(Foto: © Martin Flasbarth)

Duisburg. Die CDU in Rheinhausen/Rumeln-Kaldenhausen will, dass alle Parkflächen des Freizeitparks Toeppersee wieder ausschließlich von Besuchern genutzt werden können. Wie die Tageszeitungen in dieser Woche schrieben, wurde der hintere Bereich des Parkplatzes vor Schroeder’s Tafelfreuden und dem Clubheim WRK mit bis zu zehn Zugmaschinen beparkt. Diese gehören, wenn die Eigenwerbung auf den Fahrzeugen nicht trügt, einer Firma aus Viersen, die Transport- und Logistikdienstleistungen vermittelt. Gleichwohl sind die Lkw in Rumänien zugelassen. Augenscheinlich diente die Stellfläche am Borgschenweg als Wartestand für Trucker. Zu recht stemmte sich unter anderem die dort ansässige DLRG gegen einen solche „illegale Landnahme“.

Nach der WAZ/NRZ-Reportage löste sich die Ansammlung vollständig auf, der Platz wird wieder von Toeppersee-Besuchern genutzt. Die Frage ist nur, wann das Areal erneut zweckentfremdet wird.

Deswegen fragt die CDU die Verwaltung: Wie bekommen wir es hin, dass die Stadt den Parkplatz für Lkw verbietet (Schilder, Kontrollen), kann möglicherweise die Zuwegung durch eine sinnvolle Höhenbegrenzungssperre gesichert werden?

Doch auch an anderen Stellen gibt es (noch) Ärger: Vereinzelt finden sich Trucker auf größeren Parkflächen im Bezirk ein, um dort zu nächtigen (unter anderem RTV-Parkplatz Bonertstraße, AEG-Stellfläche Schulallee, Aldi-Areal Lindenallee). Die CDU fragt: Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, um auch hier – wie jetzt erfolgreich am Borgschenweg und an der Neuen Krefelder Straße praktiziert – das nicht gewünschte Lkw-Abstellen zu reglementieren?

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