Suche einer Katze in einer Papierpresse (Foto: Feuerwehr Kleve)
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Kleve. Es kommt nicht häufig vor, dass die Feuerwehr Kleve drei Einsatzstellen gleichzeitig bearbeiten muss: Während man gestern Abend (21. April 2020) in der Oberstadt eine Katze in einer Papierpresse suchte und eine Ölspur abgestreute, wurde in Rindern eine brennende Baustellentoilette gelöscht.

Mitarbeiter eines Drogeriemarktes an der Sackstraße hatten gegen 21:40 Uhr aus einer Presse für Kartonagen Geräusche gehört, die auf eine Katze schließen ließen. Sie schalteten die Presse ab und alarmierten die Feuerwehr. Da der angeschlossene Container nahezu voll mit komprimierten Kartonagen war, war es schwierig, das Tier zu lokalisieren. Der Löschzug Kleve arbeitete sich langsam vor, um verschiedene Hohlräume zu kontrollieren, in denen es vermutet wurde. Dabei wurde ein erheblicher Teil des Containerinhaltes auf dem Hof zwischengelagert. Die Katze konnte letztendlich aber nicht gefunden werden. Der Berg von Kartonagen wurde, auch mit tatkräftiger Unterstützung der Mitarbeiterinnen des Drogeriemarktes, wieder in den Container geräumt. Dieser Einsatz dauerte bis ca. 0:10 Uhr.

Parallel lief dann gegen halb elf die nächste Alarmierung auf. Mehrere Dieselspuren ab dem Bereich “Weißes Tor” zogen sich bis über den Klever Ring. Hier wurde der Löschzug Materborn zur Hilfe gerufen. Die Kameraden aus Materborn halfen später auch noch bei den Aufräumarbeiten an der Sackstraße.

Gegen zwanzig vor zwölf kam dann der dritte Einsatz hinzu: In Rindern wurde eine brennende Baustellentoilette an der Hohen Straße gemeldet. Beim Eintreffen des Löschzugs Rindern stand diese in Vollbrand. Ein Trupp unter Atemschutz konnte das Feuer zügig mit der Schnellangriffsleitung löschen und das Übergreifen auf den nahegelegenen Bauwagen verhindern. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung. (ots)

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