Das St. Bernhard-Hospital erlebt eine Welle der Solidarität: hier überreichen Vertreter der Kamp-Lintforter DITIB Gemeinde eine Schokoladenspende für alle MitarbeiterInnen des Krankenhauses (Foto: SBK/privat)
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Kamp-Lintfort. Von Schutzkleidung über Schokolade bis Pizza

Das Coronavirus hat Deutschland und den Rest der Welt fest im Griff. Besonders in den medizinischen Berufen und Krankenhäusern läuft alles auf Hochtouren, um der Bedrohung entgegenzutreten und die Versorgung der Kranken sicherzustellen. Derzeit werden im Kamp-Lintforter St. Bernhard-Hospital drei Patienten mit COVID-19 auf der Intensivstation, weitere auf der Isolierstation sowie mehrere Verdachtsfälle isoliert behandelt. Dies fordert von Mitarbeitern in allen Bereichen permanent Höchstleistungen und großes Engagement.

„Wir geben alles für unsere Patienten – und bekommen gerade im Moment so viel zurück. Sowohl von den Patienten selbst, als auch von Menschen, die einfach nur helfen und uns für unseren Einsatz danken wollen “, ist Josef Lübbers, Geschäftsführer des Kamp-Lintforter St. Bernhard-Hospitals, gerührt.

 

Nachschub beim Schutzmaterial ist schleppend

„Auch wenn wir derzeit noch versorgt sind, hakelt es beim Nachschub des Schutzmaterials“, berichtet Pressesprecher Jörg Verfürth. Der allgemeine große Wunsch nach Sicherheit führt dazu, dass Schutzkleidung nur schwer zu erhalten ist, besonders spezielle FFP2 Masken oder Schutzkittel, die dringend für das medizinische Personal benötigt werden.

„Darum waren die Spenden von verschiedenen Firmen, wie dem real-Markt, INOVYN, Vossloh und Schwabe, Gerüstbau Grund, Partner Gerüstbau Lackiererei Muminovic oder Metallbau Kowallik und Rohrbach, wirklich sehr hilfreich. Das ist mehr als eine Geste, das ist direkte Unterstützung“, freut er sich.

 

Hilfsbereitschaft tut gut

Auch für die Stärkung der vielen Mitarbeiter, die täglich unter den besonderen Bedingungen ihren Dienst versehen, sorgen Spenden aus dem Umkreis: eine große Lieferung frisch gebackener Pizzen von Mammas Simple Food aus dem Ort hält sie nicht nur bei Kräften, sondern motiviert zusätzlich. Genauso freuen sich die Mitarbeiter, von Spendern wie der islamisch-türkischen Gemeinde DITIB in Kamp-Lintfort, Trinkgut Reßing oder der Firma Reber sowie einigen Einzelpersonen mit Schokolade und anderen Süßigkeiten verwöhnt zu werden. „Diese Hilfsbereitschaft, Anerkennung und Unterstützung tun uns einfach gut“, so die Stimmen aus dem eingerichteten Krisenstab.

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