v.l. Martin Fritzsche (Arlanxeo), Stefan Patten (Feuerwehr Dormagen), Andreas Bischoff (Arlanxeo) und Bernd Eckhardt (Feuerwehr Dormagen) (Foto: privat)
Anzeige

Dormagen. Arlanxeo, ein weltweit führender Anbieter für synthetische Elastomere, produziert am Unternehmenssitz in Dormagen über 10.000 Liter Hand-Desinfektionsmittel und unterstützt damit den gesamtgesellschaftlichen Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie.

Das Desinfektionsmittel wird an die Stadt Dormagen gespendet. „Wir wollen uns vor Ort in Dormagen, unserem größten Standort in Deutschland, engagieren und dabei helfen, Ansteckungsrisiken zu minimieren“, so Stefan Rittmann, Geschäftsführer der Arlanxeo Deutschland GmbH. „Gerade in diesen herausfordernden Zeiten ist schnelle und unbürokratische Hilfe gefragt. Deswegen haben wir sehr gerne kurzfristig Produktionskapazitäten bereitgestellt, um Handdesinfektionsmittel herzustellen und zu spenden.”

Der Bedarf an Desinfektionsmittel ist hoch. „Insbesondere in der jetzt eingeläuteten Phase von Lockerungen ist die Einhaltung der Hygienevorschriften ein ganz wichtiger Baustein bei der Bekämpfung des Coronavirus“, betont Erik Lierenfeld, Bürgermeister der Stadt Dormagen.

Hergestellt wird das Desinfektionsmittel in der Arlanxeo-Pilotanlage im Chempark Dormagen. Normalerweise werden dort Prozess- und Produktentwicklungen für die Forschungslabore und Produktionsbetriebe durchgeführt. Auch wenn die Herstellung von Desinfektionsmittel für die Mitarbeiterin der Pilotanlage technisch gut umsetzbar ist, gab es doch bis zum Produktionsstart einige Herausforderungen zu meistern. „Diese haben wir auch dank des großartigen Einsatzes unserer Mitarbeiter und anderer Abteilungen wie zum Beispiel dem Einkauf und vor allem den Kollegen, die sich um regulatorische Angelegenheiten kümmern, schnell umsetzen können“, berichtet Martin Fritzsche, Leiter der Dormagener Pilotanlage.

Das Desinfektionsmittel basiert auf einer von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BauA) zugelassenen Rezeptur der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die Lösung enthält 80 Volumenprozent Ethanol. Damit ist es wirksam gegen den Coronavirus.

Die erste Teillieferung an die Stadt über 700 Liter wurde jetzt an die Feuerwehr Dormagen übergeben „Wir bedanken uns sehr für diese Spende. Das Desinfektionsmittel geht unter anderem an die Dormagener Schulen. Denn durch den wieder angelaufenen Schulbetrieb und die erforderlichen Hygienemaßnahmen ist der Bedarf dort sehr groß“, erläutert Bernd Eckhardt, Chef der Dormagener Feuerwehr. Auch an die Realschule Hackenbroich, mit der Arlanxeo eine erfolgreiche Schulkooperation unterhält, geht ein Teil des Desinfektionsmittels.

Beitrag drucken
Anzeigen