v.l. Ralf Köpke, Jürgen Tempelmann, Günter Zeller (Foto: privat)
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Neukirchen-Vluyn. Infos aus erster Hand zu Niederberg- Gespräch mit dem Investor

Zu einer gemeinsamen Sitzung mit Vertretern der B90/Grüne, FDP und NV Auf geht’s hatte die SPD-Fraktion unter Wahrung der Hygiene-Regeln ins Rathaus geladen.

Aus erster Hand ließen sich die Mitglieder über die Grundzüge, inhaltliche Ausrichtung und schon einige Einzelheiten zu dem geplanten ‘Creativ Quartier-Niederberg’ unterrichten. Eigens dazu angereist war Jürgen Tempelmann, Investor und Vorstand der RUHRSTADT STIFTUNG, der nach seiner Präsentation den Kommunalpolitikern unter Moderation von SPD-Ratsmitglied Rolf Heber freimütig Rede und Antwort stand.

Ziel soll, wie schon in Dorsten auf ‘Fürst Leopold’ und ‘Zeche Heinrich Robert’ in Hamm auch hier in Neukirchen-Vluyn der kulturhistorische Erhalt denkmalgeschützter Industriebauten durch einen weiterentwickelten Nutzungsmix aus Kultur, Events, Gastronomie, Start Ups und Handel sein.

Zwar ist das Niederberg-Areal kleiner als die vorhergenannten in Hamm und Dorsten, doch würde sich in Relation der gleiche Zulauf an Nachfrage und Besuchern einstellen, wäre dies ein enormer Gewinn für Neukirchen-Vluyn und die Region. Eine der wünschenswerten Voraussetzung dazu wäre die attraktive Anbindung an Bus, Bahn und Rad.

Tempelmann wartete dabei mit beeindruckenden Zahlen und Details über den wachsenden Zuspruch, über Einzugsgebiete und auch über Anzahl neu geschaffener Arbeitsplätze auf.

Ein weiterer großer Schritt in Richtung Realisierung sei jetzt jüngst mit der Unterzeichnung der gemeinsamen Willenserklärung (Letter of Intent) zwischen Investor, RMI als Eigentümer der Flächen und Gebäude und der Stadt getan.

Einziger ‘Wermutstropfen’ bilden die beiden Fördertürme. So Tempelmann: „Über Beleuchtung könne man reden, aber an Übernahme traue ich mich nicht ran.“

Hier sollen nach Auffassung der Beteiligten möglicherweise andere Lösungen der Übernahme oder des Betreibens diskutiert werden. SPD-Fraktionsvize Günter Zeller zeigte sich wie der unabhängige Bürgermeisterkandidat der SPD, Ralf Köpke, beeindruckt von den Perspektiven, die das Creativ-Quartier nicht nur für die städtebauliche Entwicklung der Stadt beinhaltet, sondern auch die Optionen von bezahlbaren Wohnen, dem Gewinn von Arbeitsplätzen und die Einbettung in den kulturhistorischen Kontext dieses Geländes.

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