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Duisburg. Im Fall des toten Babys Mia gibt es einen neuen Ermittlungsansatz:

Ein Wissenschaftler des Landeskriminalamtes hat den Waschhandschuh, den die Polizei bei dem Mädchen gefunden hat, ganz genau unter die Lupe genommen: “Dieser Waschhandschuh stammt nicht aus einer industriellen Fertigung. Eher hat ihn jemand an einer heimischen Overlock-Nähmaschine hergestellt”, so der Experte.

Der Kriminalwissenschaftler hatte den Stoff, das Gummibündchen sowie die Nähart begutachtet und mit einem industriell hergestellten Waschhandschuh verglichen.

Heute hängen zahlreiche Polizisten in verschiedenen Stadtteilen neue Plakate zum Waschhandschuh auf. Jan Bietzig, Leiter der Ermittlungskommission, im Fall Mia fragt auf diesen gezielt die Bevölkerung:

Wer kennt jemanden, der solche Waschhandschuhe selber näht? Wer hat diesen vielleicht sogar angefertigt? Wo fehlt seit Oktober/November 2018 so ein Waschhandschuh? Wo kann man dieses Bündchen und diesen Krepp-Gewebestoff kaufen?

Melden Sie sich bitte beim Kriminalkommissariat 11 per Email an mia@polizei.nrw.de oder telefonisch unter 0203 2800. (ots)

Baby Mia: Kriminalwissenschaftler liefert neuen Ermittlungsansatz – Waschhandschuh selbst genäht ( © )
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