Umweltschonend und flexibel einsetzbar: Dr. Dirk Wildner (rechts), Oberarzt des SAPV-Teams an der Uniklinik Düsseldorf, und Moritz Flebbe, Vorsitzender des Fördervereins, bei der Übergabe des elektrischen Lastenrads (Foto: Universitätsklinikum Düsseldorf/UKD)
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Düsseldorf. Förderverein der UKD-Palliativmedizin spendet neues eLastenrad für das ambulante Palliativteam

Es ist umweltschonend, flexibel einsetzbar und man kann Patientinnen und Patienten auch in den Regionen von Düsseldorf versorgen, wo es beinahe unmöglich ist, einen Parkplatz mit dem Auto zu finden: Der Förderverein der Palliativmedizin am Universitätsklinikum Düsseldorf (SAPV) hat dem ambulanten SAPV-Team (Spezialisierte Ambulante PalliativVersorgung) von Düsseldorfs größtem Krankenaus ein eLastenrad gespendet.

Mit dem Rad werden palliativmedizinisch versorgte Patientinnen und Patienten in Düsseldorf versorgt, die nicht in einem Krankenhaus, sondern zu Hause in den eigenen vier Wänden behandelt werden möchten. „Insgesamt versorgen wir mit unserem ambulanten Team zurzeit rund 40 Patientinnen und Patienten“, erklärt Dr. Dirk Wildner, Oberarzt des SAPV-Teams. „Das neue eLastenbike ermöglicht es uns noch flexibler zu sein. Das ist ein absoluter Vorteil für unsere schwerstkranken und sterbenden Patientinnen und Patienten, die dankbar sind, dass sie trotz ihrer schweren Erkrankung zuhause bleiben und hier bestmöglich versorgt werden können. Mein Dank geht daher an unseren Förderverein für das intensive Engagement.“

Das eLastenrad bietet zudem eine fest installierte Transportbox, um das notwendige Equipment für die Betreuung der Patientinnen und Patienten zu transportieren. Dazu gehören neben der notwendigen Kommunikations- und Dokumentationstechnik – wie einem Tablet mit mobilen Drucker – auch das komplette medizinische und pflegerische Material. Auch ein transportables Ultraschallgerät, das ebenfalls vom Förderverein finanziert wurde, kann transportiert werden.

Moritz Flebbe, Vorsitzender des Fördervereins, freut sich, dass mit dem neuen eLastenrad die ambulante Versorgung von Palliativpatienten in Düsseldorf weiter ausgebaut werden kann: „Viele Menschen mit schwersten Erkrankungen möchten ihren letzten Lebensabschnitt gerne zuhause und nicht im Krankenhaus verbringen. Aufgrund der Schwere ihrer Krankheit brauchen sie aber auch hier medizinische Versorgung auf höchstem Niveau. Wir freuen uns deshalb, dass wir mit dem Rad diese ambulanten Palliativpatienten weiter unterstützen können.“

 

Hintergrund zum SAPV-Team (Spezialisierte Ambulante PalliativVersorgung):

Da sein für Menschen mit einer nicht heilbaren und lebensbedrohenden Krankheit. Das ist die zentrale Aufgabe der Palliativmedizin. Dem besonderen Zweig der Medizin geht es darum, Leiden vorzubeugen und zu lindern, Schmerzen zu behandeln und den Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen bei Beschwerden körperlicher, psychologischer und spiritueller Art beizustehen und die Lebensqualität so lange wie möglich zu erhalten.

Um diese Unterstützung auch außerhalb des Klinikgeländes anbieten zu können, besitzt die Palliativmedizin am Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) seit Dezember 2019 als zweiter Anbieter in Düsseldorf ein eigenes ambulantes Palliativteam. Zehn zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen in dem SAPV-Team (Spezialisierte Ambulante PalliativVersorgung) nun für die Versorgung von Palliativpatienten in Düsseldorf zur Verfügung.

Das interdisziplinäre Team bietet Betreuung rund um die Uhr – 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Die SAPV ersetzt nicht die Behandlung durch den niedergelassenen Hausarzt oder des Pflegedienstes, sie ist ein ergänzendes und unterstützendes Angebot. Die Besuche finden – je nach Absprache – nach Bedarf und auch regelmäßig statt.

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