Wolfgang Voßkamp (ADFC) am GhostBike, Kreisel Ruhrort (Foto: © Wolfgang Dewald (ADFC ) Duisburg)
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Duisburg. Der „Ride of Silence“ fand am 20. Mai weltweit zum dritten Mal statt. Es wird der getöteten Radfahrenden gedacht und die Vision Zero – das Ziel von einem Straßenverkehr ohne Tote – verfolgt.

Auch Mitglieder des ADFC Duisburg nahmen am „Ride of Silence“ teil – an Corona-Verhältnisse angepasst. An drei Geisterrädern in Duisburg wurden Aktionen veranstaltet, um das Mitgefühl für die Angehörigen der getöteten und verletzten Radfahrenden in Duisburg und weltweit auszudrücken. „Am Ruhrorter Kreisel sind die Demonstrierenden einzeln oder zu zweit gekommen“, sagt Wolfgang Voßkamp vom ADFC. „Und natürlich haben wir alle den gebührenden Abstand gehalten. Die Teilnehmer kamen in heller Kleidung und brachten eine weiße Blume mit.“

Einige haben an dem Geisterrad ein Selfie gemacht – die werden zu einer Dokumentation zusammengestellt. Das ist eben der Weg, wie man zu Corona-Zeiten eine “Demonstration” durchführt.

„Wir sind der festen Überzeugung, dass die Vision Zero richtig und wichtig ist,“ sagt Wolfgang Dewald vom ADFC Duisburg. „Alle müssen geschützt werden. Alle Menschen sollen sicher am Straßenverkehr teilnehmen können – auch und gerade aber nicht nur mit dem Fahrrad.“

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