaltung für Interessierte  in Sachen Innenstadtsanierung am 12.03.2020 um 19:00 Uhr wird noch wie geplant stattfinden!

Kunden, die ihre Karten über das Reservix-Ticketsystem erworben haben, erhalten von dort in den nächsten Tagen weitere Informationen zur Rückabwicklung.

Wenn die Karten über das Kulturbüro erworben wurden, erfolgt eine Kostenerstattung gegen Vorlage der Eintrittskarten ab dem 01.05.2020 im Kulturbüro.

 

Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern werden vorerst absagt

Moers. Die steigende Zahl der Corona-Infektionen hat auch Folgen für Veranstaltungen mit mehr als 1.000 erwarteten Besuchern in Moers. Wenn sie bis 30. April durchgeführt werden sollen, müssen sie abgesagt werden. Hintergrund ist ein Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums. Betroffen sind u. a. der Trödelmarkt in der Innenstadt (29. März), der Moerser Frühling (4./5. April) und der Schlossparklauf (25. April). Für Veranstaltungen mit weniger Besuchern hat die Stadt Moers anhand von Informationen des Robert-Koch-Instituts eine Risikobewertung vorgenommen und ebenfalls einige Veranstaltungen absagen müssen oder Hinweise gegeben. Die Veranstalter sind oder werden unmittelbar informiert.

Entscheidung für Veranstaltungen ab Mai je nach Entwicklung
Die Teilnehmerzahl, Alter und Herkunft der Teilnehmer, die Intensität der Kontaktmöglichkeiten (z. B. Tanz) und die Gegebenheit der Örtlichkeit (z. B. Belüftung, Möglichkeit der Handhygiene) gehören beispielsweise zu den Kriterien. Auflagen können die Bereitstellung von Handhygiene, Plakate mit Informationen zum Infektionsschutz oder eine Registrierung der Gäste sein. Da es zum jetzigen Zeitpunkt keine Befristung der Maßnahme gibt, kann es je nach Entwicklung der Infektionen auch für Veranstaltungen, die nach dem 30. April geplant sind, zu Absagen oder Auflagen kommen. Auch darüber werden die Organisatoren informiert. Die Stadt Moers bittet darüber hinaus, auch bei privaten Feiern auf den Infektionsschutz zu achten. Dazu gehören regelmäßiges Händewaschen sowie Husten- und Nieshygiene (in die Armbeuge).

Infobox: Eine vorläufige Liste der durch die Stadt bewerteten Veranstaltungen ist ab Donnerstag, 12. März, auf der Homepage www.moers.de eingestellt.

 

Coronavirus in MG: Statusbericht 11.03.2020 (11 Uhr)

Die Zahl der positiv auf das neuartige Coranavirus getesteten Personen hat sich in Mönchengladbach seit gestern deutlich erhöht. Das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach meldet heute (Stand 11.03.2020/ 11 Uhr) insgesamt 18 Fälle. Das sind 10 mehr als gestern. Alle neuen Fälle stehen in Zusammenhang mit einer Reisegruppe, die aus dem Urlaub in Tirol zurückgekehrt ist.

Durch die neuen Coronainfektionen ist die Zahl der Personen unter Quarantäne auf 206 (gestern 171) gestiegen. Die Zahl der Tests des Gesundheitsamtes mit negativem Ergebnis liegt aktuell bei 153.

Um die weitere Verbreitung des Virus zu verlangsamen, bittet die Stadt darum, dass Personen, die mit Symptomen einer Atemwegserkrankung aus Risikogebieten zurückkehren, sich telefonisch mit ihrem Hausarzt oder dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 in Verbindung setzen.

Eine sinnvolle Vorsichtsmaßnahme für Menschen mit Erkältungssymptomen ist es auch, nicht ohne vorherige telefonische Abklärung mit dem Arzt und dem Arbeitgeber seinen Arbeitsplatz aufzusuchen. Inzwischen haben die Krankenkassen die Regeln für eine Krankschreibung gelockert: Wer an einer leichten Erkrankung der oberen Atemwege leidet, kann sich ab sofort nach telefonischer Rücksprache mit dem Arzt für maximal sieben Tage krankschreiben lassen.

Krankenhaus Neuwerk sagt Vortrag für morgen ab

Mönchengladbach. Das Krankenhaus Neuwerk sagt zwei Veranstaltungen in dieser Woche ab: Der Vortrag zum Thema Sodbrennen am Donnerstag, 12. März, 18 Uhr sowie die Babymesse am Samstag, 14. März, 10 bis 15 Uhr, fallen aus.

 

FIH Pro League – Spiele gegen Belgien ohne Zuschauer

Mönchengladbach. Nach ausführlichen Beratungen zwischen dem DHB, dem Welthockeyverband FIH und dem Belgischen Verband sowie den zuständigen Mönchengladbacher Behörden, ist die Entscheidung gefallen, dass am Donnerstag, 19. März, die FIH-Pro-League-Spiele der DHB-Herren (16 Uhr) und -Damen (18.30 Uhr) gegen Belgien ausgetragen werden. Allerdings werden die Spiele – mit Rücksicht auf die aktuellen Weisungen des Landes NRW zur Covid-19-Situation – ohne Zuschauer stattfinden.

„Wir sind froh, dass wir mit dieser Lösung einer kompletten Absage dieser Spiele entgehen“, so DHB-Generalsekretär Heiko von Glahn. „Uns tut es für die Hockeyfans leid, dass sie nicht im Stadion dabei sein können. Zum Glück werden die Begegnungen von DAZN live übertragen.“ Wer Karten für diese beiden Spiele im Vorverkauf erworben hat, bekommt den Ticketpreis rückerstattet oder eine Kompensation angeboten. Von Glahn bat diesbezüglich aber um Geduld: „Niemand wird auf Tickets, die er durch die Corona-Krise nun nicht nutzen kann, sitzen bleiben. Aber die Rückabwicklung wird eine Weile dauern.“

 

Weiterer positiv getesteter Corona-Fall in Essen

Seit Mittwochmittag (11.03.) ist ein weiterer positiv getesteter Corona-Fall in Essen bekannt.

Die Person hatte Kontakt mit einem ebenfalls an dem Coronavirus Erkranktem. Der Mann aus dem Südostviertel und seine Ehefrau befinden sich bereits in angeordneter Quarantäne. Derzeit finden weitere Umfeldanalysen statt. Für mindestens sieben weitere Kontaktpersonen wird ebenfalls eine Quarantäne angeordnet.

 

Vier neue Corona-Fälle in Essen

In Essen gibt es seit heute (11.03.) vier neue Patientinnen und Patienten, bei denen die Beprobung auf das Corona-Virus positiv ausgefallen ist.

Zwei weitere Personen aus dem Umfeld des Pflegedienstes haben krankheitsbedingte Symptome gezeigt und wurden entsprechend auf eine Ansteckung mit dem Virus beprobt. Eine Person war bereits in Quarantäne, bei der zweiten Person aus dem Stadtteil Horst wurde eine Quarantäne angeordnet.

Bei einer Reiserückkehrerin aus Südtirol wurde ebenfalls ein Abstrich vorgenommen, nachdem diese symptomatisch geworden ist. Aufgrund einer Lungenvorerkrankung wurde diese stationär aufgenommen.

Eine Person aus dem Stadtteil Frohnhausen wurde möglichweise von einem Familienmitglied angesteckt und infolge dessen als Kontaktperson auf das Virus getestet. Das Ergebnis der Beprobung ist ebenfalls positiv.

Im Rahmen der am späten Abend und am heutigen Morgen durchgeführten Umfeldanalysen wurde bei insgesamt fünf weiteren Personen eine Quarantäne ausgesprochen.

Insgesamt wurden seit Ende Februar 464 Beprobungen durchgeführt. 102 angeordnete Quarantänen bestehen derzeit. Die Anzahl der in Essen vorliegenden Erkrankungen an dem Coronavirus hat sich auf neun erhöht.

 

Konzert in der Lichtburg abgesagt

Essen. Das Orchester der Landesregierung Düsseldorf e.V. und die Lichtburg Essen sagen das Konzert „The Sound Of Hollywood“ in der Lichtburg Essen am kommenden Sonntag, den 15. März, für das mehr als 1000 Tickets verkauft sind, aufgrund der aktuellen Corona-Situation und des diesbezüglichen Erlasses des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Essen ab.

Vor Ort erworbene Tickets können zu den Kassenöffnungszeiten der Lichtburg (Mo. -Sa. ab 12 Uhr, So. 30 Min. vor der erster Vorstellung, jeweils durchgehend bis zur letzten Vorstellung) umgetauscht werden. Käufer eines Online-Tickets erhalten automatisch eine Erstattung über unseren Dienstleister Kinoheld.

 

Uniklinik Düsseldorf behandelt sechs Corona-Patienten – Infizierter Mitarbeiter im Kinderwunschzentrum

Düsseldorf. Das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) behandelt inzwischen sechs Patienten, die mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert sind. Alle Patienten zeigen jeweils unterschiedlich schwere Krankheitssymptome. In allen Fällen war die Infektion bereits vorher bekannt und die Behandlung der Patienten wird nun im UKD fortgesetzt. Es handelt sich demnach nicht um neue Infektionen. Vier der sechs Patienten sind bereits seit einigen Tagen stationär aufgenommen, zwei weitere Patienten kamen seit gestern hinzu.

Gleichzeitig wurde ein Arzt des UniKiD-Kinderwunschzentrums des UKD am Dienstagabend positiv auf den Coronavirus getestet. Der Mitarbeiter hatte sich außerhalb des UKD mit dem Virus infiziert. Da der Mitarbeiter, ohne von der Infektion zu wissen nach seinem Urlaub am 9.3. noch im Kinderwunschzentrum tätig war, wurde gemäß den Vorgaben des Robert-Koch-Institutes und im intensiven Austausch mit dem Düsseldorfer Gesundheitsamt für ihn und alle Kontaktpersonen vorsorglich die häusliche Quarantäne angeordnet. Dies betrifft einige wenige Patientinnen des Kinderwunschzentrums, aber auch einen großen Teil des spezialisierten Teams. Eine Krankenhausbehandlung ist bei dem Infizierten sowie den Kontaktpersonen aktuell nicht notwendig.

Da jedoch nicht alle Mitarbeiter des UniKiD Kontakt mit dem infizierten Mitarbeiter hatten, können begonnene Behandlungen weitergeführt werden. Das Klinikum wird die Patientinnen des UniKiD direkt kontaktieren, um bei dringenden Behandlungen die Alternativen zu besprechen sowie elektive Termine neu zu koordinieren. Einige Termine müssen jedoch leider verschoben werden. Dies bedauern wir sehr.

Behandlung der zum UKD verlegten Patienten

Die mit dem Coronavirus infizierten Patienten werden entsprechend der Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (RKI) getrennt von der normalen Patientenversorgung isoliert und behandelt. Auf die Versorgung der übrigen Patienten hat die Behandlung daher keine Auswirkung, sie ist sicher.

Das Personal der Uniklinik Düsseldorf ist im Umgang mit Patienten mit Infektionskrankheiten sehr gut geschult und verfügt, wie andere Krankenhäuser auch, über entsprechend der Schutzstufe angepasste Unterbringungsmöglichkeiten.

Das UKD steht im engen Kontakt mit den Gesundheitsbehörden und Ministerien über den Verlauf, die auch zu Neuigkeiten in Bezug auf diesen Erreger informieren.

Zustand der Patienten

Das UKD behandelt aktuell sechs Patienten, die mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert sind. Drei Patienten sind schwer erkrankt, teilweise in kritischem Zustand. Sie müssen intensivmedizinisch versorgt werden. Zwei weitere Patienten sind mittelschwer erkrankt aber stabil. In einem Fall, der im Verlauf mit mittelschweren Symptomen einherging, ist eine deutliche Besserung zu verzeichnen.

Alle Patienten werden in Hinblick auf ihre Infektionskrankheit stationär am UKD behandelt. Derzeit ist eine Einschätzung von einzelnen Krankheitsverläufen nicht sicher vorherzusagen. Es gibt sehr häufig milde Verläufe, allerdings können auch schwere Krankheitsverläufe auftreten. Diese sind allerdings deutlich seltener.

Hintergrund zum Coronavirus

Das RKI hat Handlungsempfehlungen zum Coronavirus herausgegeben, die laufend aktualisiert werden und die auch das UKD beachtet.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

Eine Informationsseite des UKD zum Thema Coronavirus finden Sie unter www.uniklinik-duesseldorf.de/corona

 

Trödelmarkt im Suitbertushaus in Kaiserswerth abgesagt

Der Elternrat und die Kindergartenleitung des St. Suitbertus Kindergarten in Kaiserswerth haben gemeinsam entschieden, den geplanten Trödelmarkt am Samstag, 28.03.2020 abzusagen.

Wir orientieren uns damit an den allgemeinen Empfehlungen zum Corona-Virus.

Über einen Hinweis in Ihrem Medium würden wir uns freuen.

Der nächste Trödelmarkt finden am 26.09.2020 statt.

 

Messe Düsseldorf verschiebt SportsInnovation 2020

Die Messe Düsseldorf GmbH verschiebt die SportsInnovation 2020, die ursprünglich für den 25. und 26. März 2020 in der MERKUR SPIEL-ARENA Düsseldorf angesetzt war, da durch die immer dynamischeren Entwicklungen in Bezug auf das Coronavirus (Covid-19) die Qualität der Veranstaltung nicht mehr garantiert werden kann.

Die gemeinsamen Partner, DFL Deutsche Fußball Liga als ideeller Träger und der Goldsponsor Deltatre respektieren diese Entscheidung der Messe Düsseldorf. In enger Abstimmung mit der DFL Deutsche Fußball Liga wird die Messe Düsseldorf zudem zeitnah und unter Einbeziehung der Aussteller einen alternativen Termin kommunizieren, um allen Beteiligten größtmögliche Planungssicherheit zu garantieren.

Die Messe Düsseldorf folgt mit der Verschiebung der Empfehlung des Krisenstabs der Bundesregierung, bei der Risikobewertung von Großveranstaltungen die Prinzipien des Robert Koch-Instituts zu berücksichtigen. Hinzu kommt die Entscheidung der Landeshauptstadt Düsseldorf vom 10. März 2020, dem Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums zur Durchführung von Großveranstaltungen zu folgen. Dem-nach finden Veranstaltungen mit mehr als 1.000 zu erwartenden Besuchern/Teilnehmer grundsätzlich nicht mehr statt. Auf dieser Grundlage hat die Messe Düsseldorf die Lage neu bewertet.

 

AIDS-Stiftung sagt Festliche Operngala am 21. März in Düsseldorf ab

Düsseldorf. Die Deutsche AIDS-Stiftung hat die 11. Festliche Operngala abgesagt, die am Samstag, 21. März 2020, im Opernhaus Düsseldorf stattfinden sollte.

Für die Stiftung hat die Gesundheit der Besucherinnen und Besucher oberste Priorität. Sie unterstützt damit die aktuellen gesellschaftlichen Anstrengungen, die weitere Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Genauso wie die Infektion mit HIV, muss auch die Ansteckung durch Corona möglichst verhindert werden.

Ein besonders herzlicher Dank gilt den Künstlerinnen und Künstlern, die bereit waren, ohne Gage für den guten Zweck aufzutreten und den Mitarbeitenden der Deutschen Oper am Rhein.

Der Preis der verkauften Tickets wird zurückerstattet. Die Deutsche Oper am Rhein und die Deutsche AIDS-Stiftung setzen sich dazu mit ihren Besucher*innen in Verbindung. Kund*innenen, die ihre Tickets an externen Vorverkaufsstellen erworben haben, werden gebeten, sich an diese Stellen zu wenden.

Die Deutsche Oper am Rhein und die Deutsche AIDS-Stiftung prüfen, ob in diesem Jahr noch ein Ausweichtermin gefunden werden kann. Fest steht aber bereits der Termin für die 12. Festliche Operngala: Es ist der 13. März 2021.

10. Festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung am 23. März 2019 im Opernhaus Düsseldorf (Foto: Susanne Diesner)

 

Verschiebung des Mundartwettbewerbs des Vereins für Heimatpflege Viersen

Viersen. Der Mundartwettbewerb, den der Verein für Heimatpflege Viersen seit 36 Jahren für das 1.-13. Schuljahr Viersener Schulen veranstaltet, sollte in der Zeit vom 17.-19. März stattfinden. Er wird angesichts der gegenwärtigen Infektionsgefahr nur kurzfristig aufgeschoben. Im Interesse der vielen Kinder, die hierfür bereits fleißig geübt haben, werden wir den Wettbewerb an einem späteren Termin nachholen und bis dahin neue Bedingungen für die Austragung des Wettbewerbs schaffen, die die jeweilige aktuelle Gefährdungslage berücksichtigen. Über die Schulen werden die bereits angemeldeten Kinder über den neuen Termin informiert.

 

Stadt Duisburg beruft Krisenstab ein

Duisburg. Nachdem das Land NRW einen Erlass bezüglich des Umgangs mit Großveranstaltungen herausgegeben hat, hat sich die Stadt Duisburg heute dazu entschlossen, den Krisenstab einzuberufen.

Alle Veranstaltungen mit einer Besucherzahl von über 1000 Personen werden gemäß dem Erlass des Landes NRW auf Basis einer Allgemeinverfügung abgesagt. Diese gilt bis auf weiteres.

Für Veranstaltungen mit Besucherzahlen unter 1000 erarbeitet die Stadt Duisburg derzeit eine Matrix zur Gefährdungsanalyse, nach welcher Risikobewertungen vorgenommen werden können, um einzelne Veranstaltungen schneller bewerten zu können.

Die Zahl der Infizierten ist indes auf 7 Personen angestiegen.

 

Entwarnung Kindertageseinrichtung In den Haesen

Wegen des Verdachts auf eine Corona-Infektion bei einer Erzieherin der städtischen Kindertageseinrichtung In den Haesen musste die Einrichtung am 11.03.2020 vorsorglich geschlossen werden.

Der Verdacht hat sich nicht bestätigt. Er konnte durch einen Test ausgeräumt werden. Die Kindertageseinrichtung nimmt daher ab morgen, 12.03.2020, ihren Betrieb wieder auf.

 

Corona-Virus vs Fußball: Spieltage 28 und 29 werden verlegt

Duisburg. Die beiden nächsten Spieltage in der 3. Liga werden verlegt, hat der DFB als Liga-Träger entschieden.

Davon betroffen sind die Begegnungen der Zebras beim TSV 1860 München (Samstag, 14. März 2020) und gegen den FC Carl Zeiss Jena (Mittwoch, 19. März 2020). Nachgeholt werden sollen die Begegnungen frühestens Anfang Mai.

Der MSV hatte sich deutlich für eine Verlegung von Spielen und gegen „Geisterspiele“ ausgesprochen. „Abgesehen davon, dass Fußball ohne Fans kein echter Fußball ist: Jedes Spiel ohne Zuschauer kostet uns schätzungsweise 260.000 Euro“, verdeutlicht Michael Klatt, Geschäftsführer des MSV, in enger Abstimmung mit Vorstand und Gremien der Zebras.

Die Frage, wie ab dem 30. Spieltag in der 3. Liga verfahren wird, soll am Montag, 16. März 2020, geklärt werden. Der DFB hat an diesem Tag alle Klubs der 3. Liga zu einer außerordentlichen Versammlung in Frankfurt am Main eingeladen.

Der MSV hat aktuell lediglich den Ticketverkauf für das Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern gestoppt; bereits erworbene Tages-Eintrittskarten für verlegte Spiele (Heim und Auswärts) behalten selbstverständlich Gültigkeit. Über mögliche Umtausch-Modalitäten wird erst entschieden, wenn die entsprechenden Partien neu angesetzt werden.

 

Aus Mülheim kommt nur die kurze “Meldung:

4 positiv Getestete, ansonsten alles negativ

Es bleiben 7 Betroffene in der Quarantäne (inkl. der positiven) , bei Dreien stehen die Testergebnisse noch aus

Die Schülerin ist negativ. Die Schulklasse sowie die Lehrer können aus der Quarantäne entlassen werden und wieder die Schule besuchen.”

 

Mülheimer Firmenlauf wird verschoben – Neuer Termin ist der 25. August 2020

Bis zur letzten Woche haben die Veranstalter von bunert Events noch hoffnungsvoll auf die Entwicklungen des SARS-CoV-2 geblickt. Mit dem offiziellen Verbot von Großveranstaltungen über 1.000 Personen auf unbestimmte Zeit sehen sie sich jedoch gezwungen zu reagieren und haben entschieden, den 4. Mülheimer Firmenlauf vom 12. Mai auf den 25. August 2020 zu verschieben.

„Wir haben uns entschlossen, auf die aktuell unsichere Lage in Bezug auf die Durchführung von Großveranstaltungen zu reagieren und gemeinsam mit der Stadt, unseren Sponsoren und Partnern entschieden, den Firmenlauf auf einen späteren Termin zu verschieben. Wir hoffen sehr, dass sich die Lage bis dahin wieder normalisiert und der Mülheimer Firmenlauf wie in den Jahren zuvor für viel Freude bei den Mülheimer Unternehmen sorgt. Aktuell ist einfach an so ein Sport-Event nicht zu denken, da die Gesundheit der Teilnehmer höchste Priorität hat.“, erklärt Christian Hengmith, Geschäftsführer von bunert Events.

Alle bisherigen Anmeldungen behalten für den neuen Termin ihre Gültigkeit. Sollten einzelne Teilnehmer an dem August-Termin nicht teilnehmen können, haben die jeweiligen Teamcaptains die Möglichkeit diese Startplätze kostenfrei zu stornieren. Der Anmeldezeitraum wird bis zum 7. August verlängert.

InfoKlick: www.muelheimer-firmenlauf.de

 

Sechs neue Infektionen mit dem Coronavirus im Rhein-Kreis Neuss

Rhein-Kreis Neuss. Im Kreisgebiet sind heute sechs neue Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Damit steigt die Zahl der bestätigten Fälle auf insgesamt sieben. Alle Infizierten haben keine minderjährigen Kinder. Drei der heute positiv getesteten Personen wohnen in Meerbusch, je eine in Grevenbroich, Neuss und Jüchen.

Ein positiv getesteter Mann aus Meerbusch hatte Kontakt zu einer mit dem Virus infizierten Person in Konstanz. Er zeigt nur leichte Symptome und wurde auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die Stadt Meerbusch unter Quarantäne gesetzt.

Ein Mann aus Meerbusch ist vor wenigen Tagen aus einem Urlaub in Südtirol zurückgekehrt und wurde jetzt positiv auf das Coronavirus getestet. Er zeigt nur leichte Symptome und wurde auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die Stadt Meerbusch unter Quarantäne gesetzt.

Eine Frau aus Meerbusch hat sich im beruflichen Umfeld angesteckt. Sie zeigt nur leichte Symptome und wurde ebenfalls auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die Stadt Meerbusch unter Quarantäne gesetzt.

Ein Mann aus Jüchen ist ebenfalls mit dem Coronavirus infiziert. Er zeigt nur leichte Symptome und wurde auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die Stadt Jüchen in Quarantäne gesetzt.

Ein Grevenbroicher mit bereits abklingenden Symptomen wurde ebenfalls positiv auf das Coronavirus getestet. Auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes wurde er durch die Stadt Grevenbroich unter Quarantäne gesetzt.

Eine Neusserin wurde ebenfalls positiv auf das Coronavirus getestet. Sie hat leichte Symptome und wurde auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die Stadt Neuss unter Quarantäne gesetzt.

Insgesamt wurden aktuell 139 Personen im Kreisgebiet aufgrund eines Kontaktes mit einem mit dem Virus infizierten Patienten durch die Städte auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes in Quarantäne gesetzt.

Momentan ist an folgenden Schulen und Kindertagesstätten aufgrund des Coronavirus durch die zuständige Stadt auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes eine Schließung oder ein Teilausschluss von Klassen angeordnet:

  • Andreas-Grundschule Neuss-Norf: Geschlossen bis zum 17. März
  • Kindertagesstätte Lessingplatz in Neuss-Norf: Geschlossen bis zum 17. März
  • Pascal-Gymnasium Grevenbroich: Ausschluss der Jahrgangsstufe 11 sowie einzelner Lehrer bis zum 15. März
  • Albert-Einstein-Gymnasium Kaarst: Ausschluss der Stufe 9 und der Klasse 8b sowie einzelner Lehrer bis zum 12. März

Den betroffenen Kindern und Erziehern empfiehlt das Kreis-Gesundheitsamt eine gute Handhygiene sowie eine Kontaktreduktion. So soll zum Beispiel auf den Besuch von Veranstaltungen oder die Teilnahme an Sportgruppen oder anderen Aktivitäten verzichtet werden. Es ist dabei nicht notwendig sich nur in der häuslichen Umgebung aufzuhalten.

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine auch am Wochenende besetzte Hotline eingerichtet. Diese ist montags – freitags von 8 – 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 – 18 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

 

Einrichtung eines Corona-Diagnose-Zentrums in Grevenbroich – Aktueller Sachstand

Grevenbroich. Die Stadt Grevenbroich wird wie angekündigt mit Unterstützung der niedergelassenen Ärzte und des Rhein-Kreises Neuss ein zentrales Corona-Diagnose-Zentrum einrichten. Das Zentrum wird auch die Gebiete der Stadt Jüchen und der Gemeinde Rommerskirchen abdecken.

Der Betrieb wird voraussichtlich am 19.03.2020 aufgenommen. Als Standort wurde das Auerbach-Haus auf der Stadtpark-Insel ausgewählt. Die dort geplanten Veranstaltungen werden verlegt. Die betroffenen Nutzer werden derzeit informiert. Nach derzeitigem Stand wird davon ausgegangen, dass das Zentrum für vier bis sechs Wochen betrieben werden muss.

Im Diagnose-Zentrum wird an mehreren Tagen in der Woche durch niedergelassene Ärzte ausschließlich nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung getestet. Diese erfolgt über die zentrale Hotline des Rhein-Kreises Neuss und das Gesundheitsamt. Der Beginn der Terminvergabe wird noch gesondert mitgeteilt. Bis dahin werden Bürgerinnen und Bürger, die befürchten, sich mit dem Corona-Virus infiziert zu haben, gebeten, sich an ihre Hausarztpraxis zu wenden.

 

Corona-Verdachtsfall – Martinus Schule in Holzheim geschlossen

Neuss. Aufgrund eines eindeutigen Coronaverdachtfalles bleibt die Martinus Schule einschließlich der Offenen Ganztagsschule (OGS) in Holzheim ab Donnerstag, 12. März 2020, bis einschließlich Montag, 23. März 2020, auf Vorschlag des Gesundheitsamtes des Rhein-Kreises Neuss geschlossen. Von der Schließung der Grundschule sind insgesamt 298 Schülerinnen und Schüler sowie rund 20 Lehrkräfte betroffen.

Die Kinder sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind nicht in Quarantäne gesetzt. Es wird jedoch seitens des Kreisgesundheitsamtes empfohlen, in den nächsten zwei Wochen den Kontakt zu anderen Menschen und insbesondere Menschenansammlungen zu reduzieren. Hierzu gehören beispielsweise die Teilnahme an Veranstaltungen oder Training im Sportverein.

 

Positiv auf Coronavirus getestet – Neusserin in Quarantäne gesetzt

Neuss. Eine Neusserin wurde heute positiv auf das Coronavirus getestet. Sie hat leichte Symptome und wurde auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die Stadt Neuss unter Quarantäne gesetzt. Damit steigt die Zahl der bestätigten Fälle im Kreisgebiet von Infektionen mit dem Coronavirus auf insgesamt sieben.

Insgesamt wurden aktuell 139 Personen im Kreisgebiet aufgrund eines Kontaktes mit einem mit dem Virus infizierten Patienten durch die Städte auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes in Quarantäne gesetzt.

Momentan ist an folgenden Schulen und Kindertagesstätten in Neuss aufgrund des Coronavirus durch die zuständige Stadt auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes eine Schließung oder ein Teilausschluss von Klassen angeordnet:

  • Martinus Schule in Holzheim: Geschlossen bis zum 23. März
  • Andreas-Grundschule Norf: Geschlossen bis zum 17. März
  • Kindertagesstätte Lessingplatz in Norf: Geschlossen bis zum 17. März

Den betroffenen Kindern und Erziehern empfiehlt das Kreis-Gesundheitsamt eine gute Handhygiene sowie eine Kontaktreduktion. So soll zum Beispiel auf den Besuch von Veranstaltungen oder die Teilnahme an Sportgruppen oder anderen Aktivitäten verzichtet werden. Es ist dabei nicht notwendig sich nur in der häuslichen Umgebung aufzuhalten.

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine auch am Wochenende besetzte Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 – 18 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen finden sich auch auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

 

Ladies‘ Night wird verschoben

Neuss. Veranstaltung mit Barbara Ruscher wird am Samstag, 20. Juni 2020, nachgeholt

Aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklung wird die ursprünglich für Samstag, 14. März 2020, 19.30 Uhr, geplante Ladies’ Night mit Barbara Ruscher verschoben. Nachholtermin ist am Samstag, 20. Juni 2020, 1930 Uhr. Die gekauften Karten behalten ihre Gültigkeit Wer diesen Termin nicht wahrnehmen möchte, kann seine Karten selbstverständlich zurückgeben. Die Rückgabe kann ausschließlich dort erfolgen, wo die Karten gekauft wurden. Karten, die bei der Tourist Info Neuss gekauft wurden, werden dort erstattet. Kundinnen, die ihre Karten online über Eventim gekauft haben, sollten sich an den Kundenservice, Telefon: 01806/991170, E-Mail: service@eventim-light.de, wenden. In der Stadtbibliothek Neuss können keine Karten erstattet werden.

 

Coronavirus: Eine Gruppe der Städtischen Kita Salvatorstraße muss zuhause bleiben

Dormagen. Eine Erzieherin der städtischen integrativen Kindertageseinrichtung Salvatorstraße hatte Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person. Die Stadt Dormagen hat deshalb die Nestgruppe, in der die Erzieherin tätig ist, vorsichtshalber geschlossen. Auch die anderen Erzieherinnen dieser Gruppe sind vorerst freigestellt.

Es werden jetzt zunächst die Testergebnisse der Erzieherin abgewartet, bevor – in Absprache mit den zuständigen Gesundheitsämtern – über das weitere Vorgehen entschieden wird. Auch alle anderen Eltern können, sofern dort die Betreuung sichergestellt ist, ihre Kinder zuhause belassen. Der Kitabetrieb ist für die Dauer bis zur Abklärung des Verdachtsfalls sichergestellt.

 

Ostereiermarkt in Zons findet nicht statt

Rhein-Kreis Neuss/Dormagen. Das Kreismuseum Zons teilt mit, dass der 34. Ostereiermarkt des Kreismuseums Zons nicht stattfindet. Museumsleiterin Anna Karina Hahn und ihr Team haben die Veranstaltung, die vom 11. bis 13. April geplant war, in Abstimmung mit dem Kreis-Gesundheitsamt aufgrund des Coronavirus abgesagt.

 

Coronavirus: Dormagen sagt alle städtischen Veranstaltungen ab

Dormagen. Die Stadt Dormagen sagt alle städtischen Veranstaltungen bis auf weiteres ab. „Um zu verhindern, dass sich das Coronavirus weiterhin so schnell ausbreitet, müssen wir unser soziales Leben und gesellschaftliche Aktivitäten einschränken“, sagt Robert Krumbein, Erster Beigeordneter der Stadt Dormagen. In Deutschland steigt die Zahl der Neuinfektionen weiter. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts sind derzeit 1.296 Menschen infiziert – die meisten davon in Nordrhein-Westfalen. „Wir stehen am Anfang der Epidemie. Deshalb haben wir uns als Stadt dazu entschieden, alle größeren Veranstaltungen abzusagen. Und appellieren zunächst an alle anderen Veranstalter, es uns gleichzutun“, so Krumbein weiter.

Von den Absagen betroffen sind auch Veranstaltungen mit weniger als 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. „Der Kampf gegen das Virus ist in eine neue Phase übergegangen, deshalb ist es eine bewusste Entscheidung, im Zweifel auch kleinere Veranstaltungen abzusagen. Denn auch dort herrscht eine latente Infektionsgefahr“, erklärt Krumbein. Die vom Kulturbüro der Stadt veranstaltete „Tork-Show“ am Freitag, 13. März, entfällt ebenso wie der große Frühjahrsputz am Samstag, 14. März. Über mögliche Ersatztermine informiert die Stadt zu einem späteren Zeitpunkt.

Zunächst sind von der Entscheidung alle Veranstaltungen bis zum 19. April betroffen. „Da die Lage sich dynamisch entwickelt, werden wir ständig Neubewertungen vornehmen – in enger Abstimmung mit dem Rhein-Kreis Neuss. Und in Anlehnung an die Einschätzungen und Empfehlungen der Landes- und Bundesbehörden sowie des Robert-Koch-Instituts“, so Robert Krumbein.

Umarmt man sich besser nicht mehr zur Begrüßung? Was ist mit Schwimmbadbesuchen, Geburtstagsfeiern oder Essen im Restaurant? Um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, sei das Verhalten jedes Einzelnen entscheidend, betont Krumbein. Weder Panik noch unreflektierte Gelassenheit seien jetzt geboten: „In vielen Situationen müssen wir eigenverantwortlich entscheiden. Und diese Abwägung im Alltag kann uns keine Regierung abnehmen, da müssen wir selbst vernünftig und solidarisch handeln.“

Neben dem Sauberhaft-Tag und der Tork-Show werden im März außerdem abgesagt: Die Veranstaltung „Gesicht zeigen – Stimme erheben“ am 20. März in der BvA-Aula, die Aufführung von „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ des Rheinischen Landestheaters am 20. März in der Aula des Norbert-Gymnasiums Knechtsteden, der Auftritt von Katie Freudenschuss mit ihrem Programm „Einfach Compli-Katie!“ am 21. März in der Kulturhalle, der Instrumenten-Tag der Musikschule am 28. März.

Aktuelle Informationen zum Thema Coronavirus finden Sie unter www.dormagen.de/coronavirus. Der Veranstaltungskalender der Stadt bietet einen ständig aktualisierten Überblick über alle abgesagten Termine: www.dormagen.de/tourismus-freizeit/feste-veranstaltungen/.

Das Kulturbüro der Stadt Dormagen bietet Ticketkäufern die Möglichkeit, ihre Karten gegen Erstattung des Kaufpreises zurückzugeben. Weitere Informationen unter 02133 257 338 oder per Mail an olaf.moll@stadt-dormagen.de.

 

CDU sagt Tanz-Veranstaltung am 17. April vorsorglich ab

Dormagen. „Mit großem Bedauern sagen wir hiermit angesichts der aktuellen Entwicklung zum CoronaVirus unsere für den 17. April 2020 mit Herrn Volkmar Hess vom Radio- und Phonomuseum geplante Tanzveranstaltung in der Kulturhalle ab“, sagt CDU-Bürgermeisterkandidat René Schneider. „Diese Entscheidung beruht auf Fürsorge gegenüber unseren Mitbürgern, um die Verbreitung

 

Terminverschiebung Kinoabend für Frauen

Jüchen. Der anlässlich des Internationalen Frauentages für den 19. März geplante Frauen-Kino Abend im Forum der Gesamtschule Jüchen wird auf den 18. Juni verlegt.

Aufgrund der aktuellen Situation zum Corona Virus haben sich die Organisatorinnen zu einer Verlegung entschieden.

Nähere Informationen erteilen Ingrid Scholz und Andrea Schiffer per mail an Ingrid.scholz@bistum-aachen.de oder gleichstellung@juechen.de.

 

Frühjahrskonzert des Jugendblasorchesters der Städtischen Musikschule entfällt

Meerbusch. Das für kommenden Sonntag, 15. März 2020, geplante Frühjahrskonzert des Jugendblasorchesters der Städtischen Musikschule im Mataré-Gymnasium ist heute abgesagt worden. Hintergrund der Absage ist der Erlass des Gesundheitsministeriums des Landes NRW vom 10. März 2020. Die beteiligten Lehrkräfte, Schüler und Eltern sind bereits informiert worden. Die Musikschule wird zu gegebener Zeit nach einem Nachholtermin Ausschau halten.

 

Kaarst sagt Veranstaltungen ab

Kaarst. Wegen der akuten Infektionsgefahr mit dem Coronavirus sagt die Stadt alle städtischen Veranstaltungen und alle Veranstaltungen mit städtischer Beteiligung bis einschließlich 5. April 2020 ab. Davon betroffen sind u.a. die Kabarettveranstaltungen und Theaterfahrten, die Ostermärkte, der Immobilientag, die Sportlerehrung und die Kinovorstellungen. Die Stadt sucht zudem das Gespräch mit externen Veranstaltern. „Wir empfehlen, unserem Vorbild zu folgen und im Sinne der Gesundheit zu handeln“, sagt Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus.

„Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen“, betont Bürgermeisterin Nienhaus. „Wir wissen, dass viele Kaarsterinnen und Kaarster bereits Karten für Veranstaltungen gekauft haben. Wir wissen, dass einige Veranstalter einen wirtschaftlichen Schaden erleiden. Aber aus unserer Sicht war diese Entscheidung alternativlos“, sagt Nienhaus.

Das Land NRW hatte gestern mit einem Erlass den Kurs vorgegeben und alle Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen untersagt. Dabei machte NRW-Gesundheitsminister Laumann deutlich, dass die Entscheidung über kleinere Veranstaltungen mit einer entsprechenden Risikobewertung bei den Kommunen liegt. „Uns ist dieses Risiko zu hoch“, sagt Nienhaus. Eine Stadtgesellschaft müsse angesichts der weiter steigenden Infektionsgefahr Solidarität mit denjenigen üben, bei denen eine Erkrankung schwerwiegende Folgen haben könnte: „Nach allem, was wir wissen, ist der Coronavirus für die meisten von uns mit einem grippalen Infekt zu vergleichen. Bei einigen Patienten ist der Krankheitsverlauf jedoch deutlich komplizierter, mitunter besteht Lebensgefahr. Als Bürgermeisterin muss ich für alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt entscheiden: auch für die älteren Menschen, für die chronisch Kranken und Schwachen. Und ich habe eine Verantwortung meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber, die bei den Veranstaltungen am Eingang stehen, den Service übernehmen oder für Ordnung sorgen. Vielleicht werden wir nicht verhindern können, dass es auch in Kaarst künftig infizierte Personen geben wird. Aber wir wollen verhindern, dass sich der Virus einfach und schnell verbreiten kann. Deshalb haben wir heute diese Entscheidung getroffen und ich möchte alle betroffenen Kaarsterinnen und Kaarster um Verständnis bitten.“

Die Entscheidung ist aus Sicht der Stadt auch deshalb richtig, weil kurzfristige Absagen oder die Kontrolle von Personendaten nicht immer möglich sind. Dr. Sebastian Semmler, Erster Beigeordneter der Stadt Kaarst, kann dabei auf die Erfahrungen der vergangenen Tage und Wochen zurückgreifen: „Wir haben erlebt, dass bei der Anordnung von häuslicher Quarantäne und Schulverboten trotz der sehr guten Zusammenarbeit zwischen Stadt und Schulen und der eindeutigen Personengruppe ein erheblicher zeitlicher und personeller Aufwand nötig wird, um die Empfehlungen des Kreisgesundheitsamtes umzusetzen. Bei den nunmehr abgesagten Veranstaltungen kann schon aus Datenschutzgründen nicht davon ausgegangen werden, dass wir auf eine vergleichbare Informationskette zurückgreifen können.“

Für die Inhaber von Kabarettkarten gilt folgender Hinweis: Der Kaufpreis der Einzelkarten, die online über das Portal Reservix /AD Ticket gekauft wurden, wird auch über dieses Portal zurückerstattet. Für alle weiteren Karten ( Abo-, Abo-Zusatzkarte, ermäßigte Karten und direkt bei der Stadt gekaufte Einzelkarten) kann über das Kulturbüro ein Ersatztermin gebucht werden oder eine Rückabwicklung erfolgen.

Die Entscheidung, Veranstaltungen abzusagen, gilt zunächst bis zum Beginn der Osterferien. „Wir hoffen, dass wir bis dahin in der Region und landesweit die Infektionsrate bremsen konnten und der Virus an Kraft verliert. Die Stadtverwaltung wird die Lage im Blick behalten und angepasst entscheiden“, sagt Bürgermeisterin Nienhaus abschließend.

 

Landrat rät zur Besonnenheit: „Wir wollen die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamen!“

Rhein-Kreis Neuss. Erwartungsgemäß hat sich die Zahl der vom Coronavirus Infizierten erhöht und wird sich auch weiter erhöhen – auch im Rhein-Kreis Neuss. Davon geht Landrat Hans-Jürgen Petrauschke aus, der die Menschen im Kreis dazu aufruft, besonnen zu bleiben: „Es ist jetzt wichtig, dass wir die Übertragungsketten identifizieren, unterbrechen und die Prozesse verlangsamen, um unsere Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu schützen“, erläutert er. Petrauschke fügt hinzu: „Wir wollen die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamen, um zum einen genügend Betten für schwere Fälle vorzuhalten. Zum anderen wollen wir Zeit gewinnen, damit hoffentlich bald ein wirksames Medikament gegen den Virus entwickelt werden kann.“

Der Landrat wirbt um Verständnis für Einschnitte im täglichen Leben, die bei der zu erwartenden weiteren Entwicklung in den nächsten Wochen noch zunehmen werden. Leider müssen Veranstaltungen abgesagt werden und Klassen und Kindergartengruppen geschlossen werden, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Er betont, dass alle Verantwortlichen im Kreis alles für den Schutz der Bürgerinnen und Bürger unternehmen. Der Rhein-Kreis Neuss arbeite eng mit den Kommunen, Ärzten, Kliniken und Rettungsdiensten zusammen und passe die Maßnahmen entsprechend der jeweils aktuellen Entwicklung an. „Alle Beteiligten haben bisher hervorragende Arbeit geleistet und werden dies auch weiterhin tun“, versichert Petrauschke. „Ich danke schon jetzt allen für ihren außerordentlichen Einsatz.“

Zum Beispiel mit dem Aufbau der Testeinrichtung der Corona-Verdachtsfälle zusammen mit der Stadt Neuss, der kassenärztlichen Vereinigung, und den niedergelassenen Ärzten, den Hilfsorganisationen und den Neusser Krankenhäusern habe der Rhein-Kreis Neuss die Voraussetzungen geschaffen, um Testungen durchzuführen, die die Arztpraxen entlasten. „Wir behalten die aktuelle Entwicklung im Blick und wollen weitere Hilfsangebote dort schaffen, wo sie erforderlich sind“, macht der Landrat deutlich.

Petrauschke weist eindringlich darauf hin, weiterhin die bekannten Vorsichts- und Hygienemaßnahmen weiter zu beachten. „Jeder kann durch achtsames Verhalten dazu beitragen, dass sich das Coronavirus nicht schnell weiter ausbreitet.“ Dazu gehöre regelmäßiges gründliches Händewaschen und das Achten auf die Husten- und Nies-Etikette ebenso wie das Meiden großer Menschenansammlungen.

Aktuelle Informationen zum Thema Coronavirus gibt es unter www.rhein-kreis-neuss.de/coronavirus.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (Foto: Rhein-Kreis Neuss)

 

Nettetal: Coronavirus sorgt für Absagen von Veranstaltungen

Nettetal. Nach dem Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums (MAGS), Großveranstaltungen auf unbestimmte Zeit abzusagen, reagiert auch die Stadt Nettetal auf diese Maßnahmen. Städtische Veranstaltungen, die vorrangig Freizeitcharakter besitzen, werden nach intensiver Beratung demnach ebenfalls zunächst abgesagt. Ziel ist es, Schutzmaßnahmen zu ergreifen, um die Verbreitung des Coronavirus zu verhindern und damit das Gesundheitssystem vor einer starken Belastung zu bewahren und insbesondere Menschen zu schützen, die aufgrund ihres Alters oder Vorerkrankungen besonders gefährdet sind. Mit dieser Begründung – Verlangsamung der Verbreitung des Virus  gerade auch aus Solidarität mit besonders gefährdeten Menschen – bittet die Stadt auch private Veranstalter zu prüfen, ob eine Freizeitveranstaltung in den nächsten Wochen unbedingt durchgeführt werden muss. Bürgermeister Christian Wagner bedauert die Absagen, befürwortet jedoch die Entscheidung des NRW-Ministeriums: „Die Verbreitung des Virus muss verlangsamt werden. Wenn wir durch Rücksichtnahme und Solidarität mit den betroffenen Risikogruppen handeln, leisten wir einen wichtigen Beitrag dazu, dass die Handlungsfähigkeit auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens gewährleistet bleibt.“

Die Entscheidung der Stadt Nettetal beruht auch auf einer Abstimmung mit den anderen Städten und Gemeinden und dem Kreis Viersen bei der Konferenz des Landrates mit der Bürgermeisterin und den Bürgermeistern.

Bereits vor der Entscheidung der Stadt hatte der Stadtsportverband, die Gesamtschule und das Werner-Jaeger-Gymnasium Veranstaltungen abgesagt.

Von den Absagen betroffen sind aktuell folgende Veranstaltungen:

13. März
Ausstellungseröffnung des Künstlers Jürgen „Moses“ Pankarz im Rathaus

13. bis 15. März
Deutsche Meisterschaft im Hallen-Modellflug

13. und 14. März
Showkoladen Gesamtschule

15. März
Kindersachenbörse in der Kita Bongartzstiftung

21. März
Konzert des Orchesters des Werner-Jaeger-Gymnasiums
Sportgalaball des Stadtsportverbandes Nettetal

29. März
Nettetal-Tag

2. und 3. April
Theateraufführung des Werner-Jaeger-Gymnasiums

25. bis 26. April
Frühlingsfest Kaldenkirchen

24. April bis 2. Mai
Gemeinsame Aktionswoche der Stadt Nettetal und der Gemeinde Brüggen rund ums Thema Älterwerden

 

Vorläufige Schulschließungen wegen Corona-Virus

Kleve. Das Freiherr-vom-Stein Gymnasium und die Johanna-Sebus-Grundschule bleiben zunächst am Donnerstag, 12.03.2020, geschlossen. Dies hat die Stadt Kleve als Schulträger in Absprache mit den Schulleitungen auf dringende Empfehlung des Gesundheitsamtes des Kreises Kleve beschlossen.

Bei einem Angehörigen eines Kindes, das das Gymnasium besucht, ist der neuartige Coronavirus „Covid-19“ festgestellt worden. Gleiches gilt für ein Kind, das die Johanns-Sebus-Grundschule besucht.

In einem Schreiben an die Erziehungsberechtigten und Eltern beider Schulen teilt der Kreis Kleve mit: „Ihre Einrichtung wurde am 09.03.2020 von dem Kind eines Patienten mit Nachweis von Coronavirus (Covid 19/SARS-CoV-2) besucht. Das Kind selber ist bisher nicht erkrankt.

Wir haben dem Träger aus Vorsorgegründen empfohlen, die Einrichtung zunächst am 12.03.2020 und möglicherweise für einige weitere Tage zu schließen, damit weitere Ermittlungen erfolgen können.“

Die Eltern wurden zudem durch die Schulleitungen, Herrn Bleisteiner und Frau Peters, darüber informiert, dass es sich um eine Vorsichtsmaßnahme handele, die Kinder auf eine Infektion hin getestet worden seien und das Ergebnis am Donnerstag, 12.03.2020 vorliegen solle.

Neben den einzuhaltenden allgemeinen Hygieneregeln seien weitere spezifische Maßnahmen zum jetzigem Zeitpunkt nicht erforderlich, so der Kreis Kleve weiter.

Über die aktuelle Entwicklung im Kreis Kleve informiert die Kreisverwaltung auf der Seite https://www.kreis-kleve.de/de/fachbereich5/coronavirus/.

Bei der Stadt Kleve wurde inzwischen ein Stab „Corona“ unter Leitung der Ordnungsbehörde eingerichtet. „Zum Wohle der Kinder, Eltern und des Lehrerkollegiums haben wir die Empfehlung des Gesundheitsamtes des Kreises Kleve unmittelbar umgesetzt. Es handelt ausdrücklich zunächst um eine Vorsichtsmaßnahme. Weitere Entscheidungen werden nach Vorliegen der Testergebnisse getroffen“, so Bürgermeisterin Sonja Northing.

 

Veranstaltungen in Geldern im April 2020

Geldern. Aufgrund der dynamischen Entwicklung zum Corona-Virus ist für uns heute nicht absehbar, welche der geplanten Veranstaltungen möglicherweise abgesagt werden. Nach aktuellem Stand finden die folgenden Veranstaltungen statt.

Der Monat startet gleich mit einem Highlight. Die Fahrradbörse wird am

04.04.2020 der Fahrradfrühling in Geldern eröffnen.

Der Wochenmarkt hat neben seinen üblichen Öffnungszeiten auch die Sonderaktion “Tasche statt Tüte” auf dm Programm.

Auch Wirsing e. V. und IMI Ideen- und Mitmachwerkstatt bieten viele Programmpunkte mit u. a. kreativen und sportlichen Angeboten. Natürlich finden rund um die Osterfeiertage die Osternacht der St. Antonius-Chöre, Osterfeuer in fast allen Ortschaften  und Osterfeiern statt.

Nicht zu vergessen sind die vorwiegend klassischen Konzerte in den Kirchen und in der Tonhalle. Die Theatersaison der Stadt Geldern endet am

22.04.2020 mit der Komödie “Avanti! Avanti!” und die Filmzeit zeigt u. a.

“Gut gegen Nordwind”

Vom 24.-26.04 ist dann das Reisemobilfest mit einem umfangreichen Rahmenprogramm am Holländer See in Vorbereitung, sowie am 26.04 die Mobilitätsschau mit verkaufsoffenem Sonntag und der Antik- und Trödelmarkt in der Glockengasse.

 

Eröffnung der Turf-Saison in Krefeld wird verschoben

Krefeld. Die steigende Anzahl von Coronavirus-Infektionen hat das Land Nordrhein-Westfalen dazu veranlasst, Veranstaltungen die von mehr als 1.000 Gästen besucht werden, abzusagen. Dazu zählt leider auch der erste Renntag im Krefelder Stadtwald, der für den 22. März geplant war. „Wir haben seit einigen Tagen Bedenken. Uns wurde die Entscheidung durch die Landesregierung genommen. Der Schutz und die Sicherheit der in- und ausländischen Bevölkerung hat oberste Priorität für uns, auch wenn das gesamte Rennclub-Team enttäuscht über die Entwicklung ist.“, so Rennclubpräsident Jan A. J. Schreurs. Noch offen ist, ob der Renntag eventuell zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt wird. „Unser Blick richtet sich nun auf den April-Renntag, Sonntag 26. April 2020, den SWK Familienspaß, an dem das Dr. Busch Memorial (Gruppe III) ausgeschrieben ist. Die Verantwortlichen hoffen, dass der verspäteten Saisoneröffnung nichts im Wege stehen wird.

Endrundentermine des Sparda-Bank-Cups verschoben – Grundschulsporttag am 1. April findet nicht statt

Krefeld. Nachdem das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen den Schulleitungen angesichts der Verbreitung des Corona-Virus die Entscheidung darüber überlassen hat, von der Teilnahme an außerunterrichtlichen Schulveranstaltungen mit Schülern abzusehen, hat sich die Mehrheit der Grundschulleitungen dafür ausgesprochen, die beiden Endrundentermine des Sparda-Bank-Cups auf den Zeitraum nach den Osterferien zu verschieben. Daher finden die beiden für Mittwoch, 11., und Donnerstag, 12. März, festgesetzten Spieltage nicht an diesen Terminen statt. Für die Wettkämpfe der Förderschulen, Berufskollegs und weiterführenden Schulen am Montag, 16., und Dienstag, 17. März, ist aktuell keine Verschiebung vorgesehen.

Der Grundschulsporttag kann jedoch definitiv nicht wie geplant am Mittwoch, 1. April, stattfinden, da zu diesem Ereignis mehr als 1000 Teilnehmer erwartet werden. Sobald die neuen Termine bekannt sind, wird der Ausschuss für den Schulsport alle Beteiligten informieren.

 

KFC-Spiele gegen Mannheim und Meppen werden verlegt

Krefeld. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat entschieden, die nächsten beiden Spieltage in der Dritten Liga zu verlegen. Die Spieltage 28 und 29, an denen der KFC Uerdingen in Mannheim und gegen Meppen gespielt hätte, sollen frühestens Anfang Mai nachgeholt werden.

Die Frage, wie ab dem 30. Spieltag in der 3. Liga verfahren wird, soll am kommenden Montag geklärt werden. Der DFB hat an diesem Tag den Ausschuss und alle Klubs der Liga zu einer außerordentlichen Versammlung in Frankfurt am Main eingeladen.

“Wir bedauern diese Entscheidung, haben sie aber natürlich mitgetragen”, betont KFC-Geschäftsführer Frank Strüver. “Für unsere Spieler und die Fans tut es uns leid, dass nicht gespielt wird. Die Risikobewertung liegt aufgrund der für uns nur schwer zu beurteilenden Gesamtlage im Ermessen der zuständigen Behörden. Wir gehen davon aus, dass zukünftige Entscheidungen bezüglich der kommende Spieltage nach einer sachgerechten Interessenabwägung aller Beteiligten, insbesondere der Vereine, Fans und Stadionbetreiber, erfolgen.”

DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius sagt: “Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation, nahezu stündlich ergeben sich neue Sachlagen. Klar ist: Die Gesundheit steht über allem. Klar ist darüber hinaus, dass wir unserer Verantwortung für die Vereine gerecht werden wollen und müssen. Vor diesem Hintergrund ist vom DFB für den Fußball in Deutschland ein vernünftiges und entschlossenes Handeln gefragt. Dies muss stets auf der Grundlage der von den zuständigen Gesundheitsbehörden ausgesprochenen Verfügungen und im engen Austausch mit den beteiligten Klubs – wie nun in der 3. Liga – geschehen.”

Bereits gekaufte Tickets für die Partien gegen Mannheim und Meppen behalten vorerst ihre Gültigkeit. Sobald feststeht, wie mit den weiteren Spieltagen in dieser Saison verfahren wird, wird der KFC entsprechende Maßnahmen und Regelungen kommunizieren.

 

Aktuelle Hinweise zu Veranstaltungen im Seidenweberhaus und in der YAYLA ARENA

Krefeld. Mit heutiger Anordnung (11.03.2020) des Gesundheitsamtes der Stadt Krefeld dürfen gemäß dem Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen die Veranstaltungen in der YAYLA ARENA vom 11.03.2020 – einschließlich 28.03.2020 sowie die Veranstaltungen im Seidenweberhaus vom 11.03.2020 – einschließlich 07.04.2020 vor dem Hintergrund des Infektionsschutzes nicht stattfinden.

Für die Veranstaltungen Sascha Grammel und Ralf Schmitz konnten glücklicherweise mit dem Veranstalter bereits Alternativtermine vereinbart werden.

So wird Sascha Grammel am 14.09.2020 (statt 17.03.2020) sowie Ralf Schmitz am 14.05.2020 (statt 28.03.2020) ihren Auftritt in der YAYLA ARENA haben. Die Tickets behalten ihre Gültigkeit. Mit dem Veranstalter des „Military Tattoo“ befindet sich die Seidenweberhaus GmbH in einem intensiven Austausch, so dass auch hier zeitnah ein Ersatztermin gefunden wird.

Mit o.g. Erlass wurde für Veranstaltungen ab 1.000 Besuchern das Verbot generell festgelegt.

Die Veranstaltungen im Seidenweberhaus mit weniger als 1.000 Besuchern wurden vom Fachbereich Gesundheit der Stadt Krefeld eingehend geprüft und ebenfalls so eingestuft, dass diese nicht stattfinden dürfen.

Es obliegt dem jeweiligen Veranstalter, vor dem Hintergrund des Erlasses, die Veranstaltung abzusagen oder zu verlegen. Hier befinden sich die Verantwortlichen in einem engen Kontakt mit den Veranstaltern, um eine neue Terminierung der Veranstaltungen zu finden.

Bis zu dieser Entscheidung, ob eine Absage oder Verlegung durch die Veranstalter erfolgt, ist es der GmbH leider nicht möglich, eine Aussage über die bereits erworbenen Eintrittskarten zu tätigen. Sobald uns eine offizielle Information seitens der Veranstalter vorliegt, werden wir dieses kommunizieren.

„Die Seidenweberhaus GmbH sieht sich als Betreiber von Versammlungsstätten in einer besonderen Verpflichtung und Verantwortung alles Mögliche zu tun und mitzuhelfen, das neuartige Coronavirus einzudämmen“ so Paul Keusch, Geschäftsführer der Seidenweberhaus GmbH.

Die Seidenweberhaus GmbH bedauert die Entwicklungen und die Umstände und hofft, dass zahlreiche Gäste die Veranstaltungen an den neuen Terminen besuchen können.

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