(Foto: privat)
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Dinslaken. Gemeinsam aus der Corona-Krise: 20.000 Einmalmasken der Firma RHIEM Packaging & Print GmbH aus Voerde hat die Unabhängige Bürgervertretung Dinslaken (UBV) in den vergangenen sieben Tagen ausgegeben. Sie gingen an Dinslakener Bürgerinnen und Bürger sowie Institutionen im Stadtgebiet. Damit sind zunächst ausreichend Schutzmasken für die kommende Zeit vorrätig.

„Eine tolle Aktion ist beendet! Ich möchte mich bei allen bedanken, die für die schnelle und unkomplizierte Bereitstellung gesorgt haben“, freut sich Thomas Giezek, Bürgermeisterkandidat 2020 der UBV. Verteilt wurden die Masken an Bürgerinnen und Bürger sowie an Einrichtungen wie Schulen, Wohlfahrtsverbände, AWO, Caritas, DRK oder die Diakonie. Die letzten Exemplare erhielt am Freitag die Dinslakener Tafel. Mit der vorhandenen Anzahl kann der Bedarf für die nächsten Wochen jetzt erst einmal gut gedeckt werden. Das ist nicht zuletzt mit Blick auf die aktuellen Lockerungen von Bund und Ländern von entscheidender Bedeutung.

 

Günstig, schnell und lokal

Giezek hatte die Initiative innerhalb der UBV angeregt, da seiner Beobachtung nach viele Bürgerinnen und Bürgern keine Maske bekommen hätten – unter anderem aufgrund völlig überzogener Preise. So bot RHIEM-Druck die ideale Lösung an: günstig, schnell und vor allem lokal. In die recycelbaren Schutzmasken aus Kartonage können gewöhnliche Papiertaschentücher eingesetzt werden, die sich nach Gebrauch ganz einfach austauschen lassen. So eignen sie sich für den mehrfachen Gebrauch und entsprechen dabei den Hygieneanforderungen. „Die Freude in der Bevölkerung war sehr groß und hat uns gezeigt, dass wir mit unserer Aktion die richtige Entscheidung getroffen haben“, so der Bürgermeisterkandidat.

 

Gemeinsam zurück in die Normalität

Er geht davon aus, dass auch die Verwaltung weiterhin für eine ausreichende Anzahl an Schutzmasken sorgen wird – vor allem in den Schulen, in denen der Bedarf mit fortschreitender Wiederöffnung groß ist. „Der verantwortungsvolle Einsatz der Masken ist sicherlich ein richtiger Schritt, um die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Wenn wir alle gemeinsam dafür Sorge tragen, können wir vielleicht bald wieder in die Normalität zurückfinden“, sagt Giezek optimistisch.

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