Stimmten bei einem Treffen in Geldern Themen ihrer Zusammenarbeit ab: Maike Hajjoubi, Geschäftsführerin der Euregio Rhein-Maas-Nord und Gelderns Bürgermeister Sven Kaiser (Foto: privat)
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Geldern. Euregio im Themenaustausch mit Stadt Geldern

Die Beschäftigung von Leiharbeitern, grenzüberschreitender Öffentlicher Personennahverkehr, Verwaltungsmodernisierung und Deutsch-Niederländische Austausche; dies waren die vier wichtigsten Themen des Treffens zwischen Gelderns Bürgermeister Sven Kaiser und Maike Hajjoubi, Geschäftsführerin der Euregio Rhein-Maas-Nord im Gelderner Rathaus. “Viele Studierende aus Geldern fahren zum Beispiel mit dem Auto zur Fontys nach Venlo, weil der ÖPNV über die Grenzen hinweg nicht richtig funktioniert. In der neuen Interreg-Förderperiode, die 2022 beginnt, möchten wir dies gemeinsam mit Venlo und Straelen zu einem Projekt machen”, so Kaiser.

Die Corona-Krise hat die Digitalisierung am Arbeitsplatz stark vorangetrieben, weil Verwaltungsmitarbeiter vom Home-Office aus arbeiteten. “Früher gab es Bedenken, aber jetzt haben wir gelernt, dass es auch funktionieren kann, und das möchten wir gerne festhalten”, so der Bürgermeister.

Bei der Frage der Leiharbeiter geht es um Arbeitnehmer, die in den Niederlanden arbeiten, aber ihre Unterkunft in Deutschland haben. Die Umstände, unter denen diese Menschen leben, sind oft nicht ausreichend.

Der Austausch zwischen Schulen, Sport- und Kulturvereinen und auf der Ebene des Tourismus besteht zwischen Geldern und den Niederlanden schon lange. “Für solche Projekte gibt es noch Fördermittel von bis zu 1.000 Euro, die unbürokratisch über die Euregio Rhein-Maas-Nord beantragt werden können”, so Maike Hajjoubi.

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