(Foto: privat)
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Wesel. Ein echter Hingucker: In der Klinik für Senologie (Brustheilkunde) am Marien-Hospital gibt es jetzt ein „Team Pink“. Die Mitarbeiterinnen tragen einen pinkfarbenen Mund-Nasen-Schutz, um die Weiterverbreitung des Coronavirus einzudämmen. Das ist gerade dort, wo krebskranke Frauen behandelt werden, ein zentrales Anliegen. Die auffällige Farbe ist das „Markenzeichen“ der Abteilung. Schon vor vielen Jahren wurden auf Anregung einer Brustkrebspatientin entsprechende T-Shirts angeschafft.

Diesmal ging die Initiative von Nicole Kley-Steverding aus. Sie arbeitet seit ca. einem Jahr im Brustzentrum des Marien-Hospitals in der Ambulanz des Brustzentrums/Brustkrebszentrums. Ihre Freundin nähte für sie und alle Kolleginnen des Teams pinkfarbene Mund-Nasen-Masken. Das kommt bei den Patientinnen ausgesprochen gut an! „Sie sind voll des Lobes und begeistert, wie freundlich wir aussehen“, berichtet Sekretärin Ingrid Markmann.

„Mit Sorgfalt und Empathie folgen wir dem Aufruf der Deutschen Krebsgesellschaft, Krebspatienten in den Zeiten von Corona weiterhin zu versorgen. Dafür müssen wir sie bestmöglich schützen und tragen deshalb die wunderschönen pinken Masken“, betont Chefärztin Dr. Daniela Rezek. „Wir tun das mit großer Freude, weil wir in der Klinik für Senologie und ästhetische Chirurgie auch viel Wert auf die Gesundheit und Schönheit legen.“

Und die schöne Geschichte vom „Team Pink“ geht noch weiter: Inzwischen hat sich auch die Oma von Assistenzärztin Dr. Wiebke Schmuck bereit erklärt, 100 pinke Gesichtsmasken zu nähen. Diese werden dann in Wesel für fünf Euro pro Stück verkauft. Der Erlös kommt dem Hilfsfonds des Vereins „Aktion B – Brustgesundheit am Niederrhein“ zugute. Mit dem Fonds unterstützt der Verein hilfebedürftige Frauen mit Brustkrebs.

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