Die Ruderboote bleiben in Kleve beim CRC in der Halle (Foto: privat)
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Rhein-Ruhr. Auch heute gingen zahlreiche Pressemitteilungen über die Ausführung weiterer Maßnahmen zur Verlangsamung der Pandemie bei der Redaktion ein. Nahezu alle Behörden- und Beratungsangebote werden nur noch online oder telefonisch stattfinden. Das öffentliche und soziale Leben in Bibliotheken, Schwimmbädern, Sport- und Gesellschaftsvereinen ist eingefroren. Ausschuss- und Ratssitzungen finden nur noch in wichtigen Fällen statt. Zur ausführlichen Information empfiehlt sich die entsprechende Homepage der jeweiligen Institutionen, Verwaltungen, Parteien, Gemeinden, Vereinen, Veranstalter, etc. einzusehen. Ebenso findet man im Internet die Ausnahmeregelungen, also die sogenannte neue Leitlinie für sogenannte Schlüsselpersonen für die Notbetreuung in Schulen und Kindertageseinrichtungen und das entsprechende Bescheinigungsformular auf Unabkömmlichkeit des Elternteils in ihrer konkreten Tätigkeit bzw. Funktion für den Arbeitgeber.

 

Uniklinik Düsseldorf behandelt aktuell zehn Patienten mit Covid-19 

Düsseldorf. Das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) behandelt momentan zehn Patienten, die mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert sind. Aktuell befinden sich davon vier Patienten in intensivmedizinischer Behandlung. Diese Patienten sind in einem ernsten Zustand. Sechs Patienten sind in unterschiedlichen Phasen der Erkrankung, benötigen aber keine intensivmedizinische Betreuung oder Beatmung.

Insgesamt wurden seit dem 26. Februar zwölf Patienten mit einer Coronavirus-Infektion aufgenommen. Bis heute konnten davon bereits zwei Patienten entlassen werden.

Alle Patienten werden in Hinblick auf ihre Infektionskrankheit stationär am UKD behandelt. Derzeit ist eine Einschätzung von einzelnen Krankheitsverläufen nicht sicher vorherzusagen. Es gibt sehr häufig milde Verläufe, allerdings können auch schwere Krankheitsverläufe auftreten. Diese sind allerdings deutlich seltener.

 

Stadt Duisburg kontrolliert ab sofort die Einhaltung der Allgemeinverfügung sowie der Vorschriften des Infektionsschutzgesetzes

Duisburg. Die Stadt Duisburg weist darauf hin, dass die nachfolgend genannten Betriebe, Einrichtungen und Begegnungsstätten entsprechend der Allgemeinverfügung der Stadt Duisburg und der Vorschriften des Infektionsschutzgesetzes, geschlossen sein müssen bzw. einzustellen sind und der Betrieb somit verboten ist:
Bars,  Clubs, Diskotheken, Theater, Kinos und Museen, Fitness-Studios, Schwimmbäder, Spaßbäder und Saunen, Spielhallen, Wettbüros und Spielbanken, Volkshochschulen, Musikschulen in öffentlichen und privaten Einrichtungen, Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie Prostitutionsbetriebe.

Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten und Bewirtungseinrichtungen von Hotelbetrieben für ihre Übernachtungsgäste ist nur unter den nachfolgend genannten strengen Auflagen möglich: Besucherregistrierung mit Kontaktdaten, Reglementierung der Besucherzahl, Vorgabe des Mindestabstands zwischen den Tischen von zwei Metern und Aushänge mit Hinweisen zu richtigen Hygienemaßnahmen.

Bei Einrichtungshäusern, Shopping-Malls und vergleichbaren Einrichtungen, die mehr als 15 einzelne Geschäftsbetriebe umfassen, ist der Zugang zu beschränken und nur unter Auflagen zu erlauben. Der Aufenthalt ist hier nur zur Deckung des dringenden oder täglichen Bedarfs zu gestatten.

Alle privaten und öffentlichen Veranstaltungen sind untersagt! Ausgenommen hiervon sind Veranstaltungen, die der Daseinsfür- und vorsorge oder der Versorgung der Bevölkerung dienen (z. B. Wochenmärkte).

Von der Schließung nicht betroffen sind einzelne Gewerbebetriebe (z. B. Frisöre, Sonnenstudios, etc.), die aber die Hygienevorschriften des Robert-Koch-Institutes einzuhalten haben.

Das Bürger- und Ordnungsamt bittet um Beachtung der o. g. Vorgaben und weist darauf hin, dass ab sofort Kontrollen im gesamten Stadtgebiet durchgeführt werden. Alle betroffenen Gewerbebetriebe bzw. Veranstaltungsstätten werden über die in der o. g. Allgemeinverfügung genannten Verbote informiert und zur Einhaltung der Vorgaben aufgefordert

Nach dem Infektionsschutzgesetz stellen Verstöße eine Ordnungswidrigkeit oder sogar einen Straftatbestand dar, der mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren geahndet werden kann.

Jeder kann mithelfen, die Verbreitung zu verlangsamen. Schützen Sie sich und andere, indem Sie die bekannten Hygienehinweise anwenden. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Die Zahl der Corona-Infizierten in Duisburg ist auf 30 gestiegen.

 

Landgericht Duisburg: Vorübergehende Einschränkungen des Publikumsverkehrs

Duisburg. Zur Verlangsamung der Ausbreitung des Corona-Virus wird der Publikumsverkehr im Landgericht Duisburg bis auf weiteres eingeschränkt.

Alle Eingaben und Anträge sind schriftlich einzureichen. Dies kann nicht nur per Telefax und Post, sondern auch durch Einwurf schriftlicher Anträge in den Hausbriefkasten geschehen. Persönliche Vorsprachen sind in der Regel nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Der Dienstbetrieb wird im unbedingt erforderlichen Umfang aufrechterhalten. Unaufschiebbare Maßnahmen und Verfahren werden unter Beachtung der gebotenen Vorsichtsmaßnahmen durchgeführt. Im Zuge der vorbeugenden Maßnahmen werden voraussichtlich auch Sitzungen verschoben. Ob Termine stattfinden, können Sie auf unserer
Internetseite ersehen.

Der Zugang zu öffentlichen Sitzungen bleibt uneingeschränkt gewahrt.

 

Corona-Infektionsschutz: EBE fährt ab Dienstag in versetzten Schichten 

Essen. Ab Dienstag, 17.03.2020 (also morgen!), nehmen die EBE-Mitarbeiter (Entsorgungsbetriebe Essen GmbH) vom Standort Pferdebahnstraße aus in verschiedenen Schichten ihren Dienst auf. Das Unternehmen hat sich zu diesem Schritt entschlossen, um die Stoßzeiten in den Umkleiden und auf dem zentralen Betriebshof zu entzerren. So möchte man das Risiko einer gegenseitigen Ansteckung wirksam verringern. Am Betriebshof Pferdebahnstraße arbeiten rund 920 der insgesamt mehr als 1.000 EBE-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Regelungen gelten bis auf Weiteres.

Müllabfuhr kommt ab 6 Uhr

Für die Müllabfuhr (graue, blaue und braune Tonne) beginnt der Tag dann bereits um 6 Uhr morgens. Die Kollegen vom Sperrmüll, Schrottsammlung, Tonnentausch, in den Grünflächen und die Depotcontainer-Abfuhr starten erst um 8 Uhr. Für die blauen und braunen Tonnen, die im Teilservice geleert werden, heißt das: Bitte bereits ab 6 Uhr am Straßenrand bereitstellen. Für den Vollservice in der grauen Tonne sollte ab 6 Uhr ein Zugang möglich sein.

In der Straßenreinigung beginnen die Leute in zwei Etappen, um 6:30 Uhr und um 7:30 Uhr

Ziele: gesunde Mitarbeiter, konstante Leistungen

„Mit den Maßnahmen folgen wir unserer Fürsorgepflicht für die Gesundheit unserer Belegschaft“, erklärt Sandra Jungmaier, Prokuristin für den operativen Bereich. „Es gibt zwei klare Ziele: Möglichst viele müssen gesund bleiben, damit die EBE so lange wie möglich alle ihre Leistungen erbringen kann.“ Dafür werde das Unternehmen alle seine Kräfte einsetzen.

Wie lange diese versetzten Schichten gelten werden, hängt von der Entwicklung der Corona-Erkrankungen und der weiteren Ansteckungsgefahr ab. Die EBE sensibilisiert ihre Mitarbeiterschaft intern eindringlich, informiert umfassend und ruft alle zu Umsicht auf.

Über etwaige Änderungen wird über die Presse und die EBE-Webseite zeitnah informiert.

 

14 neue Corona-Erkrankungen in Essen

Essen. Seit Montagabend (16.3.) gibt es 14 weitere Corona-Erkrankungen in Essen. Es wurden insgesamt 965 Beprobungen auf das Coronavirus durchgeführt. In 585 Fällen wurde eine häusliche Quarantäne angeordnet. 74 Personen konnten inzwischen wieder aus der angeordneten Quarantäne entlassen werden.

 

Alle VKJ-Einrichtungen ab heute geschlossen – befürchtetes „Chaos“ blieb aus

Essen. Auch der VKJ, Verein für Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten Ruhrgebiet e.V., reagiert auf den Beschluss, den die Landesregierung am Freitag veröffentlicht hat, und hat mit sofortiger Wirkung alle Einrichtungen geschlossen. „Wir helfen natürlich mit, um die Infektionskette des Coronavirus weiter einzudämmen und schließen unsere Kindertagesstätten, Spielgruppen, Jugendeinrichtungen und Projektstandorte bis zum 19. April. Auch die Kursangebote unserer Familienbildungsstätte werden abgesagt“, so Vera Luber, Geschäftsführerin des VKJ.

Einzige Ausnahme besteht für die Kinder von Personen, die zum Kreis der „unentbehrlichen Schlüsselpersonen“ zählen: „Wir werden – so wie es das Bildungsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen empfiehlt – weiterhin eine Betreuung ermöglichen, wenn beide Eltern oder ein alleinerziehender Elternteil in einem Bereich, der für die Aufrechterhaltung der wichtigen Infrastrukturen notwendig ist, arbeitet und diese Eltern keine Alternativ-Betreuung ihrer Kinder organisieren können“, erklärt Luber.

Dazu heißt es in der entsprechenden Mitteilung des Ministeriums: „Zu den Arbeitsbereichen gehört beispielsweise die Infrastruktur des Gesundheitsbereiches (u.a. Kliniken, Pflege, Unternehmen für Medizinprodukte), Versorgung (Energie, Wasser, Lebensmittel, Arznei), Justiz, Polizei, Feuerwehr, Erzieherinnen/er, Lehrerinnen/er.“

„Für unsere Mitarbeitenden gilt, sofern sie nicht nachweislich zur Risikogruppe für Infektionskrankheiten gehören, dass sie täglich wie gewohnt zum Dienst erscheinen müssen“, ergänzt Luber, die aufgrund der späten Informationen seitens der Landesregierung mit mehr Chaos vor den KiTas am Montagmorgen gerechnet hatte: „Uns hätte es die Informationsarbeit erleichtert, wenn der Beschluss schon am Donnerstag gefasst und kommuniziert worden wäre. Freitagnachmittag haben wir viele Eltern schon nicht mehr informieren können.“ Dank des Einsatzes von einigen VKJ-MitarbeiterInnen am Wochenende konnten die Informationen aber letztendlich gut über die Sozialen Medien, Homepage und Co. gestreut werden, so dass es unter den Eltern am Morgen nur wenige offene Fragen gab.

„Eine tolle Leistung aller VKJ-MitarbeiterInnen, dass sie so schnell auf den Erlass reagiert haben“, freut sich auch der VKJ-Vorsitzende Frank Müller, der heute früh zur „Lagebesprechung“ in die Hauptverwaltung kam. „Das sind für uns alle ganz neue Zeiten. So etwas hat noch keiner erlebt. Es macht mich stolz, wie reibungslos hier beim VKJ auf die neuen Umstände reagiert wurde.“

„Unsere Mitarbeitenden mit Home-Office-Arbeitsplätzen haben wir heute gebeten, diese Möglichkeit zu nutzen und alle Termine mit Externen wurden abgesagt“, informiert Luber ganz aktuell. Trotzdem sei die VKJ-Geschäftsstelle wie gewohnt werktags zwischen 7 und 15.30 Uhr besetzt.

Auch die MitarbeiterInnen in den KiTas seien vor Ort, um die Notbetreuungen zu gewährleisten. Auch würde die Zeit genutzt, um Renovierungsarbeiten sowie interne pädagogische Planungen durchzuführen.

Vera Luber, Geschäftsführerin des VKJ (Foto: VKJ)

 

Generationenübergreifende Solidarität – Krefelder Jusos bieten ihre Hilfe an

Krefeld. „Wir jungen Leute möchten solidarisch sein. Wir gehören nicht zur Risikogruppe und möchten den älteren und kranken Menschen dabei helfen, diese Krise zu bewältigen,“ so die Vorsitzende der Krefelder Jusos, Stella Rütten. Die Jungsozialisten bieten Menschen, die besonders von dem Coronavirus gefährdet sind Unterstützung an. Sie gehen beispielsweise Einkaufen, zur Apotheke, zur Post etc., damit das Risiko der Ansteckung minimiert wird.

Melden kann man sich jeder ganz unkompliziert unter jusos.krefeld@web.de oder unter der Telefonnummer +4915730678125.

 

Corona-Epidemie: IHK Mittlerer Niederrhein setzt Weiterbildung aus und sagt Veranstaltungen ab

Zur Eindämmung der Corona-Epidemie hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein beschlossen, ab sofort ihren Seminar- und Lehrgangsbetrieb bis zum 24. April auszusetzen. Damit setzt die IHK einen Erlass der Landesregierung um. Demnach sind ab Dienstag, 17. März, Zusammenkünfte in öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich nicht mehr gestattet. Über alternative Unterrichtsformate und die künftige Organisation der Weiterbildungsangebote wird die IHK die Teilnehmer zeitnah informieren.

Darüber hinaus hat die IHK alle Veranstaltungen bis zum 19. April abgesagt. Auch das Azubi-Speed-Dating am 26. März in Mönchengladbach entfällt. Bereits am Freitag hatte die IHK sämtliche Prüfungen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung nach Berufsbildungsgesetz (BBiG) bis zum 24. April abgesagt. Davon ausgenommen sind sogenannte ADR-Prüfungen für Gefahrgutfahrer. Diese Prüfungen werden noch durchgeführt, da die Gesundheitswirtschaft für den Transport von Chemikalien und pharmazeutischen Produkten auf diese Fahrer angewiesen ist.

 

Allgemeinverfügung der Stadt Kleve zur Eindämmung des Coronavirus

Kleve. Die Stadt Kleve hat mit Datum vom 16.03.2020 eine Allgemeinverfügung zur Eindämmung des SARS-CoV-2 erlassen, die ab sofort zunächst bis einschließlich zum 19.04.2020 gilt. Danach sind alle öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen sowie Versammlungen untersagt, bei denen es zu einer Begegnung von Menschen kommt. Dieses Verbot ergeht unabhängig von der Zahl der Teilnehmenden und gilt sowohl in geschlossenen Gebäuden als auch unter freiem Himmel. Das heißt, auch alle öffentlichen und privaten Veranstaltungen in gewerblichen und konzessionierten Räumlichkeiten auf dem Gebiet der Stadt Kleve (z.B. Jahreshauptversammlungen von Vereinen, Geburtstags- und Hochzeitsfeiern oder sonstige Feierlichkeiten) sind untersagt.

Das Verbot gilt auch für die Veranstaltung von Gottesdiensten sowie sonstige Veranstaltungen von Religionsgemeinschaften und Versammlungen unter freiem Himmel wie Demonstrationen. Hiervon ausgenommen sind Beisetzungen im engsten Familienkreis. Die Teilnehmerzahl an Beisetzungen ist auf 20 Personen zu begrenzen. Ein Mindestabstand der Teilnehmenden von 2 Metern zueinander ist einzuhalten.

Ausgenommen von diesem generellen Veranstaltungsverbot sind nur solche Veranstaltungen, die aus Gründen überwiegend öffentlicher Interessen notwendig sind, insbesondere solche, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfürsorge und -vorsorge zu dienen bestimmt sind. Dazu gehören beispielsweise Wochenmärkte, die der Nahversorgung der Bevölkerung dienen.

In der Allgemeinverfügung werden ebenfalls der Betrieb von Museen, Fitnessstudios, Spielhallen, Wettbüros, Volkshochschulen, Musikschulen, sonstigen öffentlichen und privaten außerschulischen Bildungseinrichtungen sowie Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen untersagt. Beschränkt und mit Auflagen versehen wird der Zugang zu Restaurants, Gaststätten sowie Hotels für die Bewirtung von Übernachtungsgästen.

 

Ruderboote bleiben in der Halle

Kleve. Auch der Deutsche Ruderverband empfiehlt nicht nur die Einstellung des Trainingsbetriebs, sondern darüber hinaus auch die Aussetzung aller Tages- und Wanderfahrten, so wie die Gremienarbeit und jegliche gesellige Unternehmungen.

Daher unterstützt der Clever Ruder Club e.V. (CRC) die von der Landesregierung NRW geforderte Reduzierung der sozialen Kontakte jedes einzelnen, um einer schnellen weiteren Ausbreitung des Virus entgegenzuwirken.

Aus diesem Grund werden ab sofort und auf unbestimmte Zeit alle Vereinsboote in der Halle liegen bleiben und schweren Herzens der komplette Sportbetrieb komplett eingestellt. Ebenso fällt die geplante Jahreshauptversammlung am 22.03.2020 aus.

Sobald der CRC den Ruderbetrieb wieder aufnehmen kann, freuen sie sich neue Interessierte jederzeit zum Schnupper-Training begrüßen zu dürfen. “Bis dahin bleibt gesund und passt auf Eure Mitmenschen auf”, teilen die CRC-Verantwortlichen mit.

 

Aktuelle Maßnahmen im St.-Clemens-Hospital

Geldern. Die zunehmende Anzahl an Personen mit einer Coronainfektion stellt das Gesundheitssystem vor große Herausforderungen. Zum Schutz von Patientinnen, Patienten und Mitarbeitenden hat das St.-Clemens-Hospital deshalb am vergangenen Wochenende in Anlehnung an die Empfehlungen von RKI und Gesundheitsministerium die Besucherregelung verschärft. Es gilt ein Besucherstopp im gesamten Krankenhaus. Mit Einverständnis des behandelnden Arztes sind Ausnahmen möglich. Sie gelten insbesondere für Geburten, Begleitpersonen von Kindern oder stark hilfsbedürftigen Personen sowie für Angehörige von Schwersterkrankten oder Sterbenden.

Um Schwangere und Wöchnerinnen weiterhin gut zu betreuen, bieten die Hebammen vermehrt Hausbesuchen an. Termine können mit der betreuenden Hebamme telefonisch vereinbart werden. Im Rahmen der Hausbesuche sind individuelle Beratungen und die Anleitung zu Übungen möglich, da Kurse wie Geburtsvorbereitung und Rückbildungsgymnastik vorläufig entfallen.

 

Rollendes Corona-Untersuchungszentrum (CUZ) des Kreises startet in Kempen – Bürgerinnen und Bürger können sich nur nach Überweisung und Anmeldung durch den Hausarzt testen lassen

Kreis Viersen. Vom Dienstag, 17. März, an können sich Bürgerinnen und Bürger des Kreises Viersen in einem mobilen Corona-Untersuchungszentrum (CUZ) testen lassen. Die Untersuchungen finden an den fünf Wochentagen täglich zwischen 13 bis 16 Uhr statt. In einem rollierenden System wird das Untersuchungszentrum abwechselnd in Kempen, Viersen und Nettetal aufgebaut. Am Dienstag steht es in Kempen. Für Autofahrer gibt es eine Drive-in-Lösung, sie müssen für den Test ihr Fahrzeug nicht verlassen.

Nur solche Bürgerinnen und Bürger, die zunächst Kontakt mit ihrem Hausarzt aufgenommen haben und von diesem zur Untersuchung beim mobilen Untersuchungszentrum angemeldet wurden, können getestet werden. Um eine Überweisung zu bekommen, müssen die Patienten nicht zwingend eine Arztpraxis aufsuchen, sie kann von den Ärztinnen und Ärzten auch per Mail oder Fax übermittelt werden. Patientinnen und Patienten sind angehalten, ihre Krankenversicherungskarten mitzuführen.

Die Standorte vorbehaltlich möglicher Änderungen im Überblick:

Dienstag, 17. März – Kempen
Mittwoch, 18. März – Viersen
Donnerstag, 19 März – Nettetal
Freitag, 20 März – Kempen
Montag, 23 März – Viersen

und so fort.

 

Die Adressen der Standorte:

Standort CUZ_Ost: Das Corona-Untersuchungszentrum des Kreises Vierses und der niedergelassenen Ärzte wird am morgigen Dienstag, 17. März, nicht wie angekündigt auf dem Parkplatz hinter McDonalds stehen. Aufgrund von Kommunikationsproblemen innerhalb der Stadt Kempen ist eine Standortverlagerung erforderlich. Neuer Standort für das mobile CUZ ist der Parkplatz an der Schorndorfer Straße in 47906 Kempen. Die Tests werden zwischen 13 un 16 Uhr durchgeführt.

Standort CUZ_Viersen: Parkplatz Festhalle Adresse: Hermann-Hülser-Platz 1, 41747 Viersen

Standort CUZ_West: Parkplatz Werner-Jaeger-Sporthalle Adresse: An den Sportplätzen 2, 41334 Nettetal

Für das Untersuchungszentrum kooperiert der Kreis mit den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie den anerkannten Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz und Malteser Hilfsdienst. Außerdem wird es von einem Willicher Unternehmen unterstützt, welches den Container kostenfrei zur Verfügung gestellt hat.

Im Kreis Viersen gibt es aktuell 39 Infizierte (Stand Montag, 16. März, 14 Uhr); eine weitere Frau aus Viersen, die erkrankt war, ist inzwischen genesen. Dem Kreisgesundheitsamt zufolge ist der starke Anstieg von Fällen am Wochenende auf Menschen zurückzuführen, die im Skiurlaub in Österreich waren.

16 Fälle gibt es in Willich, je sechs in Kempen, Grefrath und Tönisvorst, fünf in Viersen und je einen in Niederkrüchten und Schwalmtal.

 

Viersener Kinderschutzbund verschiebt Mitgliederversammlung

Viersen. Nachdem bereits alle laufenden internen und externen Baby- und Kindergruppen bis auf Weiteres abgesagt wurden, hat der Vorstand entschieden auch die für den 02. April geplante Mitgliederversammlung auf diesem Weg auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Der Nachholtermin wird über die Presse, Facebook und die Vereinswebsite bekannt gegeben.

 

Matthias-Neelen-Tierheim ab sofort für Besucher geschlossen

Kreis Viersen. Das Matthias-Neelen-Tierheim in Nettetal-Lobberich, Flothend 34, ist ab sofort für Besucher geschlossen. Der Geschäftsführer des Tierheimes, Norbert Jansen, ist mit der Bitte an den Kreis Viersen herangetreten, diese Information an die Medien weiterzuleiten.

Aufgrund der aktuellen Situation und zum Schutz des Personals hat sich Jansen zur dieser Maßnahme entschieden: “Uns liegen unsere Tiere sehr am Herzen und wir möchten die Versorgung und Betreuung sicherstellen. Das geht aber nur mit gesunden Tierpflegerinnen und Tierpflegern.”

Die Mitarbeiter sind derzeit telefonisch dienstags bis freitags von 16 bis 18 Uhr und samstags von 14 bis 16 Uhr erreichbar. Fundtiere können dienstags bis samstag von 8 bis 16 Uhr abgegeben werden.

 

Kreis Viersen stellt Hinweise zu Corona in zehn Sprachen bereit – Merkblätter sind über Download verfügbar

Kreis Viersen. Der Kreis Viersen und das Kommunale Integrationszentrum des Kreises stellen Informationen zum Corona-Virus auf seiner Homepage nun auch in anderen Sprachen bereit. Die Merkblätter sind in den Sprachen Albanisch, Arabisch, Englisch, Französisch, Persisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch und Türkisch verfügbar. Beantwortet werden die wichtigsten Fragen, etwa: Wie gefährlich ist das Virus, wie wird das Virus übertragen und wie kann die Übertragung vermieden werden.

Download

 

B / B / X  – Fraktion beantragt Ratssitzung zu verlegen

Xanten. Die B / B / X – Fraktion begründet ihren Antrag, die für den 19. März vorgesehene Ratssitzung zu verlegen mit der sich täglich verschärfenden Corona-Krise.

„Öffentliche Veranstaltungen werden abgesagt. Schutzmaßnahmen greifen tief in das gesellschaftliche Leben der Menschen ein. Als Bürgermeister hat dieser eine Vorbildfunktion und kann nicht einerseits die Stadtverwaltung schließen, jedoch den Ratsmitgliedern*Innen, Mitarbeiter*Innen der Stadtverwaltung, Pressevertretern*Innen und anwesenden Bürgern*Innen zumuten an dieser Ratssitzung teilzunehmen“, erklären die Fraktionsvorsitzenden Werner Paessens und Matthias C. Voll angesichts von 50 – 70 Teilnehmern einer Ratssitzung.

 

Änderung Telefonnummer Hotline „Coronavirus“ der Stadt Xanten

Xanten. Aufgrund einer technischen Störung ändert sich die Telefonnummer der seitens der Stadt Xanten geschalteten Hotline zum Thema „Coronavirus“ und lautet ab sofort wir folgt: 02801-772-1500. Diese Rufnummer steht den Bürgern ab sofort Montags – Freitags von 08:00 bis 18:00 Uhr zur Verfügung.

 

Fahrbetrieb des Bürgerbus Rheinberg vorübergehend eingestellt

Rheinberg. Anders als in den Bussen der NIAG können beim Bürgerbus aktuell keine räumlichen Schutzmaßnahmen für Fahrgäste und Fahrer gegen das Corona Virus im Bus eingerichtet werden. Daher wird der Fahrbetrieb des Bürgerbusses Rheinberg ab Dienstag, 17.03.2020 vorübergehend eingestellt.

 

Ausschüsse, Jagdgenossenschaftsversammlung und Bürgerinfo fallen aus

Moers. Alle Sitzungen der Ausschüsse des Rates der Stadt Moers fallen aufgrund der Risikolage im Hinblick auf das Corona-Virus zunächst bis zum 19. April aus. Lediglich die Ratssitzung am Mittwoch, 1. April, wird aufgrund unaufschiebbarer Entscheidungen durchgeführt. Für Besucherinnen und Besucher gelten dann besondere Hygienemaßnahmen. Auch die für Donnerstag (19. März) vorgesehene Jagdgenossenschaftsversammlung findet nicht statt. Die geplante Informationsveranstaltung zur Großbaustelle auf der Düsseldorfer Straße in Schwafheim wurde ebenso abgesagt. Alle wichtigen Informationen stellt die Stadt Moers rechtzeitig vor Beginn des zweiten Bauabschnittes (Ende März/Anfang April) auf ihrer Homepage www.moers.de zusammen.

 

Abgesagt: Dorfaktionstag

Sonsbeck. Der für Samstag, 28.03.2020 angesetzte Dorfaktionstag in Sonsbeck, Labbeck und Hamb wird aus Sicherheitsgründen abgesagt. Dem Ortsausschuss Sonsbeck, dem Heimat- und Verkehrsverein und den Ortsvorsteher/in Hildegard Pieper aus Labbeck und Hubert Klein-Hitpaß aus Hamb ist die Entscheidung nicht leichtgefallen, aber anhand der aktuellen Lage unvermeidbar. Trotzdem wäre es schön, wenn Bürgerinnen und Bürger an diesem Tag vor Ihrer Haustüre oder im näheren Umfeld zur Verbesserung des Ortsbildes beitragen würden und die Anlagen säubern. Jeder kann – natürlich unter Einhaltung der Hygienevorschriften – dazu beitragen, dass es vor seiner eigenen Haustür sauber und ordentlich ist. Vielen Dank für Ihr Engagement und Ihr Verständnis.

 

Corona: Hinweise der Polizei im Kreis Wesel

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

auf Ihre Polizei ist Verlass! Die Pandemie wird allerdings auch uns vor große Herausforderungen stellen. Wir versichern Ihnen: Wir sorgen weiterhin für Sicherheit und Ordnung und sind Ihr Ansprechpartner für Ihre Sorgen und Nöte.

Gerade in diesen schwierigen Zeiten ist Verlässlichkeit ein sehr wichtiger Punkt. Allein das Wissen, ich kann die Polizei um Hilfe rufen, wenn ich in Not bin, ist beruhigend. Und für Sie da zu sein, ist auch in Zeiten von Corona unser Verständnis und unsere Aufgabe.

Doch hier ein paar Hinweise in eigener Sache:

Anzeigen können Sie auch online von zu Hause erstatten! Damit ersparen Sie sich und uns den persönlichen Kontakt, der zur Eindämmung des Corona-Virus unerlässlich ist.

Sollten Sie Zweifel haben, ob ein persönlicher Austausch wichtig ist oder nicht, so rufen Sie uns an.

Die Kolleginnen und Kollegen in unseren zehn Polizeidienststellen werden Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen, Ihre Fragen beantworten und so Unsicherheiten ausräumen können.

Im Anhang finden Sie alle Telefonnummern der einzelnen Wachen.

Darüber hinaus gilt natürlich weiterhin: Sind Sie in Not, haben Sie verdächtige Beobachtungen gemacht oder benötigen Sie Hilfe, wählen Sie die 110!

Kommen Sie gut und vor allen Dingen gesund durch diese Zeit! Ihre Polizei im Kreis Wesel.

Polizei Moers, Tel.: 02841 / 171-0
Polizei Neukirchen-Vluyn, Tel.: 02845 / 3092-0
Polizei Kamp-Lintfort, Tel.: 02842 / 934-0
Polizei Xanten, Tel.: 02801 / 71420
Polizei Rheinberg, Tel.: 02843 / 9276-0
Polizei Wesel, Tel.: 0281 / 107-0
Polizei in Dinslaken, Tel.: 02064 / 622-0
Polizei Hamminkeln, Tel.: 02852 / 966100
Polizei Hünxe, Tel.: 02858 / 91810-0
Polizei Voerde, Tel.: 02855 / 9638-0.   (ots)

 

NIAG: Ab Mittwoch gilt der Ferienfahrplan

Ab Mittwoch, 18. März, gilt im gesamten NIAG-Verkehrsgebiet der Ferienfahrplan. Die Maßnahme erfolgt in enger Abstimmung mit den Aufgabenträgern für den Öffentlichen Personennahverkehr in der Region. Einer der Hintergründe ist die Entscheidung der Landesregierung, den Unterrichtsbetrieb wegen des Corona-Virus einzustellen. Mindestens bis zum Ende der Osterferien am 19. April fahren die meisten Busse deshalb nun weniger häufig. Der neue Fahrplan ist kurzfristig in der elektronischen Fahrplanauskunft unter www.niag-online.de sowie in der NIAG-App (iOS und Android) verfügbar.

Das gesamtes Ticketsortiment ist derzeit erhältlich über die Handyticket-Deutschland-App (https://handyticket.de/portals/web/x/niag/login.html). Die Anleitung zum Erwerb eines Handytickets ist auf der NIAG-Homepage zu finden: https://www.niag-online.de/die-niag/nachrichten/ticket-per-app-so-geht-es/?goback=843 Für den Ticketerwerb stehen zudem einzelne NIAG-Kundencenter, Verkaufsstellen wie Kioske oder die VRR-Fahrkartenautomaten an Bahnhöfen zur Verfügung. Mehr Informationen hierzu finden Fahrgäste auf der NIAG-Homepage unter https://www.niag-online.de/bus-bahn/.

 

Notfall-Lieferservice für Lebensmittel und Hygieneartikel

Kamp-Lintfort. Der Seniorenrat Kamp-Lintfort bietet gemeinsam mit den Maltesern Moers-Xanten und der Firma Edeka Wendorf einen Notfall-Lieferservice für Lebensmittel und Hygieneartikel an. Dieser Dienst richtet sich an wirkliche Notfälle, beispielsweise besonders gefährdete ältere Menschen mit chronischen Erkrankungen. Die Bestellannahme ist täglich von 14-16 Uhr unter der Rufnummer 0152/53818462 zu erreichen. Die Lieferung erfolgt am gleichen oder darauffolgenden Tag. Bezahlt wird beim Fahrer der Malteser. Es entstehen keine weiteren Kosten.

 

Infektionsfälle im Kreis Wesel

 

Wir wollen helfen! #flattenthecurve

Liebe Mönchengladbacherinnen, liebe Mönchengladbacher,

in den letzten Tagen hat sich die Lage hinsichtlich der Ausbreitung des Corona-Virus in unserer Region verschärft. Besonders ältere Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen sind von diesem Virus gefährdet.

Wir gehören nicht zu einer der Risikogruppen und möchten helfen:

  • Einkäufe erledigen (sie müssen lediglich den Einkauf bezahlen, unsere Hilfe bieten wir kostenlos)
  • Notwendige Botengänge beispielsweise zur Post oder ähnlichem erledigen
  • Ihre Haustiere ausführen

Melden Sie sich gerne unter junge.liberale.mg@gmail.com oder bei Facebook an „Junge Liberale Mönchengladbach“ und zögern Sie nicht, uns Ihr Anliegen zuzusenden. Wir übernehmen Ihre Besorgungen.

Mit freundlichen Grüßen und bleiben Sie gesund

Ihre Jungen Liberalen Mönchengladbach

 

Superintendent empfiehlt: Auf Gottesdienste vorerst verzichten

Mülheim. Mit Blick auf das neue Maßnahmenpaket der Landesregierung vom Sonntag und die bereits gefallene Entscheidung im Bistum Essen empfiehlt auch Superintendent Gerald Hillebrand den Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis An der Ruhr, bis zum 19. April auf Gottesdienste zu verzichten. Wer eine Taufe oder Trauung für die Zeit bis zum 19. April geplant hat, ist gebeten, direkt Kontakt mit seinem/seiner Pfarrer/in aufzunehmen.

„Die Corona-Krise stellt uns alle vor bis dahin nie gekannte Herausforderungen und erfordert Maßnahmen, deren Durchführung uns oft schwerfällt. Dennoch sind wir als Kirche Teil dieser Gesellschaft und sollten die erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie unterstützen“, erklärt Superintendent Gerald Hillebrand in einem Schreiben an die Kirchengemeinden vom heutigen Montag. Auch die zumeist Ende April anstehenden Konfirmationen sollen möglichst auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr verschoben werden, empfiehlt der Superintendent. Von der empfohlenen Aussetzung der Gottesdienste sind auch die zu Gründonnerstag, Karfreitag und an den Osterfeiertagen betroffen.

Ihre Angebote vorrübergehend eingestellt haben ebenfalls die Evangelische Familienbildungsstätte und die Evangelische Ladenkirche.

„Wenn auch einige unserer Häuser nun zeitweise geschlossen sind, so bleiben wir für die Menschen in Mülheim erreichbar. Bitte zögern Sie nicht, Ihre Pfarrerin / Ihren Pfarrer bzw. die Mitarbeitenden unserer Gemeinden und Einrichtungen anzurufen oder per E-Mail zu kontaktieren“, so Superintendent Gerald Hillebrand.

Die Kontaktdaten zu allen Gemeinden, Einrichtungen und Werken des Kirchenkreises findet man auf www.kirche-muelheim.de.

 

Feste Terminvergabe für den Drive-In-Test

Oberhausen. Aufgrund langer Wartezeiten an der Mobilen Teststation am RWO-Stadion gibt es hier Informationen zum Prozedere bei vorzunehmenden Abstrichen.

  1. Der Patient kontaktiert seinen Hausarzt.
  2. Der Hausarzt schickt die beiden Überweisungen an das DRK und an das EKO mit der Telefonnummer des Patienten.
  3. Der Patient wird dann zurückgerufen und ihm wird mitgeteilt, ob das Test-Team zu ihm kommt bzw. wann er beim Drive-in-Test zum Abstrich erscheinen soll.

 

Aktuell 44 Infektionen mit dem Coronavirus im Rhein-Kreis Neuss

Rhein-Kreis Neuss. Im Rhein-Kreis Neuss ist aktuell bei 44 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Hiervon wohnen 15 in Meerbusch, 9 in Grevenbroich, 8 in Kaarst, 5 in Neuss, je 3 in Korschenbroich und Jüchen sowie eine in Dormagen. Zudem wurden kreisweit 428 Personen als begründete Verdachtsfälle ebenfalls in Quarantäne gesetzt. Alle wurden auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

102 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten.

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags – freitags von 8 – 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 – 18 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

 

Stadtbibliothek: Ausgeliehene Medien werden kostenlos bis zum 20. April verlängert

Dormagen. Die Stadtbibliothek Dormagen bleibt aufgrund des Coronavirus bis voraussichtlich Sonntag, 19. April, geschlossen. Deshalb werden die Fristen aller ausgeliehenen Medien kostenlos bis zum 20. April verlängert. Die Außenrückgabe bleibt ebenfalls aus hygienischen Gründen bis auf weiteres geschlossen.

Allen Nutzern stehen jedoch zahlreiche elektronische Medien in der Onleihe sowie über den PressReader zur Verfügung.

Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 02133 257 212, per E-Mail an bib@stadt-dormagen.de oder im Internet unter www.stadtbibliothek-dormagen.de.

 

Jetzt auch Friedhofskapellen und Trauerhallen geschlossen

Meerbusch. Im Rahmen der Abwehrmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie sind ab sofort auch die Friedhofskapellen und Trauerhallen auf den fünf Meerbuscher Friedhöfen geschlossen. Trauerfeiern finden dort nicht mehr statt, um größere Menschenansammlungen auf engem Raum zu unterbinden. Sarg- und Urnenbeisetzungen werden weiter durchgeführt, Trauergesellschaften können im gewohnten Rahmen am Grab Abschied nehmen. Die Angehörigen und Freunde sollten aber nur im kleinen Kreis eine Beerdigung besuchen, weil während Beisetzungen oft die körperliche Nähe gesucht wird und zudem meist ältere Personen teilnehmen.

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