(Foto: CDU + Bündnis 90-Die Grünen Mülheim)
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Mülheim. OB-Kandidatin Diane Jägers erkundet die Stadt am liebsten zu Fuß. Und so folgte sie gerne der Einladung der Mülheimer Sektion des Deutschen Alpenvereins (DAV) zu einem kommunalpolitischen Spaziergang durch Mülheim.

Neben Mitgliedern der hiesigen DAV-Sektion nahmen auch Kommunalpolitiker/innen der Mülheimer CDU und Bündnis 90-Die Grünen teil.

Bei der Tour, die in Eppinghofen begann, ging es zunächst um Fragen der Integrations- und Verkehrspolitik. Der Alpenverein vermisst ein umfassendes Integrationskonzept für die Stadt und Grünflächen in der Innenstadt, vor allem aber an den vielbefahrenen Ein- und Ausfallsstraßen.

Beim anschließenden Besuch der Mülheimer Initiative für Klimaschutz, mit der der Alpenverein und das Mülheimer Klimaschutzbündnis, dem er angehört, sehr eng kooperieren, standen Nachhaltigkeit und Klimawandel im Mittelpunkt, der im Arbeitsgebiet der Mülheimer Sektion in den Hohen Tauern mehr und mehr Spuren hinterlässt und Probleme schafft, die in naher Zukunft auch Mülheim treffen werden, so der Alpenvereinsvorsitzende Michael Cremer. So will das Klimaschutzbündnis die Stadt aktiv beim Weg in die Klimaneutralität begleiten und unterstützen.

Im Haus Ruhrnatur lag der Fokus auf dem Thema Wasser und der Flora und Fauna im und am Fluss. Die RWW-Einrichtung bietet hier neben der Ausstellung auch viele Workshops und Exkursionen an. Alarmierend: Die Artenvielfalt geht mehr und mehr zurück. Und gerade die letzten beiden Sommer haben gezeigt, dass eine Ruhr mit Wasser in Zukunft nicht immer selbstverständlich sein wird.

Den Abschluss der kleinen Wanderung bildete ein Besuch der Vorlandbrücke in der MüGa, an der der Alpenverein in Kooperation mit dem Mülheimer Sportservice (MSS) gerne eine Klettersteiganlage einrichten möchte. Ehrenamtliche Sportentwicklung sei aber schwierig, wenn man behördlicherseits zwei Jahre bis zur Genehmigung bräuchte, merkte Cremer für den Alpenverein kritisch an.

Für Diane Jägers endete ein aufschlussreicher Rundgang mit vielen Eindrücken, Einzelgesprächen und Diskussionen: „Informativ und voller Herausforderungen, aber auch äußerst inspirierend und motivierend“, so ihr Fazit. „Mülheim hat viele agile bürgerschaftliche Netzwerke in allen stadtgesellschaftlich relevanten Bereichen, die sehr praxis- und lösungsorientiert sind. Wenn Rat und Verwaltung hier den Dialog suchen und führen, wird es leichter fallen, richtige Entscheidungen zu treffen und umzusetzen.“ Ein Grund mehr für den Mülheimer Alpenverein, sein Angebot, auf einem solchen Spaziergang ins Gespräch zu kommen, mit Blick auf die Kommunalwahl an alle Mülheimer Kommunalpolitiker/innen zu richten.

InfoKlick: https://www.alpenverein-muelheim.de/article/klimawandeln-durch-muelheim.

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