WFG Kreis Kleve, Geschäftsführer Hans-Josef Kuypers (Foto: Klaus-Dieter Stade (kds) )
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Kreis Kleve. Die tägliche Erreichbarkeit sei nach wie vor gegeben, die Unternehmer-Frühstücke und -Abende seien bereits in der letzten Woche für dieses Jahr ausnahmslos abgesagt, Gesprächspartnern werde eine fernmündliche Beratung anempfohlen. So schildert die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve zur Stunde das Tagesgeschäft, das von Hunderten von Rat bietenden Mails geprägt sei und mehr und mehr deutlich mache: Die Furcht vor nachhaltig wirkenden, Corona bedingten  wirtschaftlichen Schwierigkeiten wächst Tag für Tag.

„Vom freiberuflichen Einzelkämpfer über den gut sortierten Einzelhändler bis hin zum gestandenen Handwerksbetrieb nimmt die Sorge vor Umsatz- und Gewinneinbrüchen drastisch zu“, so Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers. Es sei unübersehbar, dass man vor Ort auf die von der Politik in Aussicht gestellten Finanzspritzen warte. Aber auch Respekt und Furcht vor den Auswirkungen der Krankheit selbst beschäftige die Menschen vor Ort. So habe ein erster Hotelier das Angebot geliefert, sein eigenes Bettenangebot der Notfall-Versorgung zur Verfügung zu stellen. Auch wenn man bereits heute erkennen könne, dass Corona der Region auch wirtschaftlichen Schaden zufüge, so hoffe man doch an den einen oder anderen baldigen Rettungsring, der aus Berlin oder Düsseldorf versprochen sei, so die Kreis-WfG.

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