Joachim C. Heitmann (Foto: privat)

Krefeld. Der Kreis- und Fraktionsvorsitzende der Krefelder FDP, Joachim C. Heitmann, führt die Liberalen auch im September 2020 wieder als Spitzenkandidat in den Kommunalwahlkampf. Das entschieden die Freien Demokraten am Samstag auf ihrer Kreiswahlversammlung zur Kommunalwahl, die unter Einhaltung strenger Abstands- und Hygieneregeln in der Gesamtschule Kaiserplatz stattfand. Heitmann wurde mit 92 Prozent der abgegebenen Stimmen auf Platz 1 der Ratsreserveliste gewählt.

In seiner Bewerbungsrede betonte Heitmann die Bedeutung der Wirtschaftsförderung für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Krefeld. Er sagte: „Als FDP befürworten wir, dass der Oberbürgermeister zukünftig selber als Wirtschaftsdezernent für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt zuständig ist. Damit ist es jedoch nicht getan, nun muss er sich auch um die daraus resultierenden Aufgabenstellungen kümmern. Das kommunale Schul- und Bildungsangebot muss den Fachkräftemangel in den Fokus nehmen, der Hafen muss über eine Nordanbindung besser erschlossen werden, die Sicherung und Fortentwicklung des Chemiestandortes Uerdingen müssen Priorität haben, die Stadt muss brach liegende Flächen wieder nutzbar machen und in der neuen Wahlperiode sollte endlich ein Ratsausschuss für Finanzen, Wirtschaft und städtische Beteiligungen gebildet werden.“

Auf den Plätze zwei bis zehn der Ratsreserveliste folgen: Paul Hoffmann aus Ost auf Platz zwei mit 81 Prozent (Ersatzkandidat: Alexander Schmitz aus Ost mit 81 Prozent), Dr. Günther Porst aus West auf Platz drei mit 83 Prozent (Ersatzkandidat: Robert Suhrke aus West mit 79 Prozent), Anke Te Neues aus Ost auf Platz vier mit 81 Prozent, Alexander Schmitz aus Ost auf Platz fünf mit 88 Prozent, Linda Weßler aus West auf Platz sechs mit 85 Prozent, Dr. Wolfram Rother aus Mitte auf Platz sieben mit 85 Prozent, Erna Flesch aus Hüls auf Platz acht mit 86 Prozent, Laura Stelzhammer als Spitzenkandidatin der Jungen Liberalen auf Platz neun mit 93 Prozent und Dr. Dorothee Pietzko aus Fischeln auf Platz zehn mit 91 Prozent.

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