(Foto: STADT WILLICH)
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Willich. Städtische Tageseinrichtung Kantstraße: An- und Umbau läuft

Schon schwer schade, dass derzeit wegen der Corona-Einschränkungen nur wenige kleine selbsternannte „Bauleiter“ die Arbeiten am Kindergarten an der Kantstraße in Willich aus nächster Nähe mitbekommen können: Für die kleinen Besucher der städtischen Einrichtung wären Bagger und Co. sicher hochspannend zu beobachten gewesen. Die städtische Tageseinrichtung Kantstraße wird als sechsgruppige Einrichtung geführt, und da eine bisher realisierte Dependance-Lösung perspektivisch wegfällt, wird nun ein entsprechender Anbau für die sechste Gruppe realisiert.

Der Jugendhilfeausschuss hatte für die entsprechenden Pläne Anfang letzten Jahres grünes Licht gegeben, und jetzt wird umgesetzt: neben dem Anbau selbst sind innerhalb der bereits bestehenden Einrichtung Umbaumaßnahmen nötig, um die Gegebenheiten der pädagogischen Arbeit mit sechs Gruppen optimieren zu können.

Der Anbau sieht Räumlichkeiten in Form von einer neuen Garderobe, eines Kindercafés, einen Nebenraum, Gruppenraum, Sanitärraum, mehrere Abstellräume und einen neuen Putzmittelraum vor. ln der Einrichtung selbst werden unter anderem ein weiterer Abstellraum sowie ein Vorrats- und ein neuer Hauswirtschaftsraum geschaffen; das Personal bekommt einen zusätzlichen Personalraum für Rückzugsmöglichkeiten, schließlich wird die vorhandene Bibliothek in einen Besprechungsraum für Elterngespräche und Angebote des Familienzentrums umgewandelt. Dazu wird ein Fensterdurchbruch notwendig, und aufgrund des Anbaus wird die bestehende Überdachung im Außenbereich auf der anderen Seite des Gebäudes neu errichtet; die neue Überdachung ist nach Süden ausgerichtet und schützt künftig die U2- und U3-Gruppenräume vor zu starker, direkter Sonneneinstrahlung.

Also ist aktuell (gerade wird unter anderem eine stillgelegte Gasleitung zurückgebaut) jede Menge los am Kindergarten Kantstraße. Und viele „Bob, der Baumeister“-geprägte Stöpsel hätte jede Menge zu gucken und zu staunen – aber den Arbeiten (die Bauleitung liegt übrigens bei Nilay Behr vom Geschäftsbereich Objekt- und Wohnungsbau) kommt es sicher entgegen, dass der „normale“ Betrieb reduziert ist und es also nicht ganz so wuselig zwischen Baggern und Baufortschritt zugeht…

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