Wasserschaden (Foto: privat)

Hünxe. Ernst Daubenspeck, CDU-Ratsmitglied, ist empört, wie die Anwohner und Betroffenen, die an der Zeelinktrasse wohnen, schon seit über einem halben Jahr in Mitleidenschaft gezogen werden.

Seit September 2019 ist die große Baustelle für die Unterdükerung des Kanals und der Lippe im Gange. Teilweise werden 24 Stunden ununterbrochen durch gearbeitet mit viel Lärm und hellen Strahlern. Der Schwerlastverkehr kommt oben drauf. Dies alles ist eine beträchtliche Störung nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere.

Der Stein des Anstoßes, was nun das Fass zum Überlaufen brachte, war am Montag, den 11. Mai 2020. Bei Baggerarbeiten für die Zeelink entstand ein Wasserrohrbruch an der Weseler Str. in Höhe der Einfahrt zum Gewerbegebiet Beckuhl, weil ein Hauptrohr beschädigt wurde. Die ganzen Anwohner hatten kein Wasser mehr, und das wertvolle Trinkwasser füllte schnell die Baugrube aus.

Ernst Daubenspeck fragt sich. „Warum wird die Zeelinktrasse so nah an die Wohnbebauung gelegt, wo doch auch die gesamte Infrastruktur der Versorgungsleitungen wie Telefonkabel, Gas-, Wasser- und Abwasserleitung liegt?“ Die Priorität der Trassenfindung war weg von der freien Landschaft zum Erhalt des Waldes, hin zur Wohnbebauung. „Nun sieht man die Folgen, dass bei jeder Straßenquerung Hauptleitungen der Versorgungsinfrastruktur im Weg sind.“

Zellink sagt immer, dass ihr größter Feind Baumaßnahmen sind. Wo ist die Gefahr größer als am Bebauungsgebiet? Nirgends. Und ausgerechnet bei der Verlegung der eigenen Trasse werden die Auflagen nicht erfüllt, im Bereich von anderen Versorgungsleitungen sorg- und achtsam vorzugehen.

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