Bewässerungssäcke zur Wässerung von Jungbäumen. Damit wird das Überleben von jungen Bäumen ab dem 4. Standjahr bei lang anhaltender Trockenheit unterstützt. Spielplatz Markscheider Hof (Foto: Walter Schernstein)
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Mülheim. Die Bezirksvertretungen 1 und  3 haben in ihrer Sitzung im November 2019 Verfügungsmittel für ein Pilotprojekt „Einsatz von Bewässerungssäcken zur Bewässerung von Jungbäumen ab 4. Standjahr“ zur Verfügung gestellt, um das Überleben von jungen Bäumen infolge lang anhaltender Trockenheit zu unterstützen. Dies ist der erste Einsatz solcher Art in Mülheim an der Ruhr durch die Stadtverwaltung.

Die Bewässerungssäcke werden beim 1. Wässerungsgang an 80 Bäumen in der Bezirksvertretung 1, z. B. auf dem Gelände der Kindertagesstätte Werdener Weg, Stiftstraße und Hingberg und an 19 Zierkirschen am Spielplatz Markscheider Hof in der Bezirksvertretung 3 angebracht und befüllt. Eine Befüllung der Bewässerungssäcke erfolgt in den anschließenden Wässerungsgängen.

Je Baum werden 2 Wässerungssäcke mit je 60 l Inhalt angebracht. D. h. 120 l Wasser werden in 5 bis 8 Stunden gleichmäßig am Baum abgegeben und können langsam im Boden versickern. Damit ist gewährleistet, dass das Wasser auch die Wurzeln des Baumes erreichen kann und das oberflächige Abfließen des Wassers verhindert wird, da an diesen Bäumen keine Gießränder oder Gießringe mehr vorhanden sind.

Das Amt 67 freut sich über die Unterstützung der Bezirksvertretungen, um Erfahrungen mit der Verwendung von Wassersäcken sammeln zu können, denn für die Bewässerung älterer Jungbäume stehen aufgrund der Haushaltslage der Stadt Mülheim an der Ruhr keine finanziellen Mittel zur Verfügung.

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