Das Führerhaus des siebeneinhalb-Tonners ist im Bereich der Fahrerseite deformiert (Foto: Mike Filzen)
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Essen. Aus bislang ungeklärter Ursache ist heute Morgen (16.06.2020) auf der A40 ein Siebeneinhalb-Tonner in das Heck eines vorausfahrenden Sattelzuges gefahren.

Dabei wurde der 39 Jahre alte Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Die Rettungskräfte versorgten ihn im Fahrerhaus zunächst medizinisch und befreiten dann seine in der Pedalerie verklemmten Füße mit hydraulischem Rettungsgerät. Nachdem die Fahrerhaustür abgetrennt war, konnte der Mann aus der Kabine gehoben werden. Er wurde in ein Krankenhaus transportiert. Der 49 Jahre alte Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt, an seinem Fahrzeug entstand nur leichter Schaden.

Die Feuerwehr war mit mehreren Großfahrzeugen sowie Rettungs- und Notarztwagen vor Ort, die Autobahn war über alle drei Fahrspuren gesperrt. Der entstehende Rückstau reichte bis zur Anschlussstelle Bochum-Wattenscheid-West. Nach knapp einer Stunde war das letzte Einsatzfahrzeug der Feuerwehr wieder frei.

Die Unfallaufnahme durch die Polizei dauerte noch an. Gegen zwölf Uhr lief der Verkehr wieder störungsfrei. (ots)

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